Spiel verloren, Tabellenführung behalten

Der Spielbericht heute mal wieder von Sonja, da Blogbetreiber Gunnar schon unterwegs zu einem als Familienurlaub getarnten Auswärtstrip mit dem FC Bayern in der Champions League ist.

3. Liga, 14. SpieltagSV Wehen Wiesbaden – 1. FSV Mainz 05 II 1:2 (Tor: Jänicke)

Das Spiel in maximal fünf Worten: Peinliche Niederlage gegen den Nachbarn

Das Spiel in etwas mehr als fünf Worten:
Nach einer miesen ersten Halbzeit und fast geschenkten Gegentoren lag der SVWW verdient hinten. Im zweiten Durchgang war das Aufbäumen zu schwach und der Anschlusstreffer fiel zu spät. Insgesamt eine durchaus verdiente Niederlage des Tabellenführers gegen den Tabellenletzten.

Liebling des Spiels: Alexander Nandzik. Kam zwar spät, als er in der 78. Minute den schwachen Mintzel ersetzte, brachte aber immerhin noch einige gefährliche Flanken in den Strafraum.

Szene des Spiels: In der 68. Minute hat Luca Schnellbacher den Ball im Fünfmeterraum auf dem Fuß, trifft mit seinem Schuss aber nur einen Mainzer Abwehrspieler. Spätestens in dieser Szene wird klar, dass das Tor heute einfach vernagelt ist.

Vor dem Spiel: Wurde Rassismus im Rahmen einer europaweiten Kampagne die Rote Karte gezeigt. Nie verkehrt!

Zeig' Rassismus die Rote Karte!

Nach dem Spiel: Wütend die Dauerkarte in den Müll geschmissen. Die war von Gunnar? Was solls, der hängt ja eh lieber beim FC Bayern rum.

Das fiel auf:
– Katastrophale erste Halbzeit gegen alles andere als übermächtige Mainzer. Bei beiden Gegentoren keine nennenswerte Gegenwehr.
– Auch in der zweiten Halbzeit hatte man zu selten das Gefühl, dass der SVWW das Spiel unbedingt noch drehen wollte.
+ Tobias Jänicke schon mit seinem sechsten Saisontor. Er wird für den SVWW immer wichtiger.
– Publikumsliebling Alf Mintzel war leider ein Totalausfall. Einige schwache Freistöße und Ballverluste, dazu kaum Akzente nach vorn. Alex Nandzik, der für ihn eingewechselt wurde, war da deutlich besser drauf.
+ Die Zuschauerzahl war mit deutlich über 3000 für SVWW-Verhältnisse sehr ordentlich – zumal Mainz 05 fast ohne eigene Fans angereist war.
+/- Schiedsrichter Felix-Benjamin Schwermer war vermutlich der größte Mann auf dem Platz und würde aufgrund seiner Maße sicherlich auch zum Brecher im Strafraum taugen.

Zuschauer: 3.476, davon nur etwa 15 Mainzer – die Profis hatten am gleichen Nachmittag ein Heimspiel gegen Augsburg.

Tabelle: Der SVWW bleibt aufgrund der anderen Ergebnisse Tabellenführer mit 26 Punkten. Am Sonntag kann Bielefeld allerdings noch vorbeiziehen.

Serien und Rekorde: Nicht der sechste Heimsieg der Saison, wie in der Stadionzeitung gefordert, sondern die zweite Heimniederlage.

Ansonsten: Nach gut 30 Minuten kam das Freistoßspray unter dem Jubel der Zuschauer erstmals in der Brita-Arena zum Einsatz.

Nächstes Spiel: Am kommenden Samstag um 14 Uhr in Halle, das keines seiner bisher sieben Heimspiele gewinnen konnte.

Una notte magica

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