NEL15 – Schalke kann jeder

Sonja und Gunnar besprechen wie üblich die letzten Partien des SVWW, wobei das diesmal gar nicht so viele waren. Sonja war in der Länderspielpause dafür wieder tüchtig unterwegs und erzählt, wie sie eigentlich zum Groundhopping kam.

Wir werfen natürlich einen Blick auf das große Spiel gegen Schalke, fragen uns, warum der SVWW jetzt eSport betreibt und verlosen ein Buch.

Viel Spaß beim Anhören!

Feedback natürlich wie immer gerne im Blog, auf Facebook oder per Twitter. Besonders freuen wir uns auch über Rezensionen bei iTunes.

3. Liga, 12. Spieltag: SVWW – SV Meppen 0:1

Tore:

Das Spiel in maximal fünf Worten: Eine gute Halbzeit reicht nicht.

Das Spiel in etwas mehr als fünf Worten:
Rüdiger Rehm veränderte die Startformation auf mehreren Positionen, teilweise erzwungenermaßen. Für die gesperrten Ruprecht und Andrich spielten Reddemann und Dams, Mintzel kehrte auf die linke Außenbahn zurück und im Sturm durfte Breitkreuz neben Schäffler beginnen. Vermutlich wollte man es wieder etwas offensiver angehen, was ja im letzten Heimspiel gegen Großasapach hervorragend funktioniert hatte. Diesmal traf das allerdings überhaupt nicht zu. Meppen zu Beginn etwas besser, nach etwa zehn Minuten hatte sich auch der SVWW sortiert und dann passierte lange gar nichts. Zumindest nichts Erwähnenswertes. Einmal konnte sich Schäffler durchsetzen und in die Mitte ablegen, aber Breitkreuz blieb an unserem ehemaligen Keeper Erik Domaschke im Meppener Tor hängen. Kurz vor der Pause konterten die Gäste schön mit ein paar schnellen Pässen über die entblößte Wehener linke Seite, Flanke vors Tor, Zack, 0:1. Die zweite Hälfte begann zwar etwas druckvoller, aber weiterhin ohne nennenswerte Torchancen. Das änderte sich erst, als Mvibudulu und Diawusie eingewechselt wurden. Schäffler kam zu zwei sehr guten Kopfbällen, die Domaschke jeweils auf der Linie klären konnte, wobei beim ersten zumindest manche Spieler und Zuschauer den Ball schon hinter der Linie glaubten. Da wäre die Torlininentechnik hilfreich gewesen, aber die gibt es in der Dritten Liga halt nicht. Kurze Zeit später legte Schäffler den Ball mustergültig auf Diawusie zurück, der statt sein erstes Pflichtspieltor zu erzielen nur Vidovic auf der Torlinie traf. Mit der letzten Aktion in der Nachspielzeit hatte Schäffler eine weitere Chance und traf den Ball wohl eher mit Brust oder Schulter als mit dem Kopf, wäre ja auch egal gewesen, aber die Kugel ging übers Tor. Es klappt halt nicht immer, einen Rückstand kurz vor Schluss noch zu drehen, aber angesichts der dicken Torchancen war die Niederlage einfach sehr, sehr ärgerlich.

Liebling des Spiels: Manuel Schäffler. Zwar letztlich auch ohne Torerfolg geblieben, aber an allen gefährlichen Szenen beteiligt und als einer von wenigen mit einer guten Leistung.

Szene des Spiels: 73. Minute, Diawusie hat zehn Meter vor dem Tor freie Schussbahn – und hält genau auf die Mitte, wo noch ein gegnerischer Verteidiger steht.

Vor dem Spiel war nach den Freitagsspielen schon klar, dass man gewinnen muss, um wenigstens den Abstand zu Platz 3 bei nur einem Punkt zu halten.

Nach dem Spiel: Frust, Frust, Frust!

