Gewinnspiel: 11Freunde-Sonderheft

Der Aufstieg des SV Wehen Wiesbaden hat nicht nur den rein sportlichen Effekt, dass der Verein nach zehn Jahren wieder in der 2. Bundesliga antritt, man wird als Zweitligist auch überregional eher wahrgenommen. Das betrifft auch die Fanmedien wie diesen kleinen Blog. Der Stehblog hatte dieses Jahr erstmals das Vergnügen, sich im Bundesliga-Sonderheft des Fußballmagazins 11Freunde äußern zu dürfen. Das Heft erscheint kommende Woche und wer die 11Freunde nicht ohnehin schon als Abonnent ins Haus geliefert bekommt, hat nun hier die Chance auf ein Freiexemplar.

stehblog.de verlost drei Exemplare des 11Freunde-Bundesliga-Sonderhefts. Zur Teilnahme müsst Ihr bis kommenden Sonntag (21. Juli, 24 Uhr) die Antwort auf folgende Frage per E-Mail an gunnar@stehblog.de schicken:

Wie viele Pflichtspieltore hat Max Dittgen bisher für den SVWW erzielt?

Sollten mehr als drei Mails mit der richtigen Antwort rechtzeitig eingehen, entscheidet das Los.

Die Wehenschau (KW 26/2019)

Nachdem die Saison 2018/19 mit dem Hessenpokal-Sieg nun endgültig abgeschlossen ist, wenden wir uns ab sofort der Zukunft zu. Diese ist aus SVWW-Sicht ja auch reichlich spannend, schließlich wechselt man nach zehn Jahren die Spielklasse. Dazu bekommt auch die Brita-Arena erstmals seit Eröffnung einen komplett neuen Rasen.

Eine weitere Neuverpflichtung gibt es zu vermelden: Vom VfL Wolfsburg, genauer aus dessen in der Regionalliga Nord spielender U23, kommt Verteidiger Dominik Franke auf Leihbasis für ein Jahr zum SVWW. Mit Franke, Marc Wachs, Max Dittgen, Tobias Mißner und Michel Niemeyer gibt es somit fünf potentielle Linksverteidiger im Kader (gegen Baunatal spielte sogar Jeremias Lorch auf dieser Position und gegen Großaspach Paterson Chato). Auch wenn Dittgen und Niemeyer wohl eher für die offensive Außenbahn vorgesehen sind, ist das doch ein ziemliches Überangebot. Ich gehe davon aus, dass Marc Wachs ein Vereinswechsel nahegelegt wurde, sofern er regelmäßig zum Einsatz kommen möchte.

Am morgigen Freitag um 12 Uhr veröffentlicht die DFL die Spielpläne der 1. und 2. Bundesliga. Die Partien des SV Wehen Wiesbaden werde ich zeitnah in den Kalender einpflegen – wer den Kalender abonniert hat, bekommt also wie bisher alles automatisch.


Um die Vorfreude auf die neue Saison noch ein bisschen zu steigern, hat Kevin ein paar Fakten zu den Stadien der anderen Zweitligisten zusammengetragen:

  • Von Wiesbaden aus gesehen ist das Holstein-Stadion in Kiel am weitesten (615 km), das Stadion am Böllenfalltor in Darmstadt (47 km) am nächsten.
  • Das größte Stadion ist die Mercedes-Benz-Arena in Stuttgart mit 60.449 Plätzen, das kleinste (abgesehen von der Brita-Arena) ist die Voith-Arena in Heidenheim mit 15.000 Plätzen bzw. momentan wegen Umbau das Merck-Stadion am Böllenfalltor (11.000 Plätze).
  • Das Millerntorstadion beherbergt als erstes Stadion in Deutschland eine Kindertagesstätte.
  • Mit Hamburg als Stadtstaat eingerechnet befinden sich sieben Stadien in Landeshauptstädten (Wiesbaden, Kiel, Stuttgart, Dresden, Hannover, Hamburg, St. Pauli).
  • Das höchste Stadion (555m über NN) befindet sich in Heidenheim, die direkteste Autobahnanbindung hat das Stadion in Regensburg, das direkt an der A3 liegt.
  • Die Stadien des HSV und St. Pauli liegen nur 5 km auseinander, die Stadien von Nürnberg und Fürth sind nur 13 km voneinander entfernt.

Hier alle Stadien in der Übersicht:

StadionOrtAnzahl PlätzeEntfernung von Wiesbaden (Brita-Arena)
Merck-Stadion am BöllenfalltorDarmstadt11.000 (wegen Umbau)46
Voith-ArenaHeidenheim15.000301
Holstein-StadionKiel15.034615
Continental-ArenaRegensburg15.210354
BWT-Stadion am HardtwaldSandhausen15.414104
Sportpark am Ronhof Thomas SommerFürth16.626245
ErzgebirgsstadionAue16.485431
Stadion an der Bremer BrückeOsnabrück16.667372
WildparkstadionKarlsruhe18.163 (wegen Umbau)145
Schüco-ArenaBielefeld26.515338
Vonovia RuhrstadionBochum27.599247
MillerntorstadionSt. Pauli29.546518
Rudolf-Harbig-StadionDresden32.123487
HDI-ArenaHannover49.200376
Max-Morlock-StadionNürnberg50.000271
VolksparkstadionHamburg57.000523
Mercedes-Benz-ArenaStuttgart60.449212

Für den SVWW geht die Saisonvorbereitung morgen mit einem Testspiel in Offenbach weiter, bevor man dann am Montag ins Trainingslager nach Bad Gögging fährt.

