Abhaken und weitermachen

3. Liga, 35. SpieltagDynamo Dresden – SV Wehen Wiesbaden 4:0

Das Spiel in maximal fünf Worten: Keine Bonuspunkte aus Sachsen.

Das Spiel in etwas mehr als fünf Worten:
In der ersten Halbzeit hielt der SVWW gut mit gegen Dynamo, die bereits am letzten Spieltag den Aufstieg sichergestellt hatten. Trotz der Feierlichkeiten ließ sich der Gastgeber aber keinesfalls hängen, auch wenn Wehen durchaus zu einigen guten Gelegenheiten kam, darunter zwei Treffer von David Blacha ans Torgehäuse. Die zweite Halbzeit begann mit dem Führungstreffer für Dynamo denkbar ungünstig und als gute zehn Minuten später das 2:0 fiel war klar, dass es für den SVWW nichts mehr zu holen gab. Mit einem Sieg hatte zwar keiner gerechnet, aber wenigstens ein Unentschieden hätte ein wichtiger Bonuspunkt im Abstiegskampf sein können. Ärgerlich, dass man sich am Ende noch zwei weitere Gegentore einfing und somit die Tordifferenz, die am Ende ja durchaus entscheidend sein kann, etwas versaute.

Szene des Spiels: 70. Minute, eine missglückte Abwehr des Dresdner Torwarts landet bei Luca Schnellbacher, der aus über 30 Metern aufs Tor feuert, dieses aber leider knapp verfehlt. Das hätte das 1:2 sein können und das Spiel wäre vielleicht nochmal spannend geworden.

Vor dem Spiel: 

Nach dem Spiel: Beschlossen, für den Rest der Saison den SVWW nur noch im Stadion oder gar nicht zu gucken.

Das fiel auf:
+ Die erste Halbzeit war ganz ordentlich mit großem Einsatz und einigen Chancen.
– Die Chancenverwertung. Immer wieder. Es ist zum Weinen.
– Nach dem Rückstand ging nichts mehr und am Ende fielen die Gegentore zu leicht. Klar, dass bei 0:2 gegen ein Spitzenteam zehn Minuten vor Schluss das Spiel verloren ist, aber so eng wie es im Abstiegskampf zugeht, sollte man unnötige Gegentore tunlichst vermeiden.

Zuschauer: 29.219 davon eine Busladung Gästefans.

Tabelle: Der SVWW rutscht wieder auf den vorletzten Platz ab, punktgleich mit Werder II, ein Punkt hinter Cottbus und drei Punkte hinter den Stuttgarter Kickers. Aber auch Aalen und Mainz II, die am nächsten Wochenende gegeneinander spielen, sind noch nicht gerettet.

Serien und Rekorde: Im fünften Spiel die erste Niederlage unter Torsten Fröhling. Mit nur zehn Punkten aus 18 Auswärtsspielen ist der SVWW abgeschlagener Letzter der „Auswärtstabelle“.

Nächstes Spiel: Am kommenden Freitag um 19 Uhr in der Brita-Arena gegen Preußen Münster. Die Westfalen standen während der Vorrunde meistens auf einem Aufstiegsplatz, haben in der Rückrunde aber nachgelassen und als aktueller Tabellenachter keine Chance mehr auf den Aufstieg. Im Hinspiel trennten sich Münster und Wehen 0:0.

Ja, er lebt noch

3. Liga, 34. SpieltagSV Wehen Wiesbaden – FC Erzgebirge Aue 1:0 (Tor: Lindner)

Das Spiel in maximal fünf Worten: Duseltor sorgt für verdienten Sieg.

Das Spiel in etwas mehr als fünf Worten:
Vom Anpfiff weg war erkennbar, dass die Mannschaft begriffen hatte, dass ein Sieg ein absolutes Muss war, auch wenn es gegen den Tabellenzweiten geht. Schon der erste Angriff wurde gefährlich und nach nicht einmal zwei Minuten lag der SVWW nach einem abgefälschten Schuss von Jaroslaw Lindner in Führung. Aue zeigte schon bald, warum sie wahrscheinlich aufsteigen werden und war spielerisch überlegen, aber der SVWW kam seinerseits auch zu mehreren Gelegenheiten. In der zweiten Halbzeit waren die Gäste weiterhin spielbestimmend, aber die besseren Chancen hatte Wehen. Gleich mehrere gefährliche Hereingaben von Michael Vitzthum wurden knapp verpasst, Schindler scheiterte ziemlich freistehend mit einem schwachen Kopfballversuch und Ruprecht hätte zweimal nach Ecke seine Größe besser ausspielen können. Chancen waren also da, aber das Toreschießen ist weiterhin ein großes Problem beim SVWW. Die vielen Gegentore kurz vor Spielende hatte jeder im Hinterkopf und tatsächlich wurde es nochmal richtig brenzlig, aber Kolke konnte mit einigen Glanztaten seinen Kasten sauberhalten. Am Ende gelingt also der ersehnte Sieg, der die Hoffnungen auf den Klassenerhalt am Leben hält.