Das fiel auf:
– Ob es nur am Fehlen von Andrich lag, weiß ich nicht, aber aus dem Zentrum heraus passierte gar nichts in Sachen Spielaufbau.
– Die offensiven Außenbahnen ebenfalls ein Totalausfall. Von Andrist war überhaupt nichts zu sehen und von Mintzels zahlreichen Flanken kam so gut wie nichts beim Mitspieler an. Und warum schießt Mintzel konsequent alle Frei- und Eckstöße, wenn man doch merkt, dass es an diesem Tag an Präzision fehlt?
+/- “Den Ball irgendwie lang auf Schäffler bringen” – war das wirklich der ganze Matchplan? OK, wenn Domaschke nicht so einen guten Tag erwischt und ein oder zwei von Schäfflers Chancen reingehen, hätte der Plan aufgehen können, aber insgesamt wirkte das recht einfallslos.

Das schreiben die anderen: WK, kicker, Telekom (Video)

Zuschauer: 2.380, davon mindestens 400 Gästefans.

Tabelle: Der SVWW bleibt auf Platz 4, aber die drei führenden Teams haben allesamt schon wieder gewonnen, sodass der Abstand zu Fortuna Köln auf Platz 3 wieder auf vier Punkte angewachsen ist, während von hinten Unterhaching bis auf einen Punkt heranrückt.

Serien und Rekorde: Die erste Heimniederlage seit März, insgesamt erst die zweite Heimniederlage unter Rüdiger Rehm. Zum zweiten Mal in dieser Saison ohne eigenen Treffer.

Ansonsten: Der Gegner im Hessenpokal-Viertelfinale steht mittlerweile fest, der SVWW darf bei unserem alten Bekannten FSV Frankfurt antreten. Termin ist noch nicht bekannt, vermutlich entweder am 7. oder 21. November.

Nächstes Spiel: Am kommenden Samstag (14 Uhr) geht es zu den Würzburger Kickers, die mit zehn Punkten aktuell auf dem 18. Platz stehen. Zuletzt unterlag man im Absteiger-Duell dem KSC mit 0:2. Würzburg und der SVWW trafen sich Anfang des Jahres zu einem Freundschaftsspiel in der Brita-Arena (0:1 aus Wehener Sicht), in der Liga gab es bisher eine gemeinsame Saison (2015/16), in der beide Partien 0:0 endeten.

Buchempfehlung und Verlosung: Wir Wochenendrebellen

Wer sich hierzulande für Fußball interessiert und auf Twitter oder in der Blogosphäre unterwegs ist, wird mit Sicherheit schon auf die “Wochenendrebellen” gestoßen sein. (Falls Du jetzt wissend nickst, brauchst Du nicht weiterlesen, denn dann erzähle ich Dir im Folgenden nichts Neues. Naja, die Verlosung ganz am Ende könnte Dich doch interessieren.)

Es gibt da diese zwei Menschen, Jason und sein Vater Mirco, die seit Jahren alle möglichen Stadien Deutschlands und Europas besuchen. Warum sie das tun, was sie dabei erleben und welche Herausforderungen das Reisen und das Leben allgemein so mit sich bringen, kann man schon lange im Blog Wochenendrebell verfolgen, der kürzlich mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet wurde. Nun haben die beiden das Ganze auch in Buchform gepackt und das möchte ich Euch dringend ans Herz legen. Buchbeschreibung (besser als ich das hier könnte), Leseprobe und Bestellmöglichkeit gibt es auf der eigens dafür eingerichteten Seite zum Buch, zudem erschien auch ein netter Artikel auf RP Online sowie eine Rezension in der aktuellen 11Freunde (und bestimmt noch in x weiteren Publikationen).

Ich habe Jason und Mirco vor einiger Zeit kennenlernen dürfen (übrigens bei Trainer Baades Lesung im Café Klatsch) und versuche sie seitdem zu einem Besuch in der Brita-Arena zu bewegen, bisher leider erfolglos. Wären die beiden Rosinenpicker und nur in den Top-Stadien unterwegs, würde ich mir die Mühe ja gar nicht machen, aber hey, die fahren auch nach Sandhausen, Aalen oder Aue, da sollte Wiesbaden nun wirklich mal drin sein. 😉

Aber zurück zum Buch. Es sollte vielleicht erwähnt werden, dass Jason Asperger-Autist ist und das Leben für ihn und seine Umwelt zuweilen besondere Herausforderungen bereithält. Wie Mirco und seine Frau das immer wieder meistern, bewundere ich sehr und inspiriert mich auch als Vater von “ganz gewöhnlichen” Kindern. Das Buch ist eigentlich kein Buch über Fußball, auch nicht über Autismus, sondern von grenzenloser Liebe von Eltern zu ihren Kindern. Also, kauft das Buch, am besten per Online-Bestellung, denn damit unterstützt Ihr gleichzeitig die Neven-Subotic-Stiftung.

