3. Liga, 31. Spieltag: Alemannia Aachen – SVWW 3:0
Tore: 1:0 Schroers (11.), 2:0 Schroers (18.), 3:0 Schroers (40.)
Das Spiel in maximal fünf Worten: Der übliche Auswärtsfrust.
Das Spiel in etwas mehr als fünf Worten:
Nejad ersetzte den verletzt fehlenden Fechner, ansonsten setzte Scherning auf die erwartete Startelf. In der Anfangsphase hatte der SVWW viel Ballbesitz, aber es dauerte nicht lange, bis die Gastgeber zu Offensivaktionen kamen. Nach knapp zehn Minuten gab es die erste Chance, kurz danach die nächsten und mit dem vierten oder fünften Versuch fiel dann folgerichtig das 1:0 durch Schroers, s. u. Mockenhaupt leistete sich ein paar Minuten später einen üblen Fehlpass, wieder ging es schnell und erneut traf Schroers. Es dauerte bis zur Endphase der ersten Halbzeit, bis der SVWW auch mal offensiv in Erscheinung trat, sich nach einer guten Chance aber einen Konter einhandelte, der zum 3:0 führte – Schroers machte seinen Hattrick perfekt. In der zweiten Halbzeit nahm sich Aachen etwas zurück, tat aber noch genug, um die überwiegend harmlosen Wehener Offensivbemühungen abzuwehren. Ein bisschen gefährlich wurde es bei ein paar Versuchen aus der Distanz, aber auch nur, weil Aachens Torwart Riemann einen Schuss an die Latte lenkte. Einmal lag der Ball im Netz, doch Nink stand zuvor klar im Abseits. Am Ende bleibt einmal mehr eine Niederlage auf fremden Platz, nach der man nun wirklich keinen Gedanken mehr an den Aufstieg verschwenden muss.
Liebling des Spiels: Mit viel Wohlwollen könnte man die eingewechselten Nink und Johansson für ein bisschen Offensivschwung loben.
Szene des Spiels: 11. Minute, leichter Abspielfehler von May im Spielaufbau, Janitzek kann Schroers nicht richtig stören und auch Brdar sieht nicht gut aus. Da konnte man schon ahnen, was für ein Spiel das werden würde.
Vor dem Spiel: Waren die Voraussetzungen aufgrund der anderen Ergebnisse eigentlich günstig, sich wieder etwas an die vorderen Plätze heranzurobben.
Nach dem Spiel: Kann Uwe Stöver sich bei den Eventualitäten der Kaderplanung gedanklich auf die 3. Liga beschränken.
Das fiel auf:
– Die Mannschaft wusste, was sie im Tivoli erwartet, und agiert dann trotzdem so schlampig und hanebüchen.
– Die ganzen Sprüche à la „wir müssen auswärts wie zuhause auftreten“ und „wir hatten eine superintensive Trainingswoche“ kann man sich auch mal sparen, wenn dann ständig wieder so eine Leistung dabei herauskommt.
Das schreiben die anderen: WK, kicker, hessenschau
Zum Nachschauen: Magenta Sport (YouTube, Highlight-Video)
Zuschauende: 22.685, davon etwa 100 Gästefans.
Tabelle: Der SVWW bleibt 8., der Rückstand auf Platz 3 beträgt nun neun Punkte.
Vergleich zur Hinrunde: +4
Serien und Rekorde: Das dritte Ligaspiel in Folge ohne eigenen Treffer. Aus den letzten fünf Auswärtsspielen hat man ganze zwei Punkte geholt.
Nächstes Spiel: Schon am Mittwoch (19 Uhr) geht es mit einem Heimspiel gegen den TSV Havelse weiter.
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Foto: Screenshot Magenta Sport
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