Und dann war Stille

3. Liga, 35. SpieltagFC Hansa Rostock – SV Wehen Wiesbaden 1:3 (Tore: Funk, Schäffler, Breitkreuz)

Das Spiel in maximal fünf Worten: Drei späte Tore zum Auswärtssieg.

Das Spiel in etwas mehr als fünf Worten:
Für einen detaillierten Spielbericht muss ich leider auf andere Quellen verweisen, denn das Hansa-Fanradio, dem ich zu lauschen versuchte, war leider sehr stockend, d. h. der Stream brach ständig ab. Allerdings sehr gut zu hören war das minutenlange, vermutlich fassungslose Schweigen der Kommentatoren, nachdem Manuel Schäffler in der 90. Minute das 2:1 für den SVWW erzielt hatte. Zuvor lagen die Gastgeber lange Zeit in Führung (das 1:0 fiel schon nach neun Minuten) und hatten durchaus Chancen, das 2:0 nachzulegen und das Spiel zu entscheiden. In der 83. traf jedoch Patrick Funk zum Ausgleich (der überhaupt nur wieder in die Startelf rotierte, weil Andrich krank fehlte) und in der 90. mal wieder Schäffler. In der Nachspielzeit setzte Patrick Breitkreuz mit seinem ersten Tor für Wehen sogar noch einen drauf.

Liebling des Spiels: Vom Spiel her kann ich es wirklich nicht beurteilen, aber dass Patrick Breitkreuz nicht nur zum 3:1 traf, sondern auch die anderen beiden Tore auflegte, ist natürlich nach seiner langen Verletzungspause die Feel Good Story des Wochenendes.

Szene des Spiels: 40. Minute, Flanke Mintzel, Mayer trifft per Hacke – leider wurde auf Abseits entschieden, sehenswert war es allemal.

Vor dem Spiel: Angesichts der bisher eher schwachen Wehener Bilanz gegen Rostock wäre ich mit einem Punkt durchaus zufrieden gewesen.

Nach dem Spiel: Ist der Klassenerhalt nahezu sicher:

Das fiel auf:
+ Mal wieder ein sehr später Siegtreffer für den SVWW. Hatte man auch unter Torsten Fröhling bei Gleichstand meistens noch bis zum Schluss auf Sieg gespielt, fing man sich da oft noch den entscheidenden Gegentreffer ein. Seit Rehm da ist, hat man schon zum vierten Mal in der Schlussphase ein Spiel noch gewonnen.
+ Obwohl Rostock mit Ziemer, Jänicke, Ahlschwede und dem eingewechselten Benyamina gleich vier Ex-SVWWler einsetzte, traf keiner gegen seinen ehemaligen Verein. Früher schien das dagegen ein ungeschriebenes Gesetz zu sein.

Das schreiben die anderen: WK, kicker, hessenschau (mit Video)

Zuschauer: 10.700, darunter ein paar glückliche Gästefans.

Tabelle: Der SVWW bleibt mit jetzt 46 Punkten auf Platz 14, hat aber acht Punkte Vorsprung auf Platz 18 und ist somit auch rechnerisch schon fast am Ziel, sprich Klassenerhalt – der Aufstieg ist hingegen (erst) seit diesem Wochenende auch theoretisch nicht mehr möglich.

Vergleich zur Hinrunde: Nach dem Unentschieden im Hinspiel nun zwei Punkte gut gemacht und insgesamt sechs Punkte über Soll.

Serien und Rekorde: Im zwölften Aufeinandertreffen erst der dritte Sieg gegen Rostock, zum zweiten Mal auswärts. Schäffler mit seinem zehnten Treffer – mehr Saisontore hatte im Trikot des SVWW (seit 2007) nur Zlatko Janjic, der in jeder seiner drei Spielzeiten in Wiesbaden über diese Marke kam.

Nächstes Spiel: Am kommenden Samstag (14 Uhr) in der Brita-Arena gegen die SG Sonnenhof Großaspach. Rüdiger Rehms Ex-Verein steht mit 50 Punkten auf Platz 8 und spielt erneut eine überzeugende Runde. In der Hinrunde verlor der SVWW durch einen späten Gegentreffer 1:2.

