Und Acht. Und Neun.

Spannung. Dramatik. Leidenschaft. Torchancen. Und natürlich Tore. Typische Zutaten für ein tolles Fußballspiel. Leider war davon mal wieder nichts am Samstagmittag in der Brita-Arena zu sehen. Aber das kennen wir ja nun schon zur Genüge und deshalb beschwert sich ja auch schon lange keiner mehr darüber. OK, die Begeisterung auf den Tribünen ist dann auch eher überschaubar, aber hey, das beruht ja schließlich auf Gegenseitigkeit. Sagte doch Michael Gurski nach dem Spiel wegen ein paar Pfiffen:

„Ich fühle mich wie auf dem Sportplatz in Bierstadt“

Lieber Michael, im Namen aller Zuschauer möchte ich gerne antworten: Wir auch.

Aber letztlich ist das ja alles nebensächlich, denn das eigentliche Saisonziel ist ja nunmehr der Rekord. Und in dieser Hinsicht läuft alles wie am Schnürchen. Am Dienstag gab es in Halle ein 1:1 – die Führung der Gastgeber wurde wenige Minuten später durch Marco Christ egalisiert – und am Samstag eben ein 0:0 gegen die Reserve vom VfB Stuttgart. Die Unenschieden Nummer Acht und Neun. Nach zwölf Spielen. Wenn man diesen Trend beibehalten kann, ist der Rekord schon vor der Winterpause fällig. Der Hauch der Geschichte weht durch Wiesbaden und den Taunus in diesen Tagen.

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