Stell Dir vor, es ist Heimsieg und keiner geht hin

(Heute mit freundlicher Unterstützung durch @marfis75 – vielen Dank!)

24. Spieltag: SV Wehen Wiesbaden – SV Wacker Burghausen 2:1 (Tore: Jänicke, Herzig)

Das Spiel in maximal fünf Worten: Nicht schön, aber sicher heimgebracht.

Liebling des Spiels: Julian Grupp – seine Schnelligkeit auf der linken Seite war beeindruckend.

Szene des Spiels: Das 1:0 nach einer sehenswerten Kombination über Mintzel und Grupp, Jänicke brauchte nur noch den Fuß hinhalten.

Vor dem Spiel: Krank zuhause im Bett. Nahm ich aber als gutes Omen, denn beim letzten Heimsieg war ich ebenfalls krank.

Nach dem Spiel: Überlegt, ob ich vielleicht gar nicht mehr hingehen sollte. Scheint ja dann besser zu klappen.

Das fiel auf:
+ Statt schwarz-rot diesmal daheim in rot-weiß aufgelaufen – wie zuvor beim Sieg in Münster. Bahnt sich da ein neuer Aberglaube an?
+ Die Abwehr steht wieder.
+ Joe macht gleich den Unterschied. Auch wenn er noch nicht ganz fit ist.
– Kein schönes Spiel, viele Mittelfeldszenen, hohe Bälle, Fehlpässe.

Zuschauer: 1.949. Minus-Rekord. Vor dem Stuhl in N6 steht nur noch ein kleines Grüppchen singender Fans, mittlerweile gibt N7 den Takt vor.

Serien und Rekorde: Zwei Siege hintereinander gab es in den bisherigen elf Spielen unter Marc Kienle noch nicht.

Tabelle: Der SVWW rückt mit 37 Punkten auf Platz 5 vor. Bis Platz 3 sind es nur noch drei Punkte Abstand, bis Platz 18 dafür schon zehn.

Ansonsten: Präsident Markus Hankammer nach dem Spiel: „Ich denke, wenn wir weiterhin attraktiven Fußball zeigen und erfolgreich sind, dann kommen die Leute auch wieder“. Ähem, ein Dusel- und ein Arbeitssieg sind jetzt schon „attraktiver Fußball“?

Nächstes Spiel: Am nächsten Sonntag um 14:00 Uhr beim Tabellenzweiten Leipzig. Nachdem man sich anfangs noch ganz bescheiden gab, hat Red Bull nun doch den direkten Aufstieg im Visier. Im Hinspiel kassierte RBL die erste Niederlage seit Ewigkeiten.

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