Kolke 2 – Regensburg 0

3. Liga, 34. SpieltagSV Wehen Wiesbaden – SSV Jahn Regensburg 1:1 (Tor: Dams)

Das Spiel in maximal fünf Worten: Der Elferkiller schlägt wieder zu.

Das Spiel in etwas mehr als fünf Worten:
Rüdiger Rehm schickte exakt dieselbe Elf wie gegen Bremen aufs Feld und diese legte trotz englischer Woche gut los. In den ersten zwanzig Minuten war der SVWW tonangebend und hatte ein paar sehenswerte Spielzüge inklusive Torchancen, bis die Gäste das Spiel ausgeglichener gestalten konnten. Nach einem Foul von Schäffler zentral vor dem Strafraum gab es Freistoß für Regensburg. Der erste Versuch ging in die Mauer, aber den Abpraller hämmerte Erik Thommy zur Gästeführung ins Tor. Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit verhinderte Kolke das 0:2, nur zwei Minuten später konnte Wehen ausgleichen. Der Treffer war fast identisch zum 1:0 vom letzten Mittwoch: Ecke Lorenz, Kopfball Dams – warum auch nicht? Beide Mannschaften neutralisierten sich in der Folge gegenseitig, Chancen gab es kaum noch, dafür umso mehr Zweikämpfe, die nicht immer fair geführt wurden. Zehn Minuten vor Abpfiff fiel ein Regensburger nach Zweikampf mit Mockenhaupt im Strafraum, der Schiedsrichter ließ weiterspielen, aber Mockenhaupt war wohl ob der vermeintlichen Schwalbe seines Gegenspielers so aufgebracht, dass er diesem ins Gesicht packte. Das war reichlich dämlich, denn so gab es doch noch Strafstoß und die gelbe Karte, wobei für eine Tätlichkeit sogar eher Rot angebracht gewesen wäre. Den Elfmeter parierte einmal mehr Kolke. In der Schlussphase drückten die Gäste nochmal und in der Nachspielzeit gab es erneut Strafstoß. Der ballführende Regensburger war eigentlich gut abgeblockt und schien nur auf eine Gelegenheit zum Fallen zu warten, bis schließlich Funk ihm den Gefallen tat und ihn tatsächlich foulte. Doch auch diesmal tauchte Kolke in die richtige Ecke ab und rettete somit den Punkt für den SVWW.

Liebling des Spiels: Markus Kolke, gar keine Frage.

Szene des Spiels: 60. Minute, ein ins Seitenaus geklärter Ball landet bei einem Kameramann auf der Westtribüne, der sich nun entscheiden muss, ob er das Spielgerät gleich zurückwirft oder erstmal wieder seinem eigentlichen Job nachgeht, da das Spiel in seinem Blickfeld bereits weitergeht. Da ist schon mal das Fernsehen anwesend und muss gleich noch doppelt arbeiten.

Vor dem Spiel: Gab Alf Mintzel per Videotafel bekannt, dass er seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert hat. Er soll außerdem auch nach seinem Karriereende an den Verein gebunden werden.

Nach dem Spiel: Fühlt sich der Punkt fast wie ein Sieg an.

Das fiel auf:
+ Obwohl der SVWW unter der Woche noch ein Nachholspiel hatte und Regensburg von der Tabelle her klarer Favorit war, war man 75 Minuten mindestens ebenbürtig.
+ Aus dem Spiel heraus wurden wieder nahezu keine gegnerische Chancen zugelassen.
– Die Szenen, die zum Freistoß vor dem 0:1 und den beiden Elfmetern führten, waren dafür ziemlich blöd und leicht vermeidbar.
– Mehrmals blieben Wehener Spieler nach Zweikämpfen scheinbar schwer verletzt liegen und sprangen wieder auf, als es doch keinen Freistoßpfiff gab. Das sollten sie sich lieber sparen, sowas will doch keiner sehen.

Das schreiben die anderen: WK, kickerhessenschau (TV-Bericht), Sportschau (TV-Bericht)

Zuschauer: 1.877, davon etwa 300 Gästefans.

Tabelle: Mit nun 43 Punkten verbessert sich der SVWW auf Platz 14 und hat noch sieben Punkte Vorsprung auf Platz 18.

