Und was kommt jetzt?

Das Spiel gegen Koblenz, das eigentlich gewonnen werden musste, wurde verloren. Auf klägliche Weise. Am Sonntag darf der SVWW in Nürnberg beim Club antreten, der aktuell auf Platz 7 steht, bis gestern immerhin 8 Spiele hintereinander unbesiegt war und wohl auch noch gewisse Aufstiegshoffnungen hegt. Diese haben allerdings zuletzt in Aachen einen heftigen Dämpfer erhalten, als die Franken mit 2:6 untergingen. Genau, gegen exakt die Alemannia, die in der Woche zuvor mit nur viel Glück ein Unentschieden gegen Rostock holte und vor zwei Wochen in Wiesbaden verlor. Bestätigt mal wieder eine meiner Lieblingsthesen: in der Liga sind so ziemlich alle Ergebnisse möglich, jederzeit.

Das ist aktuell auch mein einziger Hoffnungsschimmer, denn rein sachlich betrachtet gibt’s gerade nicht viele gute Argumente, die für unser Team sprechen. Selbst wenn die schlechte Leistung vom Freitag nur ein einmaliger Ausrutscher war, macht das Programm der nächsten Wochen nicht viel Mut, dass selbst bei besserer Leistung auch die Ergebnisse positiver werden. Nach dem Spiel in Nürnberg kommt der SC Freiburg nach Wiesbaden, dann geht’s nach Ahlen und dann folgt das Heimspiel gegen Mainz. Gegen diese drei Gegner gab’s in der Hinrunde für uns böse auf die Mütze.

Das Hinspiel gegen Nürnberg ging 2:2 aus, was nach 2:0-Führung extrem bitter für uns war. Der Ausgleich fiel erst in der Nachspielzeit, Torschütze war Angelos Charisteas. Der spielt mittlerweile in Leverkusen und wird am Sonntag garantiert kein Tor gegen uns schießen. Ist doch schon mal was.

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