Heute vor 10 Jahren: Ronny Königs Rekord-Hattrick gegen Köln

Heute ist es genau zehn Jahre her, dass der SV Wehen Wiesbaden den 1. FC Köln mit 4:3 schlug. Als Aufsteiger in die 2. Bundesliga überraschte der SVWW vor allem zu Saisonbeginn und holte viele Punkte, die die Basis für den Klassenerhalt legten. Das Spiel gegen Köln war das letzte Heimspiel, das im Frankfurter Waldstadion ausgetragen wurde, da die Brita-Arena noch im Bau war.

Nach frühem 0:2-Rückstand gelang Ronny König innerhalb von sieben Minuten ein Hattrick – bis heute der schnellste Hattrick in der 2. Bundesliga, wenn ich nicht irre – zur 3:2-Halbzeitführung. Trotz vieler Chancen in der zweiten Halbzeit für Wehen gelang Köln der Ausgleich, aber schließlich traf Bakary Diakité zum 4:3, auf Vorlage von König.

Nach dem Spiel stand der SVWW sogar auf dem dritten Tabellenplatz, die beste Platzierung jemals.

2. Bundesliga nach dem 8. Spieltag 2007/08 – Quelle: kicker.de

Diese Partie ist eins der großen Highlights der Vereinsgeschichte und ich bedauere es bis heute, dass ich damals nicht im Stadion sein konnte. Wer den Wahnsinn nochmal erleben möchte, dem seien diese beiden Videos empfohlen (die Qualität ist leider nicht so toll, aber was Besseres habe ich nicht gefunden).

Hessenpokal, Achtelfinale: FC Bayern Alzenau – SVWW 0:1

Tor: Andrich (66.)

Das Spiel in maximal fünf Worten: In die nächste Runde gemüht.

Das Spiel in etwas mehr als fünf Worten:
Vom Team Stehblog war leider niemand vor Ort, sodass ich nur auf andere Quellen verweisen kann. Live-Ticker und Zeitungsbericht lassen aber vermuten, dass man nicht allzu viel verpasst hat. Wehen zwar überlegen, aber Alzenau hat sich wohl gut gewehrt. Ein Tor von Andrich genügt dann letztlich, um glanzlos in die nächste Runde einzuziehen.

Liebling des Spiels: Michael Akoto. Nach seiner Einwechslung im Spiel gegen Großaspach am letzten Samstag durfte er jetzt zum ersten Mal von Beginn an ran und hat, wie man so liest, seine Sache wieder gut gemacht.

Vor dem Spiel: Ursprünglich hatte ich schon lange vor hinzufahren, dann kam kurzfristig was dazwischen, was sich noch kurzfristiger wieder erledigt hatte. Bin dann aber doch nicht hin.

Nach dem Spiel: Musste ich mich wenigstens nicht ärgern, das Spiel verpasst zu haben. Wobei Hessenpokalspiele ja meistens kein großes (sportliches) Vergnügen sind.

Das schreiben die anderen: WK

Zuschauer: 251 (WK) oder 215 (SVWW-Ticker) – einer von beiden hat wohl einen Zahlendreher.

Serien und Rekorde: In den Pokalwettbewerben bleibt der SVWW unter Rüdiger Rehm ungeschlagen.

Ansonsten: Die Kollegen von hessenschau.de haben Rüdiger Rehm interviewt, das kann man sich natürlich immer mal durchlesen.

Nächstes Spiel: Im Viertelfinale trifft der SVWW – vermutlich Ende November – entweder auf Rot-Weiß Hadamar (die wir ja noch vom Finale im Mai kennen) oder den FSV Frankfurt (die wir fünf Tage vor besagtem Finale im Mai zum letzten Mal gesehen haben), was sich am 10. Oktober entscheiden wird. In der Liga geht es am Samstag mit dem Auswärtsspiel in Erfurt weiter. Das Urgestein der 3. Liga ist aktuell mit neun Punkten Tabellenletzter, zuletzt gab es jeweils 0:2-Niederlagen gegen Unterhaching und Karlsruhe. In der vergangenen Saison unterlag der SVWW in Erfurt mit 0:1, zuhause gab es ein 0:0.