Verlosung: Ich verschenke ein Exemplar des Buchs “Wir Wochenendrebellen” (nein, natürlich nicht mein gelesenes, sondern ein nagelneues). Schreibt einfach als Kommentar unter diesen Beitrag hier im Blog oder auf Facebook, warum Jason und Mirco unbedingt mal ein Spiel des SV Wehen Wiesbaden besuchen müssen. Aus allen bis zum 13. Oktober, 20:00 Uhr eingegangenen Einsendungen wird ein zufälliger Gewinner gezogen.

Liebesgrüße aus Degerloch

05.04.2011 VfB Stuttgart II – SV Wehen Wiesbaden 3:3
02.08.2011 VfB Stuttgart II – SV Wehen Wiesbaden 0:0
14.12.2013 Stuttgarter Kickers – SV Wehen Wiesbaden 2:0
21.03.2014 VfB Stuttgart II – SV Wehen Wiesbaden 1:2

Es gibt Stadien, da fährt man gerne hin. Und es gibt das Gazi-Stadion auf der Waldau in Stuttgart-Degerloch.

Mein erstes Mal ist im April 2011, eine englische Woche, ein Dienstagabend. Es findet sich kein Mitfahrer, aber ein neuer Ground und die spannende Tabellensituation wecken mein Interesse. „Na, was macht die Auswärtsfahrt?“, bekomme ich per SMS von einem daheimgebliebenen Kumpel auf mein Handy. „Liebesgrüße aus Degerloch!“, antwortet ich in einem Überschwang, den ich mir selbst nicht erklären kann.

Das Spiel ist einigermaßen aufregend, vermutlich jedenfalls, denn aus dem Gästeblock im Gazi-Stadion sieht man dank der Zaunkonstruktion einen recht großen Teil des Rasens überhaupt nicht. 3:3 geht es aus, gegen eine Mannschaft, in der unter anderem Bernd Leno, Benedikt Röcker, Daniel Didavi und Sven Schipplock spielen. Das Gegentor in der vorletzten Minute bricht uns das Genick im Kampf um den Relegationsplatz, wie einige Wochen später klar sein wird. Somit haben sich viele Gründe angehäuft, sich dem Gazi-Stadion in Zukunft fernzuhalten. Aber als Fußballfan ist man ja meistens doof und kommt wieder.

Und so stehe ich nur wenige Monate später an der gleichen Stelle, nur um wieder nichts zu sehen. Bevor ich das Stadion betrete, gibt es die Kontrollen, wie immer mit der überschaubaren Anzahl an SVWW-Fans sind sie besonders gründlich. Die Ordner-Frau schaut auf meine Karte, schaut grimmig zu mir hoch, schaut wieder auf die Karte, nimmt sie beherzt in beide Hände und reißt sie in der Mitte durch. „Ups“, murmelt sie äußerlich ungerührt und gibt mir die beiden Papierstücke gelangweilt zurück. Als sie mich abtastet ist volle Körperkontrolle gefragt – jeder Verlust von Spannung könnte tödlich sein. Das Spiel endet 0:0 und den härtesten Zweikampf des Tages habe trotz zweier Platzverweise für den SVWW vermutlich ich geführt.

Da an gleicher Stelle nicht nur jahrelang die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart, sondern auch die Stuttgarter Kickers ihre Heimspiele der dritten Liga austragen, führt mich der Weg im Dezember 2013 wieder nach Degerloch. Überhaupt: Degerloch? Warum heißt ein Stadtteil „Degerloch“, wenn man, um ihn zu erreichen, sein Auto in die höchsten Höhen von Feinstaubcity schrauben muss?

