NEL045 - Auserkiesen

Der Saisonstart des SV Wehen Wiesbaden verlief unglücklich bis enttäuschend. Wir diskutieren die aktuelle Situation, trauern noch etwas dem verlorenen Elfmeterschießen im DFB-Pokalspiel gegen Köln hinterher, und wundern uns über angebliche Hooligans in der Wiesbadener Innenstadt.

Zum krönenenden Abschluss gibt es ein Gespräch mit den Mitarbeitern des Fanprojekts Wehen Wiesbaden, die sich und ihre Arbeit vorstellen.

Links:

2. Bundesliga, 3. Spieltag: SVWW – Hannover 96 0:3

Tore: Ducksch (28., 76.), Muslija (57.)

Das Spiel als Tautogramm: Torlos, trostlos, traurig.

Das Spiel in etwas mehr als fünf Worten:
Wie schon eine Woche zuvor ging es mit einer unangenehmen Überraschung los: Kofi Kyereh saß nur auf der Bank, machte sich aber gar nicht erst warm. Wie sich später herausstellte, hat er sich einen Muskelfaserriss zugezogen. Rehm musste also improvisieren und bot Shipnoski als Mittelstürmer auf, Ajani spielte dafür auf dem rechten Flügel. Der SVWW legte gleich mit Schwung los und man hatte kurz den Eindruck, dass die Rotschwarzen an ihre gute Leistung gegen Köln anknüpfen wollten. Allerdings war der Anfangsschwung nach wenigen Minuten schon wieder erlahmt und ab dann liefen die Wehener ihren Gegenspielern meistens nur noch hinterher. Bei eigenem Ballbesitz blieb man entweder schon im Spielaufbau am Gegner hängen oder versuchte es mit langen Bällen, für die Shipnoski im Zentrum allerdings nicht der geeignete Zielspieler ist. Ein Fernschuss von Lorch war die einzige nennenswerte Torannäherung in der ersten Halbzeit. Die Gäste hingegen ließen den Ball schön laufen, hatten aber auch reichlich Zeit und Platz für ihr Passspiel. Nach einer halben Stunde rutschte Röcker im Zweikampf aus, Teuchert konnte von der rechten Seite ungehindert den Ball in die Mitte passen, wo Ducksch aus kurzer Distanz die Führung für die Niedersachsen erzielte. Aus Wehener Sicht war man froh, dass es nur 0:1 stand, und sehnte die Halbzeitpause herbei, verbunden mit der Hoffnung auf eine Steigerung in den zweiten 45 Minuten. Tatsächlich kam der SVWW mit neuem Mut aus der Kabine und hatte eine Drangphase mit mehreren Abschlüssen. Der Ausgleich schien möglich, aber dann man fing sich einen Konter, den Hannover sauber ausspielte und zum 0:2 abschloss. Trotz noch mehr als einer halben Stunde Spielzeit fiel es diesmal schwer zu glauben, dass der SVWW nochmal zurück ins Spiel finden sollte. Es kam sogar noch schlimmer, als Mockenhaupt bei einem Freistoß den Ball an den Arm bekam: Gelbe Karte und Strafstoß, 0:3, das war’s dann endgültig.

Liebling des Spiels: Am besten hat mir noch Dittgen gefallen, der sich wenigstens was zutraute, ab und zu auch an seinem Gegenspieler vorbeikam und ein paar gute Chancen hatte.

Szene des Spiels: 57. Minute, der SVWW war zuvor einigermaßen am Drücker und hatte einen Eckball. Diese sind zwar chronisch ungefährlich, aber dass man sich im direkten Anschluss den Konter zum 0:2 einhandelte, war dann doch bitter.

Vor dem Spiel: War ich tatsächlich einigermaßen zuversichtlich, den ersten Punkt, wenn nicht sogar drei, feiern zu dürfen. Schließlich war Hannover auch noch nicht so recht in der Liga angekommen und zeigte Wehens Formkurve nicht nach oben?