Vergleich zur Hinrunde: Nach der Niederlage in Regensburg nun einen Punkt gut gemacht, insgesamt vier Punkte über Soll.

Serien und Rekorde: Auch die dritte englische Woche seit Rehms Amtsantritt beim SVWW endet mit einer ausgeglichenen Bilanz: es gab wieder jeweils einen Sieg, eine Niederlage und ein Unentschieden. Kolke hält wie schon in der Hinrunde in Bremen gleich zwei Strafstöße in einem Spiel, insgesamt konnte er in dieser Saison sechs von sieben parieren.

Ansonsten: Schon wieder englische Groundhopper im Block. Sollte sich die Brita-Arena etwa als Geheimtipp herumgesprochen haben?

Nächstes Spiel: Am kommenden Samstag (14 Uhr) in Rostock. Der FC Hansa hat in der Rückrunde zwischenzeitlich gekriselt und war den Abstiegsrängen nahe gekommen, hat sich aber durch zehn Punkte aus den letzten vier Partien aller Sorgen entledigt (aktuell Platz 10 mit 46 Punkten). Im Hinspiel trennte man sich 1:1.

So gut wie gerettet

3. Liga, 29. SpieltagSV Wehen Wiesbaden – SV Werder Bremen II 2:0 (Tore: Dams, Schäffler)

Das Spiel in maximal fünf Worten: Verdienter Sieg gegen offensivschwache Gäste.

Das Spiel in etwas mehr als fünf Worten:
In der ersten Halbzeit war Bremen nach meinem Dafürhalten spielerisch etwas besser als der SVWW, wurde aber vor Kolkes Tor kaum gefährlich. Wehen war sichtlich auf schnelle Umschaltaktionen aus und hatte ein paar mehr oder weniger gute Gelegenheiten. Kurz vor der Halbzeitpause ging es dann mal ganz einfach: Ecke Lorenz, Kopfball Dams, 1:0. Mit der Führung im Rücken und vermutlich auch einer Ansage des Trainers, den Gegner konsequenter zu bearbeiten und nicht wie häufig in der ersten Halbzeit spielen zu lassen, kam der SVWW deutlich dynamischer aus der Kabine. Es ergaben sich eine Reihe vielversprechender Angriffe, die aber meistens schon vor dem finalen Pass scheiterten. Mitte der zweiten Halbzeit traf Schäffler nach Vorlage von Müller endlich zum 2:0 und damit war das Spiel eigentlich entschieden. Es hätten durchaus noch weitere Treffer für den SVWW fallen können, während Werder bis zum Abpfiff fast keinen Torabschluss hatte.

Liebling des Spiels: Nehmen wir heute mal Niklas Dams, stellvertretend für eine wieder sichere Defensive, und dazu mit dem Treffer zum 1:0.

Szene des Spiels: 16. Spielminute, Fallrückzieher von Schäffler, knapp übers Tor. Wäre im Erfolgsfall Tor-des-Monats-verdächtig gewesen.

Vor dem Spiel: Musste man nochmal die Winterjacke aus dem Schrank holen. Es gab auch tatsächlich Glühwein an den Getränkeständen.

Nach dem Spiel: Konnte man sich an dem Gedanken erwärmen, dass höchstwahrscheinlich auch nächste Saison Profifußball in der Brita-Arena geboten wird.

Das fiel auf:
+ sehr wenig gegnerische Chancen zugelassen
– die eigene Chancenverwertung ist weiterhin ausbaufähig
– viele Angriffsversuche wurden durch ungenaue Anspiele und kleine Missverständnisse zunichte gemacht

Das schreiben die anderen: WK, kicker

Zuschauer: 1.745, davon sehr respektable ca. 50 Gästefans.

Tabelle: Der SVWW bleibt auf Platz 15, hat aber jetzt fast schon komfortable neun Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze.

Vergleich zur Hinrunde: Auch das Hinspiel hatte Wehen gewonnen, sodass man weiterhin drei Punkte über Plan liegt.

Serien und Rekorde: Werder ist neben Duisburg und Zwickau die dritte Mannschaft, gegen die der SVWW in dieser Saison beide Partien gewinnen konnte. Mehr werden es auch nicht mehr.