Der Fernsehturm, der direkt neben dem Stadion liegt, ist dieses Mal leider geschlossen. Denn ich hatte ernsthaft in Erwägung gezogen, das Spiel einfach von dort oben aus zu gucken, um auch mal das ganze Feld sehen zu können. So endet alles wieder im Gästeblock ohne Sicht. Da das Spiel gerüchteweise 0:2 verlorengeht, werde ich anschließend Zeuge des wohl traurigsten Gesprächs, das jemals geführt wurde. Ein aufgebrachter Fan am Zaun nach dem Spiel zu Joe Vunguidica: „Joe, was ist denn mit euch, warum kämpft ihr nicht?“ Joe: „Tja, weiß ich auch nicht.“ Immer, wenn ich Spieler mit Fans am Zaun nach Niederlagen diskutieren sehe, muss ich an diesen Nulldialog denken.

Mir gelingt an diesem Tag noch ein kleiner persönlicher Triumph: Ich bringe einen Schwaben aus der Ruhe. Denn in meiner ganzen Geschicklichkeit hatte ich mir Tage vor dem Spiel ein Küchenmesser recht fies in den Finger gesäbelt und nur ein Pflaster verhinderte, dass die Verletzung im Alltag immer wieder aufbrach. Jetzt ist mein Pflaster nach dem Spiel aber kaum noch brauchbar und ich habe vergessen, mir Ersatz mitzunehmen. Also führt mich der Weg aus dem Gästeblock Richtung Haupttribüne, wo ich Sanitäter vermute. „Hier könne Sie nich rein, Spiel isch vorbei“, knurrt der Ordner. „Ich müsste aber mal zu den Sanitätern“, antworte ich und lüfte mein Pflaster. Er wird blass: „Oha, gehe sie durch!“, ruft er eilig. Denn meine Wunde sieht noch immer täuschend frisch aus. Den Sanitäter, der mich anschließend mit einem neuen Pflaster versorgt, lässt das alles übrigens deutlich kälter: „Joa. Bitteschön.“

Mein vierter und bisher letzter Besuch ist immerhin von Erfolg gekrönt. Zunächst von einem persönlichen, denn endlich bin ich auf die Idee gekommen, nicht in den Gästeblock zu gehen. Und siehe da, auch in diesem Stadion gibt es vier Eckfahnen. Und da bei zweiten Mannschaften ohnehin nie etwas los ist, habe ich die Haupttribüne fast für mich alleine, wenn man von Fredi Bobic und einigen Rentnern absieht. Marc Kienle wechselt Luca Schnellbacher ein, Luca Schnellbacher erzielt das Siegtor.

Ich schleiche von dannen, endlich mal mit drei Punkten und guter Laune. Inzwischen sind beide Stuttgarter Teams abgestiegen, allzu schnell komme ich also nicht mehr in die Versuchung, das Gazi-Stadion zu besuchen. Aber dafür habe ich längst einen Titel für die Groundhopping-Biografie, die zwar aktuell nicht in Arbeit ist, aber immer mal wieder von Freunden von mir gefordert wird: Liebesgrüße aus Degerloch.

3. Liga, 11. Spieltag: FC Rot-Weiß Erfurt – SVWW 1:3

Tore: Schäffler (50. und 62.), Mrowca (86.)

Das Spiel in maximal fünf Worten: Kurzes Zittern um verdienten Sieg.

Das Spiel in etwas mehr als fünf Worten:
Nach gutem Beginn des SV Wehen Wiesbaden (Andrist nach sechs Minuten mit Doppelchance) verflachte die Partie schnell. Der SVWW konnte die Erfurter Abwehrschwächen nicht nutzen. Das änderte sich in der zweiten Halbzeit, als Andrist mal wieder seinem Gegenspieler einfach davonlief und in die Mitte auf Schäffler ablegte, der mühelos zur Führung traf. Gute zehn Minuten später traf Schäffler erneut, diesmal nach Zuspiel von Andrich. Die sichere Führung wackelte allerdings nochmal bedrohlich, als erst die Gastgeber etwas glücklich zum Anschlusstreffer kamen (s. u.) und kurz darauf Ruprecht die gelbrote Karte sah. Erfurt witterte nochmal die Chance auf einen Punktgewinn, aber Mrowca schloss einen schönen Konter über Diawusie mit dem 3:1 ab.