Nach dem Spiel: Sehr frustriert. Natürlich kann man gegen Hannover verlieren, schließlich trennten beide Teams vor ein paar Monaten noch zwei Ligen, aber die Art und Weise, wie man verlor, wie wenig man entgegensetzen konnte oder wollte, das macht nicht gerade zuversichtlich.

Das fiel auf:
– Die von Rehm und seinen Spielern oft zitierten “Basics” fehlten völlig. Man lief nur hinterher ohne Druck auf den ballführenden Gegner auszuüben, war in den Zweikämpfen nicht bissig genug, und hatte zudem keine Idee, wie man selbst Torgefahr erzeugen sollte.
– Weder Shipnoski noch Ajani (nachdem die beiden die Positionen getauscht hatten) scheinen fürs Sturmzentrum geeignet. Man kann nur hoffen, dass Schäffler (wurde eingewechselt) und Kyereh bald wieder fit sind und zudem die Stürmersuche Erfolg hat.
+/- Was ist eigentlich mit Cedric Euschen, wenn es selbst bei dieser Personalnot in der Offensive noch nicht mal zu einem Platz auf der Bank reicht?

Das schreiben die anderen: WK, kicker, DAZN (Video)

Zuschauer: 5.607, davon gut 1.500 Gästefans.

Tabelle: Der SVWW hat als einziges Team der Liga nach drei Spieltagen noch keinen Punkt und ist somit Letzter.

Serien und Rekorde: Nach über fünf Monaten gelingt dem SVWW kein eigenes Tor im Spiel. Das war zuletzt Anfang März beim 0:1 gegen 1860 München der Fall.

Ansonsten: Diese Woche nehmen wir eine neue Folge NEL auf. Schickt uns Eure Kommentare, gerne auch als Sprachnachricht.

Nächstes Spiel: Am kommenden Samstag beim VfL Bochum.

Die Wehenschau (KW 33/2019)

Das Ausscheiden aus dem DFB-Pokal ist abgehakt. Es bleibt die Erinnerung an eine begeisternde Partie und die Hoffnung, dass der SVWW auch in der Liga ähnliche Leistungen zeigen kann. Dann dürfte man schon bald die ersten Punkte sammeln. Vielleicht hilft es ja auch, dass die nächste Spiele samstags und nicht am ungewohnten Sonntag stattfinden.

Phillip Tietz wird dabei allerdings erstmal nicht helfen können. Der Angreifer zog sich im letzten Training vor dem Pokalspiel eine Meniskusverletzung zu und muss operiert werden. Somit wird er mehrere Wochen fehlen, wie der Verein bekannt gab. Vielleicht dauert es aber auch länger, denn laut Aussage von Geschäftsführer Nico Schäfer bemüht man sich um einen Ersatz. Der vom Chemnitzer FC rausgeworfene Daniel Frahn kommt glücklicherweise nicht in Frage.


Was, wann, wo: 2. Bundesliga, 3. Spieltag, Samstag, 17. August, 13:00 Uhr, zuhause gegen Hannover 96

Der Gegner: Hannover ist nach einer ziemlich desaströsen Saison mit gerade mal 21 Punkten sang- und klanglos abgestiegen. Dass das erst am vorletzten Spieltag feststand und man nicht Letzter wurde, lag an den ebenfalls schwachen Konkurrenten und letztlich Mitabsteigern Stuttgart und Nürnberg. Nach dem Abstieg blieb vom Personal der letzten Saison nicht viel übrig, große Teile des Kaders sind ebenso neu wie Sportdirektor Jan Schlaudraff und Trainer-Rückkehrer Mirko Slomka. Dass sich die Mannschaft um den ebenfalls zurückgekehrten Ex-Nationaltorwart Ron-Robert Zieler erst noch finden muss, zeigt der Saisonstart. In den beiden Ligaspielen gab es eine Niederlage und ein Unentschieden, im Pokal schied man gegen den Karlsruher SC aus. Sowohl 96 als auch Slomka kämpfen dabei gegen eine bemerkenswerte Auswärtsschwäche.