Liebling des Spiels: Mal wieder Markus Kolke, nicht nur aufgrund seiner Paraden, sondern auch wegen einiger sehr langer, aber gezielter Abschläge, die den Auer Rechtsverteidiger vor große Probleme stellten und zu guten Chancen für den SVWW führten.

Szene des Spiels: Gut eine Minute nach Anpfiff schon die Führung und einigermaßen sinnbildlich für die Wehener Offensivbemühungen ging der Ball auch nur rein, weil Lindners Schuss von einem Verteidiger abgelenkt wurde.

Vor dem Spiel: War klar, dass nur ein Dreier weiterhilft, egal wie er zustande kommen möge.

Nach dem Spiel: 

Das fiel auf:
+ Gegen einen alles andere als schlechten Gegner viele Torchancen erarbeitet.
– Chancenverwertung leider immer noch verheerend. Mit einem durchaus möglichen 2:0 hätte man sich das Zittern am Ende sparen können.
+/- Jaroslaw Lindner ist einer der Gewinner des Trainerwechsels und hat sich mit seinem ersten Treffer für den SVWW selbst belohnt. Allerdings gefiel mir seine restliche Leistung wie auch schon in den Vorwochen gar nicht. Im Nachhinein habe ich eher Verständnis für Ex-Coach Demandt, der Lindner kaum einsetzte.
+/- David Blacha in neuer Rolle als Teil der Doppelsechs sehr aktiv und mit vielen Ballkontakten, aber häufig mit ganz schlechter Entscheidungsfindung. Vielleicht war es auch eine taktische Anweisung, riskante Anspiele zu versuchen, aber bei vielen Pässen konnte man von vorneherein sehen, dass die niemals ankommen können.

Zuschauer: 3.070, davon ca. 600 Gästefans.

Tabelle: Von den letzten fünf Mannschaften in der Tabelle konnte nur der SVWW gewinnen, während Bremen, Cottbus und die beiden Stuttgarter Teams allesamt verloren. Der SVWW steht mit nun 37 Punkten auf Platz 16 und damit erstmals seit fünf Spielen wieder über dem Strich, punktgleich folgen Bremen und die Kickers, Cottbus hat zwei Punkte Rückstand.

Serien und Rekorde: Nach zehn sieglosen Spielen endlich der erste Sieg (der letzte dreifache Punktgewinn war das 1:0 gegen Halle im Januar!). Unter Torsten Fröhling ist Wehen noch unbesiegt.

Ansonsten: Freitagabends vorlegen und samstags dann die Konkurrenz straucheln sehen ist eine super Sache. Sollte in zwei Wochen unbedingt wiederholt werden.

Nächstes Spiel: Am kommenden Samstag (14 Uhr) bei Dynamo Dresden. Der Tabellenführer hat mit einem Unentschieden in Magdeburg gerade den Aufstieg perfekt gemacht und feiert hoffentlich bis Samstag durch. Das Hinspiel endete 2:2.

Offenbach, wir kommen

3. Liga, 33. SpieltagSV Wehen Wiesbaden – 1. FC Magdeburg 0:0

Das Spiel in maximal fünf Worten: Das Ergebnis sagt alles.

Das Spiel in etwas mehr als fünf Worten:
Angesichts der prekären Lage und der anstehenden Gegner war ein Sieg gegen Magdeburg, die zuletzt drei Partien in Folge verloren hatten, eigentlich Pflicht. Allerdings muss man zum Gewinnen wenigstens ein Tor erzielen und damit tut sich der SVWW leider verdammt schwer. In einer insgesamt zähen Partie hatte Wehen in der ersten Halbzeit zwei, in der zweiten Hälfte ein paar weitere Chancen, aber letztlich waren alle Versuche zu ungenau oder wurden zu überhastet abgeschlossen. Immerhin konnte man Magdeburg weitestgehend vom eigenen Tor fernhalten und somit einen Punkt behalten. Vielleicht wird der am Ende ja noch entscheidend.

Liebling des Spiels: Meine fünfjährige Tochter, die zum ersten Mal mit ins Stadion durfte. War etwas enttäuscht, dass kein einziges Tor fiel, erfreute sich aber daran, „dass die den Ball so hoch schießen können“.

Szene des Spiels: Etwa zehn Minuten nach Beginn der zweiten Hälfte war die töchterliche Geduld dann aufgebraucht und es wurde nach dem väterlichen Smartphone zwecks besserer Unterhaltung verlangt.