Liebling des Spiels: Im Zweifelsfall sind zwei Tore eine gute Empfehlung, also Manuel Schäffler. Hätte sogar noch ein oder zwei weitere Treffer erzielen können.

Szene des Spiels: 75. Minute, der Erfurter Bieber versucht seinen Mitspieler Huth steil anzuspielen, Ruprecht hält seinen Fuß rein, von da geht der Ball zu Mockenhaupt, der nicht mehr reagieren kann. Der Ball prallt schließlich Huth genau in den Lauf, sodass dieser zum 1:2 einschießen kann.

Vor dem Spiel: Schweigeminute für den letzte Woche tödlich verunglückten Schiedsrichter Steffen Mix, der ursprünglich diese Partie hätte leiten sollen.

Nach dem Spiel: Schon wieder Länderspielpause.

Das fiel auf:
+ Anders als kürzlich gegen Halle wurde die Schwäche des Gegners ausgenutzt, zumindest in der zweiten Halbzeit.
– Die erste Hälfte war allerdings ziemlich dünn.
– Stichwort gelbe Karten. Völlig ok, dass man potentiell gefährliche gegnerische Angriffe notfalls mit einem Foul unterbricht und dafür auch eine Verwarnung in Kauf nimmt. Dass Mrowca direkt nach abgesessener Sperre die nächste Gelbe sieht (also die sechste im zehnten Einsatz) und Andrich nach neun Einsätzen auch schon eine Gelbsperre hat, deutet aber meiner Meinung nach daraufhin, dass es vielleicht noch etwas an Geschicklichkeit im Zweikampf fehlt – das sollte man trainieren können. Richtig doof ist es aber, wenn man sich wie Ruprecht für Wortgefechte eine gelbe Karte abholt, die dann später zum Platzverweis führt – das ist einfach unnötig (die zweite geht in Ordnung, da musste er halt den Gegner stoppen).

Das schreiben die anderen: WK, kickerTelekom (Video)

Zuschauer: 3.827.

Tabelle: Der SVWW bleibt auf Platz 4, weiterhin einen Punkt hinter Fortuna Köln. Blöd, dass die anderen Teams da oben auch ständig gewinnen.

Serien und Rekorde: 23 Punkte nach 11 Spielen – letzte Saison hatte der SVWW nach 22 Spielen erst 22 Punkte (und dann übernahm Rüdiger Rehm). Alf Mintzel ist als Drittliga-Rekordspieler schon wieder abgelöst worden (von Tim Danneberg vom VfL Osnabrück).

Ansonsten: Der MDR-Reporter versuchte sich an einer etwas eigenwilligen Aussprache einiger Spielernamen. Höhepunkt die Kombination zum 3:1: “Aschemäh auf Mrowtscha”.

Nächstes Spiel: Während der Länderspielpause absolviert der SVWW wieder zwei Testspiele: am kommenden Donnerstag (16:30 Uhr) bei der zweiten Mannschaft von Fortuna Düsseldorf (aktuell 6. der Regionalliga West) und am Dienstag drauf (18:30 Uhr) auf dem Halberg gegen den Hessenligisten VfB Ginsheim. Am Samstag, den 14. Oktober (14 Uhr) geht es in der Liga gegen den Aufsteiger SV Meppen weiter. Der frühere Kult-Zweitligist ist nach längerer Abwesenheit zurück im Profifußball und ist nach Startschwierigkeiten gut in Form gekommen. Zuletzt gab es ein 2:0 gegen den KSC, mit 15 Punkten liegt man auf Platz 7. Es ist das erste Aufeinandertreffen zwischen dem SVWW und den Emsländern, bei denen mit Erik Domaschke, Jovan Vidovic und Marius Kleinsorge drei ehemalige Wehener aktiv sind.