Die letzten Spiele gegeneinander: Gab es noch nicht, beide Vereine treffen erstmals aufeinander.
[Update: Um genau zu sein gab es noch kein Pflichtspiel zwischen Wehen und Hannover 96. Im Trainingslager in Belek im Januar 2016 gab es aber mal ein Testspiel gegeneinander, wobei auf Hannoveraner Seite eher die Reserve auflief. Endstand 1:2, Tor Schnellbacher.]

Personelles: Das “Lazarett” füllt sich, mittlerweile fallen Schwadorf, Schönfeld, Wachs, Tietz und Lyska aus. Ob Schäffler und Mißner wieder einsatzfähig sind, ist momentan noch unklar, vielleicht erfahren wir mehr auf der Pressekonferenz heute Mittag. Interessant ist die Frage, ob Niemeyer oder Franke auf der linken Abwehrseite spielen.

Aufstellungstipp: Watkowiak – Kuhn, Mockenhaupt, Röcker, Niemeyer – Shipnoski, Lorch, Mrowca, Chato, Dittgen – Kyereh

Nach dem Spiel wird der SVWW bestenfalls auf Platz 9 stehen.


Außerdem: Sonja war beim Hannover 96 Podcast “Vorwärts nach weit” zu Gast. Dort erfahrt Ihr u. a., warum uns die Hannoveraner Kollegen einen hohen Sieg wünschen. Hört doch mal rein! (Sonja ist ab Minute 38 zugeschaltet.)

DFB-Pokal, 1. Runde: SVWW – 1. FC Köln 3:3 n. V., 2:3 i. E.

Tore: Lorch (53., 56.), Kyereh (118.) – Cordoba (39.), Kainz (42.), Schaub (107.)

Das Spiel in maximal fünf Worten: Riesenspiel, zwei Comebacks, kein Happy-End.

Das Spiel in etwas mehr als fünf Worten:
Schon vor Anpfiff gab es erst mal eine negative Überraschung: Tietz war weder in der Startelf noch auf der Bank. Offenbar hat sich der Stürmer im Abschlusstraining verletzt, es besteht Verdacht auf Meniskussriss. Kyereh war dann die einzige Spitze, das Zentrum mit der Doppelsechs Mrowca/Lorch wurde noch durch Debütant Chato verstärkt. Wehen legte gut los und hatte schon nach zwei Minuten eine gute Chance, als Shipnoski den Kölner Torwart Horn überlupfte, aber Verteidiger Ehizibue klärte noch vor der Linie. In der Folge war die Partie ausgeglichen und nach 20 Minuten hatte Dittgen die zweite gute Gelegenheit des Spiels. Wieder geht ein Heber über Horn, aber wieder klärt Ehizibue vor der Torlinie. Köln wurde dann stärker, wenn auch zunächst ohne wirkliche Torchancen. Die erste Gelegenheit nutzte dann Cordoba per Kopf nach Flanke von links. Nur drei Minuten später traf dann Kainz mit einem Glücksschuss und wohl nur die kühnsten Optimisten glaubten beim 0:2-Halbzeitstand noch an ein Comeback des SVWW. Es folgte jedoch der große Auftritt von Jeremias Lorch. Erst stand er genau richtig zum Abstauber, als Horn ihm einen Schuss von Dittgen vor die Füße abklatschte, drei Minuten später gelang ihm ein fantastischer Distanzschuss, als sich aus 30 Metern Entfernung der Ball gerade so eben an den Innenpfosten drehte. Nach diesem überraschenden Ausgleich dominierte Köln das Spiel völlig, aber dank leidenschaftlichem Kampf und ein paar sehr guten Watkowiak-Paraden stand es auch nach 90 Minuten noch 2:2. In der Verlängerung gingen die Gäste nach einer Ecke erneut in Führung, aber Wehen fightete bis zum Schluss und erzielte kurz vor Schluss tatsächlich erneut den Ausgleich. Einen langen Ball verlängerte Röcker per Kopf in den Strafraum, wo Kyereh schneller als sein Gegenspieler war und Horn überlupfte. Ehizibue war zum Glück schon ausgewechselt und konnte diesmal nicht auf der Linie klären. Das Elfmeterschießen fand vor den Kölner Fans auf der Südtribüne statt, aber dafür durfte Wehen vorlegen. Kuhn trat als Erster an und verwandelte – zum ersten Mal an diesem Abend (und in dieser Saison) lag der SVWW in Führung. Freilich nur kurz, denn Terodde traf ebenfalls. Der zweite Schütze Gül war erst kurz zuvor fürs Elfmeterschießen eingewechselt worden, aber sowas geht ja selten gut – Horn hielt den Ball fest. Kainz traf zur Kölner Führung, Guthörl (ebenfalls erst in der Verlängerung eingewechselt) scheiterte auch an Horn. Watkowiak lenkte Modestes Versuch an den Pfosten, aber auch Kyereh traf nicht. Watkowiak parierte gegen Hector, Ajani traf endlich mal wieder, aber auch Kölns fünfter Schütze Verstraete verwandelte und sicherte seinem Team den Einzug in die zweite Pokalrunde.