Vor dem Spiel machte ich ein Angebot an den Fußballgott:

Nach dem Spiel hörte ich den Ruf „Offenbach, wir kommen“. Das stimmt sogar, aber hoffentlich bleibt es bei Begegnungen im Hessenpokal.

Nach dem Spieltag:

Das fiel auf:
+ Der SVWW die bessere der beiden (allerdings schwachen) Mannschaften.
– Wieder kein Tor und bis auf wenige Momente auch keine erkennbare Idee, wie das gelingen sollte. (Das muss ich schon mindestens zweihundertmal geschrieben haben.)

Zuschauer: 3.002, davon ca. ein Viertel in Blau und Weiß und sehr lautstark.

Tabelle: Weiterhin auf dem vorletzten Platz. Immerhin verringert sich der Rückstand auf Platz 17 auf drei Punkte.

Serien und Rekorde: Seit zehn Ligaspielen sieglos, der letzte dreifache Punktgewinn (und einzige in 2016) stammt aus dem Januar. In den zwölf Partien seit der Winterpause konnten sage und schreibe vier Treffer erzielt werden. Mit 16 Unentschieden ist Wehen in dieser Kategorie nun wieder alleiniger Spitzenreiter.

Nächstes Spiel: Am nächsten Freitag direkt das nächste Heimspiel und zwar gegen den aktuellen Tabellenzweiten Erzgebirge Aue. Die Sachsen kommen mit der Empfehlung von zuletzt drei Siegen am Stück und acht Punkten Vorsprung auf den (Aufstiegs-)Relegationsplatz. Im Hinspiel trennte man sich mit 1:1, nachdem der SVWW bis zur 90. Minute geführt hatte.

Der nächste Schritt

Letzte Woche standen wir am Abgrund, diese Woche sind wir schon einen großen Schritt weiter.

Der alte Kalauer ist leider ungemein zutreffend für die Situation des SV Wehen Wiesbaden. Im Spiel Eins nach der Demission Sven Demandts übernahm wie erwartet Christian Hock vorübergehend das Kommando, konnte aber auch nur mit ansehen, wie sein Team sang- und klanglos von Hansa Rostock mit 4:0 abgewatscht wurde. Schon wieder verloren, schon wieder kein Tor, Absturz auf den vorletzten Platz.

In Kürze wird wohl der neue Trainer vorgestellt, aber egal wer es letztlich wird, der gute Mann wird sich eine gehörige Prämie für den Klassenerhalt in den Vertrag schreiben lassen. Immerhin, das rettende Ufer ist noch in Sicht und es gibt noch mindestens sechs Teams vor dem SVWW, die ebenfalls gegen den Abstieg kämpfen – sechs Teams also, von denen nur zwei in den letzten acht Saisonspielen schlechter abschneiden müssen als der SVWW. Allerdings sind es eben auch nur noch acht Spiele und fünf davon gegen Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel. Man kann nur hoffen, dass am kommenden Samstag mit dem neuen Coach gegen den direkten Konkurrenten Cottbus gewonnen wird und in der Woche drauf in Kiel gleich nochmal, um nicht völlig verzagt in die Partien gegen die Topteams zu gehen. Allein, der Glaube an eine Wende fällt schwer, es hat eher etwas vom Klammern an den berühmten Strohhalm.

Ein Abstieg in die Regionalliga wäre übrigens keinesfalls eine „Chance zur Erneuerung“ oder das „Ende mit Schrecken“ oder was einem sonst noch an positiv konnotierten Begriffen dazu einfallen mag, sondern nicht mehr und nicht weniger als das Ende des Profifußballs in Wiesbaden. Aus der Regionalliga mit ihrem furchtbaren Aufstiegsmodus wieder herauszukommen, wäre auch so schon schwierig genug, aber ich habe große Zweifel, ob Präsident und Geldgeber Markus Hankammer daran überhaupt interessiert wäre. Ihm wird ohnehin schon eine eher überschaubare Begeisterung für diesen Teil der väterlichen Hinterlassenschaft nachgesagt, sodass es ihm vielleicht gar nicht so ungelegen käme, einen Schlussstrich unter dieses teure Hobby zu ziehen und den ganzen Laden höchstens noch auf gehobenem Amateur-Niveau weiter zu betreiben. Wie schwer es ist, andere Sponsoren für den Fußballstandort Wiesbaden zu begeistern, sieht man ja beim Nachbarn an der Berliner Straße, die nach dem Rückzug von Andreas Reich möglicherweise freiwillig die Hessenliga verlassen. Sogesehen könnte das auf Eis gelegte Fusionsszenario vielleicht nochmal irgendwann Sinn ergeben, um wenigstens Regionalliga-Fußball in der Stadt zu erhalten.