3. Liga, 10. Spieltag: SVWW – Sonnenhof Großaspach 5:0

Tore: Blacha (8.), Andrist (26.), Andrist (27.), Müller (30.), Schäffler (48.)

Das Spiel in maximal fünf Worten: Starke Leistung gegen schwachen Gegner.

Das Spiel in etwas mehr als fünf Worten:
Zu Beginn des Spiels passierte nicht viel, bis nach acht Minuten Robert Andrich einen langen Ball auf Stephan Andrist schlug, den dieser elegant im Sprung annahm und direkt nach innen passte, wo der wieder ins Team zurückgekehrte David Blacha mühelos zur frühen Führung verwandelte. Das bewährte Erfolgsrezept “erste Chance sofort nutzen” sorgte für große Sicherheit im Spiel der Rotschwarzen. Praktischerweise stimmte bei Großaspach gar nichts, man ließ Wehen viel zu viel Platz, sodass die Hausherren zahlreiche schöne Spielzüge vortragen konnten. Mitte der ersten Halbzeit folgten dann denkwürdige vier Minuten. Zuerst ein Diagonalball von Dominik Nothnagel nach links, wo Sascha Mockenhaupt wiederum nach innen köpfte und Andrist nur noch den Fuß hinhalten musste, um seinen zweiten Ligatreffer für den SVWW zu erzielen. Nicht mal eine Minute später folgte das 3:0, erneut durch Andrist, diesmal per Kopf nach Flanke von Moritz Kuhn. Zur Krönung dieser wahnsinnigen ersten halben Stunde durfte Philipp Müller von rechts ziemlich ungestört in den Strafraum eindringen und abziehen. Der erste Schuss wurde noch abgeblockt, der Nachschuss landete dann im Winkel. 4:0 nach 30 Minuten, so etwas hatten wir noch nie in der Brita-Arena gesehen. Die Gäste retteten sich irgendwie in die Halbzeit und falls sie dort nochmal neuen Mut geschöpft haben sollten, war dieser wenige Minuten nach Wiederanpfiff endgültig dahin. Nach einem Eckball von Kuhn bekam Schäffler die Zeit, den Ball im Strafraum noch anzunehmen und präzise neben den Pfosten ins Tor zu donnern. Das Rekordergebnis für den SVWW stand schon fest und sogar der Ligarekord von 7:0 hätte fallen können, wenn man die weiteren Angriffe konsequenter ausgespielt oder bei diversen Freistößen in aussichtsreicher Position nicht etwas übermotiviert weit übers Tor geschossen hätte. Aber wirklich zu meckern gab es nun wirklich nichts an einem ziemlich perfekten Samstag.

Liebling des Spiels: Stephan Andrist. Das erste Tor vorbereitet, die nächsten beiden selbst erzielt, dazu sehr lauf- und spielfreudig.

Szene des Spiels: Zwanzig Minuten vor dem Ende machten die Gästefans eine Polonäse durch den Block:

Vor dem Spiel: Hatte ich tatsächlich kaum Hoffnung auf ein gutes Spiel. Die beiden letzten Spiele wurden zwar gewonnen, aber eher glücklich als souverän, dazu war bisher nach englischen Wochen immer eine gewisse Erschöpfung bei der Mannschaft festzustellen und der Gegner war eigentlich auch gut in Form.

Nach dem Spiel: Kam ich ganz gut damit klar, in meiner Erwartungshaltung komplett daneben gelegen zu haben.

Das fiel auf:
+ Es war vermutlich ohnehin der Plan, mit schnellen Verlagerungen auf die Außen Lücken in die gegnerischen Defensive zu reißen, aber nachdem die Gäste dort dermaßen viel Platz ließen, wurden diese Schwachstellen auch konsequent bespielt.
+ Die Chancenverwertung – in den letzten Spielen desöfteren hier kritisiert – war vom Feinsten, bis in die zweite Halbzeit hinein war jeder Torschuss auch ein Treffer.
+ Zahlreiche schöne Kombinationen und Spielzüge. Klar, wenn’s erst mal läuft, läuft’s halt, aber auch die ersten Tore waren schon wunderbar herausgespielt.