Liebling des Spiels: Unmöglich, jemanden hervorzuheben. Das ganze Team hat unglaublich geschuftet und eine Riesenleistung abgeliefert.

Szene des Spiels: Da gab es natürlich einige, aber Kofis Treffer zum 3:3 in der 118. Minute war alleine schon das Eintrittsgeld wert. Langer Schlag von Kuhn aus der eigenen Hälfte auf Röcker, der zwar angeschlagen, aber in der Schlussphase mit seiner Kopfballstärke nur noch vorne zu finden war. Tatsächlich verlängert er den Ball per Kopf an die Strafraumkante, Kyereh entwischt seinem Bewacher, überlupft artistisch Torwart Horn und die Brita-Arena explodiert.

Vor dem Spiel: Hatte ich tatsächlich keinerlei Erwartung und war nullkommanull nervös.

Nach dem Spiel: War ich dann ziemlich begeistert und trotz der Niederlage kaum enttäuscht. Am Morgen danach macht sich allerdings doch ein bisschen Frust breit.

Das fiel auf:
+ Es war fast alles drin, was man sich von einem Pokalspiel erhofft: tolle Tore, Ausgleich nach Rückstand, großer Fight, Elfer-Drama. Es fehlte bloß der Sieg des Außenseiters.
– Die drei verschossenen Elfer waren allesamt ziemlich unplatziert. Ob es so clever war, gleich mehrere sehr junge Spieler zum Elfmeterschießen antreten zu lassen?

Das schreiben die anderen: WK, kicker, hessenschau (mit Highlight-Video und Interviews), Sportschau (mit Highlight-Video)

Zuschauer: 8.000, davon gut 2.500 Gästefans.

Ansonsten: Sören Reddemann, der letztes Jahr noch beim 3:2-Erstrundensieg gegen St. Pauli für den SVWW getroffen hatte, unterlag mit seinem neuen Verein Chemnitz dem HSV im Elfmeterschießen. Reddemann vergab dabei den letzten Versuch.

Nächstes Spiel: Am kommenden Samstag kommt Hannover 96 zum Ligaspiel in die Brita-Arena.

