Durchschaut

1:1 hieß es am Mittwochabend in der Brita-Arena am Ende gegen Darmstadt 98, Zlatko Janjic hatte die Führung der Gäste ausgeglichen, und damit liegt der SVWW voll im Soll, denn Darmstadt und Offenbach sind in der Tabelle weiterhin weiter hinten.

Außerdem ist positiv zu bemerken, dass die Mannschaft offensichtlich verstanden hat, wie die Spiele anzugehen sind. Selbst in Führung zu gehen, sogar mit einem in trügerischer Sicherheit wiegenden 2:0, funktioniert ja bekanntlich gar nicht. Man hat sich also eines Besseren besinnt und den bisher einzigen Saisonsieg, das 3:1 vom ersten Spieltag gegen Erfurt, nochmal analysiert. Klare Schlussfolgerung: man muss erst mal in Rückstand geraten, um das Spiel danach noch umzubiegen, beispielsweise durch einen Janjic-Hattrick. Das mit dem Rückstand hat gegen Darmstadt dann auch super geklappt, das mit dem Umbiegen hingegen nur teilweise, aber wie erwähnt hat Janjic immerhin noch den Treffer zum Unentschieden erzielt. Psychologisch trotzdem ungemein wertvoll, denn nach einem Rückstand noch zu punkten gibt selbstredend ein viel besseres Gefühl als den sicher geglaubten Sieg noch wegzuwerfen.

Mit einer ganz breiten Brust geht es entsprechend auf die Reise an die Ostsee, wo morgen die Partie gegen Hansa Rostock ansteht. Der Zweitligaabsteiger hat gerade einen Lauf, zumindest so einen ähnlichen wie der SVWW. Es ist also alles angerichtet für das nächste Spitzenspiel.

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