Ansonsten: Die Ultras stellten nach der Pause den Support ein und hängten ihre Banner ab. Angeblich wurden einige aus der Gruppe während des Spiels aus dem Stadion geworfen. Keine Ahnung, was da schon wieder los ist…

Nächstes Spiel: Bereits am Samstag (14 Uhr) steht das nächste Heimspiel an und zwar gegen Jahn Regensburg. Der starke Aufsteiger ist nach zwischenzeitlichem Durchhänger bis auf den zweiten Tabellenplatz geklettert und schickt sich an, den Durchmarsch in die zweite Liga zu schaffen. Im Hinspiel unterlag der SVWW 1:3.

Defense, anyone?

3. Liga, 33. SpieltagChemnitzer FC – SV Wehen Wiesbaden 4:2 (Tore: Mayer, Schäffler)

Das Spiel in maximal fünf Worten: Jeder Schuss ein Treffer – fast.

Das Spiel in etwas mehr als fünf Worten:
Aufgrund der kurzfristigen Ausfälle von Blacha und Ruprecht durfte u. a. Patrick Mayer von Beginn an spielen – und durfte schon nach zwei Minuten seinen ersten “richtigen” Ligatreffer für den SVWW bejubeln. Andrich hatte von links bedient, Mayer musste nur noch den Fuß hinhalten. Die Führung hielt jedoch nicht lange, nach einer Viertelstunde glich Chemnitz aus. Doch, oh Wunder, Wehen antwortete prompt und ging nur wenige Minuten später erneut in Führung. Nach einer abgewehrten Ecke brachte Mintzel den Ball wieder in den Strafraum, wo Schäffler in einer Bewegung den Ball annahm und sehenswert zum 1:2 traf. Wiederum eine Viertelstunde später der Ausgleich für die Gastgeber und dank Kolke blieb es beim 2:2 zur Halbzeit. In der 55. Minute hätte der SVWW zum dritten Mal in Führung gehen können, als der Schiedsrichter einen zweifelhaften Elfmeter gab, aber in Abwesenheit von Steven Ruprecht musste bzw. durfte Mayer antreten – und vergab. Es kam, was kommen musste: der CFC erzielte irgendwann das 3:2. In der Schlussphase warfen die Gäste nochmal alles nach vorne und fingen sich dabei in der Nachspielzeit noch einen Konter zum Endstand.

Szene des Spiels: Ein Knackpunkt war sicherlich der vergebene Strafstoß, den Patrick Mayer gar nicht mal so knapp am Tor vorbeischoss.

Vor dem Spiel: Hatte ich zwar auf einen Punktgewinn gehofft, aber nicht wirklich damit gerechnet.

Nach dem Spiel: Nervt es dann schon, wenn man nach zweimaliger Führung und einem geschenkten Elfer nicht mal ein Unentschieden mitnimmt.

Das fiel auf:
+ Die Stürmer treffen mal wieder. Mayer jetzt wirklich mit seinem Premierentreffer, Schäffler beendet seine kleine Durststrecke.
– Im Abwehrverhalten stimmte einiges nicht, außer den Treffern gab es noch einige weitere gute Chancen für Chemnitz, die Kolke vereiteln konnte.

Das schreiben die anderen: WK, kickerTV-Beitrag vom MDR

Zuschauer: 5.532.

Tabelle: Der SVWW bleibt auf Platz 15 und der Abstand auf Platz 18 beträgt weiterhin sechs Punkte. Gut, dass alle fünf Mannschaften hinter dem SVWW ebenfalls nicht gewinnen konnten.

Vergleich zur Hinrunde: Keine punktemäßige Veränderung gegenüber dem 0:3 im November. Der SVWW weiterhin drei Punkte über Soll.

Serien und Rekorde: Zum ersten Mal in sechs gemeinsamen Drittligajahren verliert der SVWW beide Partien gegen den Chemnitzer FC.

Ansonsten: Der FSV Frankfurt hat einen Insolvenzantrag gestellt und wird somit voraussichtlich neun Punkte abgezogen bekommen, womit der Abstieg so gut wie sicher wäre. Zusammen mit Mainz, die mit zehn Punkten Rückstand (bei noch fünf Spieltagen) nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt haben, gehen dem SVWW wohl beide mit der S-Bahn erreichbare Gegner abhanden.