Die Wehenschau (KW 32/2019)

Die erste DFB-Pokalrunde steht auf dem Programm und ich habe so ein wenig den Eindruck, dass die Pokaleuphorie nicht ganz so groß ist wie in den letzten beiden Jahren. Vielleicht liegt es daran, dass man gedanklich vor allem mit der neuen Liga beschäftigt ist, vielleicht hat der 1. FC Köln nicht ganz den großen Namen wie Schalke oder der HSV, vielleicht täuscht auch einfach nur mein persönlicher Eindruck. Ganz fair ist der Vergleich auch nicht, schließlich kamen in den letzten beiden Jahren Schalke und der HSV jeweils in der 2. Runde in die Brita-Arena, während zuvor gegen Erzgebirge Aue bzw. FC St. Pauli das Stadion nicht ausverkauft war. Allerdings kamen gegen St. Pauli über 10.000 Zuschauer, was momentan wegen des Umbaus ja gar nicht möglich ist. Immerhin, die etwa 8.000 verfügbaren Plätze werden alle besetzt sein, auch die aus Köln zurückgegebenen 70 Sitzplatzkarten waren schnell vergriffen.

Sportlich ist die Ausgangssituation hingegen eindeutig. Köln als Erstligist ist natürlich der große Favorit, Wehen der krasse Außenseiter. Aber genau das macht ja den Reiz dieses Wettbewerbs aus. Muss sich der Effzeh unter seinem neuen Trainer erst noch finden? Ist der SVWW trotz der beiden Niederlagen schon etwas besser eingespielt? Und der Klassiker: unterschätzt der Große den Kleinen? Am Sonntagabend werden wir es erfahren.


Was, wann, wo: DFB-Pokal, 1. Runde, Sonntag, 11. August, 18:30 Uhr, zuhause gegen den 1. FC Köln

Der Gegner: Der 1. FC Köln war Gründungsmitglied der Bundesliga und der Verein, der sich am zweitlängsten von Beginn an dort halten konnte (übertroffen nur vom Hamburger SV). Seit dem ersten Abstieg Ende der 90er ist der Effzeh jedoch eher zur Fahrstuhlmannschaft geworden mit insgesamt sechs Ab- und Aufstiegen. In der 2. Bundesliga hielt man sich nie länger als zwei Jahre auf, in der letzten Saison gelang der direkte Wiederaufstieg – letztlich souverän, obwohl die Mannschaft selten begeisterte. Aus dem aktuellen Kader sticht neben Kapitän und DFB-Nationalspieler Jonas Hector natürlich die Angriffsreihe mit Simon Terodde, Jhon Cordoba und Rückkehrer Anthony Modeste heraus – da kommt auf Mockenhaupt & Co. ein ordentliches Stück Arbeit zu.

Die letzten Spiele gegeneinander: Vor einem Jahr traf man sich an gleicher Stelle zu einem Freundschaftsspiel und trennte sich 1:1. In der Saison 2007/08 waren Wehen und Köln gemeinsam in der 2. Bundesliga. Beim Hinspiel im Frankfurter Waldstadion erzielte Ronny König seinen legendären Hattrick, der SVWW siegte 4:3. Das Rückspiel gewann Köln mit 2:1.

Direktvergleich beim kicker. Die überschaubare Bilanz ist bisher ausgeglichen, im DFB-Pokal traf man noch nie aufeinander.

Personelles: Von den zuletzt Rekonvaleszenten (Schwadorf, Schönfeld, Wachs, Lyska) gab es nichts Neues zu hören, sie werden wohl weiterhin ausfallen. Der letzte Woche verletzt ausgewechselte Niemeyer könnte hingegen wieder einsatzfähig sein. Ungewiss ist jedoch der am Knöchel laborierende Schäffler, dessen Einsatzchance laut Christian Hock bei 50:50 liegt. Außerdem interessant ist die Frage, ob der vom 1. FC Köln ausgeliehene Jan-Christoph Bartels den Platz im Tor übernimmt.

Aufstellungstipp: Bartels – Kuhn, Mockenhaupt, Röcker, Franke – Ajani, Lorch, Mrowca, Dittgen – Kyereh, Tietz

Nach dem Spiel kann sich der SVWW wieder voll auf die Liga konzentrieren. Zumindest bis Ende Oktober, wenn die 2. Pokalrunde ausgetragen wird…