Das schreiben die anderen: WK, kicker, Telekom (Video), hessenschau (mit Video)

Zuschauer: 1.560, davon ca. 15 Gästefans (im Stehbereich genau sechs plus noch ein paar weitere auf den Sitzplätzen).

Tabelle: Weiterhin auf Platz 4, aber jetzt nur noch einen Punkt hinter Fortuna Köln. Hatte der SVWW schon vor dem Spieltag die wenigsten Gegentore (6), ist man nun auch bei der Tordifferenz führend (+11, gemeinsam mit Paderborn).

Serien und Rekorde: Zum ersten Mal seit… äh… sehr langer Zeit geht der SVWW mit 9 Punkten aus einer englischen Woche. 4:0 zur Pause und 5:0 als Endstand sind die höchsten Wehener Ergebnisse seit Zugehörigkeit zum Profifußball.

Ansonsten: Die “Weher Originale” feierten ihren 10. Geburtstag und bekamen zum Rekordsieg auch noch ein spontan gesprühtes Transparent der Ultras sowie ein Ständchen der Nordtribüne.

Nächstes Spiel: Am kommenden Dienstag (19 Uhr) tritt der SVWW im Achtelfinale des Hessenpokals bei Bayern Alzenau an. Alzenau gewann in der ersten Runde mit 7:0 bei Viktoria Urberach und in der zweiten Runde mit 3:0 bei den Sportfreunden Seligenstadt. In der Hessenliga stehen die Bayern aktuell auf Platz 2, zuletzt gab es ein 1:1 gegen Borussia Fulda. Zur Wehener Bilanz gegen Alzenau schrieb ich kürzlich schon.

3. Liga, 9. Spieltag: SF Lotte – SVWW 0:1

Für stehblog.de war Micha in Lotte.

Tor: Andrich (79.)

Das Spiel in maximal fünf Worten: Andrichs Traumtor macht den Unterschied.

Das Spiel in etwas mehr als fünf Worten:
Die Sportfreunde aus Lotte und der SVWW lieferten sich von Beginn an ein umkämpftes Spiel auf ziemlich bescheidenem Niveau ab. Beide Teams standen defensiv geordnet. Die Angriffe scheiterten an ungenauen Abspielen, technischen Fehlern bei der Ballannahme oder an fehlendem Tempo. Manuel Schäffler hatte die beste Chance für unsere Farben in der ersten Halbzeit, setzte den Ball aber aus kurzer Distanz klar neben das Tor. Freiberger packte für Lotte einen Distanzschuss aus, den Kolke jedoch sehenswert parieren konnte.
Nach der Pause verlagerte sich das Spiel etwas mehr in die Hälfte des SVWW, Lotte hatte etwas mehr Ballbesitz, wurde aber nur einmal richtig gefährlich. Erneut vergab Freiberger, da Kolke stark aus seinem Kasten geeilt war, den Winkel verkürzte und so abwehren konnte. Nach dem Freistoßtreffer von Andrich, der Szene des Spiels, passierte nicht mehr viel. Unsere Jungs hatten keine Probleme, die Lotter Angriffsbemühungen abzuwehren, brachten selbst aber auch keinen nennenswerten Angriff mehr zustande.
Insgesamt eine solide Leistung in der Defensive, allerdings auch gegen einen harmlosen Gegner. Man konnte das Gefühl bekommen, dass Lotte wollte, aber nicht konnte, der SVWW hingegen abwartete und notfalls wohl auch mit einem 0:0 zufrieden gewesen wäre. Offensiv war es eine absolute Magerkost, ein später Sturmlauf wie in den Heimspielen gegen Chemnitz oder Köln war aufgrund der Führung aber auch nicht notwendig.

Liebling des Spiels: Robert Andrich.