Aber soweit sind wir noch nicht. Noch besteht die Möglichkeit, auch in der nächsten Saison an der Dritten Liga teilzunehmen. Ich bin gespannt, wer sich diese Aufgabe zutraut bzw. wem dies zugetraut wird. Bisher haben zum Klassenerhalt fast immer 40 Punkte gereicht (außer 2009 als Burghausen mit 40 Punkten aufgrund der schlechteren Tordifferenz abstieg) und sollte das auch dieses Jahr so sein, bräuchte der SVWW noch neun, besser zehn Punkte. Das wäre selbst mit dem Punkteschnitt von Sven Demandt zu schaffen, der die schlechteste Bilanz aller SVWW-Trainer hat, die wenigstens eine Halbserie lang in der Verantwortung waren.

Also auf geht’s, rotschwarze Jungs!

Update: Kaum, dass ich auf „Veröffentlichen“ geklickt habe, sehe ich im WK die Meldung, dass Torsten Fröhling neuer Trainer wird. Dann mal viel Erfolg!

Am Abgrund

3. Liga, 29. SpieltagSV Wehen Wiesbaden – VfR Aalen 0:1

Das Spiel in maximal fünf Worten: „Stets bemüht“ genügt nicht.

Das Spiel in etwas mehr als fünf Worten:
Nach einer wackligen Anfangsphase bekam der SVWW das Spiel in den Griff und es war den Spielern deutlich anzumerken, dass sie direkter und zielstrebiger den Weg zum Tor suchten als noch letzte Woche gegen Osnabrück. Das ging zwar auf Kosten der Passgenauigkeit, aber ein paar Möglichkeiten entstanden daraus doch. Aber wie schon Andreas Brehme wusste: „Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß.“ Einmal war es knapp Abseits, ein andermal parierte der Torwart und schließlich landete ein Kopfball aus wenigen Metern am Pfosten. Aalen hatte – bis auf die Schlussphase, als Wehen alles nach vorne warf – nur wenige Chancen, nutzte aber die erste Ecke, die (natürlich!) der beim SVWW ausgemusterte Jonathan Kotzke per Kopf ins Tor verlängerte. Unterm Strich steht die vierte Niederlage in Folge, gegen einen alles andere als überragenden Gegner.

Liebling des Spiels: Luca Schnellbacher. Fehlt seit einiger Zeit verletzt und auch wenn er nicht der größte Knipser der Liga ist, ist mit seiner Rückkehr auf den Platz der letzte Funke Hoffnung auf eigene Tore verbunden.

Szene des Spiels: 70. Minute, Flanke von rechts, David Blacha kommt im Torraum ungehindert zum Kopfball – und trifft nur den Pfosten. Hätte der „Gamechanger“ werden können.

Vor dem Spiel: 

Nach dem Spiel: Stündliches Aktualisieren der SVWW-Homepage um nachzuschauen, ob Sven Demandt schon „beurlaubt“ wurde.

Das fiel auf:
+ Das Bemühen, schneller Richtung gegnerisches Tor zu kommen, war deutlich erkennbar.
– Es fehlte aber – wie immer – sowohl an Genauigkeit als auch an guten Ideen.
– Im Laufe des Spiels war auch immer mehr Verzweiflung und das Schwinden des Glaubens an ein Erfolgserlebnis spürbar.

Zuschauer: 1.743, davon 200-250 Gästefans. Lautete die Schätzformel für unseren Zuschauertipp noch bis vor kurzem „2.000 + Gäste“ sind wir mittlerweile bei „1.500 + Gäste“ angekommen. Zum letzten Saisonspiel gegen VfB Stuttgart II wird es dann wohl nur noch dreistellig.

Tabelle: Der SVWW steht mit weiterhin 31 Punkten im Moment offiziell auf Platz 16, aber da die dahinterliegenden und mit dem SVWW punktgleichen Chemnitz und Cottbus noch ein Nachholspiel gegeneinander bestreiten, wird mindestens einer noch vorbeiziehen, bei einem Unentschieden sogar beide. Die Stuttgarter Kickers liegen nur einen Punkt dahinter und auch der VfB II ist mit 27 Punkten nicht weit entfernt.

Serien und Rekorde: Vier Niederlagen in Folge, ein Punkt aus den letzten sechs Spielen, nur drei Tore in den acht Spielen seit der Winterpause. Seit dem Ende der „immerhin ungeschlagen“-Serie ging es in den letzten Wochen rapide bergab. Sven Demandt mittlerweile mit dem schlechtesten Punkteschnitt aller SVWW-Trainer mit mindestens zehn Spielen.

Nächstes Spiel: Am kommenden Samstag bei Hansa Rostock. Die Mannschaft um die Ex-SVWWler Marcel Ziemer, Tobias Jänicke und Maximilian Ahlschwede steht mit einem Punkt Vorsprung ein Platz vor Wehen. Am letzten Wochenende unterlag Rostock mit 1:4 in Magdeburg. Im Hinspiel trennte man sich nach einem gruseligen Spiel 0:0.