Nächstes Spiel: Am Mittwoch (19 Uhr) wird die Partie vom 29. Spieltag gegen Werder Bremen II nachgeholt. Die Bremer liegen mit 37 Punkten auf Platz 17 und befinden sich auch noch im Abstiegskampf. Nach einem zwischenzeitlichen Aufschwung bis auf Platz 10, wurden in den letzten sechs Partien gerade mal zwei Punkte gewonnen. Das Hinspiel gewann der SVWW 1:0 (Kolke hielt u. a. zwei Elfmeter), was der letzte Sieg unter Torsten Fröhling bleiben sollte.

Wenigstens sonnig

3. Liga, 32. SpieltagSV Wehen Wiesbaden – FC Rot-Weiß Erfurt 0:0

Das Spiel in maximal fünf Worten: Ein Nullzunull der schlechteren Sorte.

Das Spiel in etwas mehr als fünf Worten:
Nach sehr passivem Beginn war der SVWW erst nach einer Viertelstunde richtig im Spiel. Ein paar wenige Chancen sprangen bei den Angriffsbemühungen heraus, aber wirklich aufregend wurde es selten. Beide Mannschaften neutralisierten sich auf sehr überschaubarem Niveau. Auch in der zweiten Halbzeit sorgte eher das schöne Wetter als das Geschehen auf dem Rasen für gute Laune. Irgendwann blieb nur noch die Hoffnung auf ein erneutes spätes Siegtor, aber das klappt halt auch nicht jedes Mal. Insgesamt eine ziemlich dürftige Partie.

Liebling des Spiels: Richtig überragend war keiner, aber Philipp Müller, der aufgrund Lorenz’ Gelbsperre mal wieder von Beginn an auflaufen durfte, konnte immerhin mit einigen gelungenen Aktionen auf sich aufmerksam machen.

Szene des Spiels: 31. Minute, Sascha Mockenhaupt hält seinen Fuß in eine Erfurter Hereingabe und der abgefälschte Ball fliegt in hohem Bogen fast ins eigene Tor – Kolke kann ihn aber über die Latte lenken.

Vor dem Spiel: Hoffnung auf den nächsten Heimsieg, mit dem man schon mal die 40-Punkte-Marke übersprungen hätte.

Nach dem Spiel: Leicht ratloses Schulterzucken. Immerhin hat die Mannschaft jetzt mal wieder eine volle Woche zum Trainieren.

Das fiel auf:
+ Hinten hat es wieder weitgehend gestimmt, Erfurt hatte kaum Chancen.
– Vorne wurden allerdings die wenigen eigenen Gelegenheiten wieder nicht genutzt.

Das schreiben die anderen: WK, kicker, Hessenschau (mit Video)

Zuschauer: 2.070, davon ca. 400 Gästefans.

Tabelle: Der SVWW hat nun 39 Punkte und bleibt auf Platz 15, der Abstand auf Platz 18 beträgt weiterhin 6 Punkte.

Vergleich zur Hinrunde: Nach dem 0:1 im Hinspiel jetzt ein Punkt mehr und damit wieder drei Punkte über Plan.

Serien und Rekorde: In den letzten fünf Ligaspielen gelang dem SVWW gerade mal ein eigenes Tor (und das war auch noch ein Eigentor). Wie schon in der letzten englischen Woche in der Liga holte der SVWW einen Sieg, eine Niederlage und ein Unentschieden.

Ansonsten: Der HFV und die beiden beteiligten Vereine haben sich darauf geeinigt, dass das Finale im Hessenpokal am 25. Mai (Christi Himmelfahrt) in der heimischen Brita-Arena ausgetragen wird. Super Sache!

Nächstes Spiel: Am kommenden Samstag (14 Uhr) in Chemnitz. Die Sachsen stehen mit 45 Punkten aktuell auf Platz 9 und haben nach nur einem Sieg aus den letzten fünf Spielen etwas den Kontakt zu den Aufstiegsrängen verloren. Im Hinspiel unterlag der SVWW mit 0:3.