Szene des Spiels: Der späte Siegtreffer von Robert Andrich in der 79. Minute: ein Freistoß in zentraler Position aus 35 Metern, alles rechnet mit einer Flanke. Andrich schießt den Ball jedoch mit vollem Risiko hart auf das Tor, der Ball fliegt dank sich stark absenkender Flugbahn an die Unterkante der Latte, von da an die am Tornetz unten angebrachte Stange und direkt wieder zurück auf das Spielfeld. Da es das für alle Zuschauer entfernte Tor war, hatte zunächst keiner von uns im Block kapiert, dass gerade ein Tor erzielt wurde. Erst aufgrund des Jubels unserer Mannschaft und der Anzeige des Schiedsrichters wurde der Führungstreffer gefeiert.

Vor dem Spiel: Verletzt sich Alf Mintzel beim Warmmachen. Doof. Aufgrund des geringen Aufkommens an Gästefans wurden wir direkt hinter dem Tor neben dem Spielertunnel unter den Heim-Fans untergebracht. Ein leeres zusammengestückeltes Stadion, Cheerleader im Grundschulalter, der „Volle-Lotte-Song“ – es hat sich ein bisschen angefühlt wie ein Achtelfinale im Hessenpokal, ein Ausflug in die Provinz.

Nach dem Spiel: Mit ein paar Lottern (Lotteranern?) am Bierstand unterhalten. Schön, wenn keine Fantrennung notwendig ist. Die waren freundlich, gratulierten uns und waren pessimistisch was die Zukunft ihres Vereins angeht. Wäre ich an ihrer Stelle, glaube ich, auch.

Das fiel auf:
+ Kampf und Einsatz stimmten
+ defensiv nur wenig zugelassen und nach drei Spielen wieder mal zu Null gespielt
+/- ungefährliche Eckbälle, gefährliche Freistöße
– spielerische Magerkost, vor allem in der zweiten Halbzeit
– deutlich anzumerkender Qualitätsverlust aufgrund einiger verletzter Spieler

Das schreiben die anderen: WK, kicker, Telekom (Video)

Zuschauer: 1.284, davon 15 Gästefans.

Tabelle: Der SVWW hat nun 17 Punkte und bleibt als Tabellenvierter dem Spitzentrio auf den Fersen.

Serien und Rekorde: Das erste Tor und der erste Sieg im dritten Spiel gegen Lotte. Mit Robert Andrich hat schon der neunte SVWW-Spieler in dieser Saison einen Ligatreffer erzielt (bei 12 Treffern insgesamt). Nur Schäffler (3) und Ruprecht (2) trafen mehrmals. Zum ersten Mal seit Rüdiger Rehms Amtsantritt holt der SVWW in einer englischen Woche mehr als vier Punkte.

Nächstes Spiel: Am kommenden Samstag (14 Uhr) gastiert die SG Sonnenhof Großaspach in der Brita-Arena. Der Ex-Verein von Rüdiger Rehm gewann gestern Abend gegen den KSC und liegt mit 15 Punkten in der Tabelle direkt hinter dem SVWW. In der letzten Saison unterlag Wehen in Großaspach 1:2, im Rückspiel trennte man sich 0:0.

3. Liga, 8. Spieltag: SVWW – Chemnitzer FC 2:1

Tore: Müller (87.), Schäffler (92.)

Das Spiel in maximal fünf Worten: Lange Verzweiflung, späte Ekstase.

Das Spiel in etwas mehr als fünf Worten:
Das Spiel begann recht munter, beide Seiten hatten früh hochkarätige Chancen zur Führung. Nach weniger als einer halben Stunde geriet der CFC per Gelbroter Karte in Unterzahl und das zuvor recht offene Spiel, bei dem Chemnitz früh zu stören versuchte, veränderte sich dadurch natürlich. Die Gäste standen nun tiefer und lauerten auf Kontermöglichkeiten, die sich auch fast sofort ergaben. Weniger als zehn Minuten nach dem Platzverweis traf Kluft mit einem zugegebenermaßen sehr schönen Schuss zum 0:1. Der SVWW war durch den Rückstand sichtlich geschockt und brachte bis zur Pause nichts Vernünftiges mehr zustande. Nach der Pause und personellen Umstellungen (Müller rein, Funk raus, Mrowca dafür ins zentrale Mittelfeld) begann der SVWW mit neuem Schwung, allerdings flogen weiterhin die zahlreichen Flanken überall hin, nur nicht zum Mitspieler. Nach einem Freistoß Mitte der zweiten Hälfte dann eine große Doppelchance durch Müller und Mrowca, aber Torwart und Verteidiger konnten jeweils abwehren. Als man sich schon langsam gedanklich mit einer Heimniederlage beschäftigen musste, gelang aus kurzer Distanz Müller doch noch der Ausgleich. Danach waren noch etwa zwei Minuten regulär plus vier Minuten Nachspielzeit übrig, um das Spiel noch komplett zu drehen, was der SVWW auch vehement versuchte. Und tatsächlich landete noch eine Flanke von Diawusie bei Schäffler, der artistisch zum Siegtreffer verwandelte. Ein insgesamt eher glücklicher Dreier, der, wenn man so will, das unglückliche 1:2 von letzter Woche wieder wettmacht.

Liebling des Spiels: Sebastian Mrowca. Nicht nur wie gewohnt lauf- und zweikampfstark, sondern auch deutlich passsicherer als Funk, den er in der zweiten Halbzeit im Mittelfeld ersetzte.

Szene des Spiels: Zweite Minute der Nachspielzeit, Flanke von Diawusie von der rechten Seite, eigentlich ein bisschen zu lang geraten, aber Manuel Schäffler, der schon mindestens eine Viertelstunde auf dem Zahnfleisch ging, wirft sich nochmal nach vorne und erwischt mit langem Bein den Ball: Tor, Sieg, Ausrasten.

Vor dem Spiel:

Nach dem Spiel: Ließen sich zwei Chemnitzer Ultra-Gruppen die Fahnen klauen, was nach ungeschriebenen Gesetzen einen Seppuku erfordert, also die unmittelbare Selbstentleibung Verzeihung: –auflösung.

Das fiel auf:
+ Die Mentalität war einwandfrei, bis zum Schluss wurde geschuftet.
– Offenbar gab es eine Ansage, viel in den Strafraum zu flanken, was ich an sich schon etwas merkwürdig fand, weil Chemnitz durchweg großgewachsene Spieler auf dem Platz hatte. Allerdings hatten die allein schon deshalb kaum Schwierigkeiten mit den Flanken, weil so gut wie keine jemals im Strafraum ankam, sondern meistens direkt ins Toraus segelte. Vor allem Nothnagel tat sich hier unrühmlich hervor, aber auch Mintzel und Kuhn brachten in dieser Disziplin nichts Verwertbares zustande. Selbst wenn sich in der Mitte mal Räume auftaten wurde noch der Pass nach Außen gesucht – da sollten Rehm und Videoanalyst Fernie in der Nachbetrachtung ihren Matchplan nochmal kritisch hinterfragen.

Das schreiben die anderen: WK, kicker, Telekom (Video)

Zuschauer: 1.987, davon gut 200 Gästefans.

Tabelle: Der SVWW verbessert sich mit jetzt 14 Punkten auf Platz 4 und kann sogar den Abstand auf die Plätze 2 und 3 (Köln und Magdeburg mit jeweils 18 Punkten) etwas verringern.

Serien und Rekorde: Viertes Flutlichtspiel in dieser Saison, vierter Sieg (dreimal Liga sowie das Pokalspiel gegen Aue). Alf Mintzel ist jetzt alleiniger Rekordspieler mit 278 Drittligaeinsätzen.

Nächstes Spiel: Schon am morgigen Dienstag (19 Uhr) geht es nach Lotte. Die Sportfreunde unterlagen am Samstag dem KSC mit 0:1 und rangieren mit 7 Punkten momentan auf Platz 18. Der SVWW ist noch sieg- und torlos gegen Lotte. In der vergangenen Saison gab es auswärts ein 0:0 und zuhause verlor man mit 0:3, was zur Trennung von Torsten Fröhling führte.