Ich verabschiede mich derweil in den Sommerurlaub. Höchstwahrscheinlich werden deshalb in den kommenden drei Wochen hier keine neuen Beiträge erscheinen (auf Twitter und Instagram könnte es allerdings ab und zu einen Post geben). Nach der Sommerpause würde ich den Blog gerne etwas ausbauen, vor allem in der Hinsicht, dass mehr Personen als bisher dazu beitragen sollen. Möglichkeiten, sich hier einzubringen, wären z. B. (regelmäßig oder auch nur gelegentlich)

  • die Wehenschau zu schreiben (also Spieltagsvorschau sowie die wichtigsten Meldungen der Woche)
  • den Spielbericht zu schreiben (im bekannten Format und/oder mit eigenen Ideen)
  • einen Kommentar, eine Meinung oder eine Glosse zu schreiben
  • Interviews mit Spielern, Trainern, Verantwortlichen oder auch Fans des SVWW bzw. der anderen Mannschaften in der Liga zu führen
  • technisch und/oder gestalterisch beim Wechsel auf ein neues Template unterstützen (WordPress-Kenntnisse zwingend nötig)

Wäre doch toll, wenn passend zum Aufstieg des SV Wehen Wiesbaden auch der Stehblog ein neues Level erreichen könnte – aber dazu ist Eure Hilfe gefragt. Wer Interesse hat, hier mitzumachen und das ganze Ding idealerweise in ein Community-Projekt auszubauen, möge sich bitte melden.

Bis bald!

Hessenpokal, Finale: SVWW – KSV Baunatal 8:1

Tore: Schäffler (1., 15., 55.), Künzel (ET, 43.) Kuhn (45.), Kyereh (59., 76.), Shipnoski (79.) – Krengel (20.)

Das Spiel als Tautogramm: Sommer, Sonne, Sieg, Silberpott, Saisonabschluss

Das Spiel in etwas mehr als fünf Worten:
Im letzten Spiel der Saison 2018/19 zeigte der SVWW – trotz hochsommerlicher Temperaturen und geringer sportlicher Bedeutung – von Beginn an, dass es nur einen Sieger geben konnte. Erste Flanke von Dittgen nach 30 Sekunden, Schäffler köpft, 1:0. Kurz darauf durfte sich Watkowiak erstmals auszeichnen, aber als Schäffler nach einer Viertelstunde das 2:0 erzielte, schien die Partie ihren Lauf zu nehmen. Überraschenderweise wurde es kurz darauf doch für einen Moment brenzlig. Erst traf Baunatals Krengel in bester Kuhn-Manier per direktem Freistoß in den Winkel, dann ging Kuhn nur eine Minute später im Strafraum zu ungestüm seinen Gegenspieler an – Elfmeter. Den möglichen Ausgleich verhinderte jedoch Watkowiak. Als kurz vor der Pause das 3:1 und 4:1 fielen, war das Spiel allerdings entschieden. In der zweiten Halbzeit hatte Baunatal nichts mehr entgegenzusetzen, während Wehen seine Überlegenheit in weitere Treffer ummünzte. Mit einem rekordverdächtigen 8:1 gewinnt der SV Wehen Wiesbaden den Hessenpokal 2019 und verabschiedet damit sich auf unbestimmte Zeit aus diesem Wettbewerb.

Liebling des Spiels: “Hessi”, das Maskottchen des HFV. Stets gut gelaunt, obwohl die Sonne auf den Pelz brannte. Stand auch nur ganz selten im Blickfeld, wenn sich eine Torchance anbahnte.

Szene des Spiels: Watkowiaks Parade beim Strafstoß. Höchstwahrscheinlich hätte der SVWW trotzdem gewonnen, aber in dem Moment war das Verhindern des Ausgleichs enorm wichtig.

Vor dem Spiel: Leicht überforderte Organisation in Wetzlar: an der einzigen Tageskasse bildete sich eine lange Schlange, ebenso am einzigen Getränkestand. Praktischerweise wurde das Spiel mit 15 Minuten Verspätung angepfiffen, weil das Team des KSV Baunatal auf der Hinfahrt im Stau stand.

Nach dem Spiel: Platzstürmchen.

Das fiel auf:
+ Die Mannschaft des SVWW wirkte erstaunlich fit, dafür dass sie erst seit ein paar Tagen wieder im Training ist.
+ Dem schnellen Wehener Spiel über die Flügel war Baunatal einfach nicht gewachsen.
– Einige vielversprechende Angriffe wurden wegen angeblichem Abseits abgepfiffen, aber da waren die Assistenten ein paarmal etwas übereifrig.

Das schreiben die anderen: WK, HNA, hessenschau (mit dem Spiel in voller Länge als Video)

Zuschauer: 576, davon etwa 100 Gästefans.

Serien und Rekorde: Das 8:1 ist das höchte Endspielergebnis im Hessenpokal seit mindestens 1990. Mit dem sechsten Pokalsieg rückt der SVWW näher an den Zweitplatzierten Darmstadt 98 mit sieben Siegen heran (Rekordtitelträger ist Offenbach mit 11.)

Nächstes Spiel: Am Freitag geht die Saisonvorbereitung mit einem Testspiel gegen Offenbach (in Heustenstamm) weiter. Im Hessenpokal tritt der SVWW frühestens im Herbst 2020 wieder an, aber am liebsten überhaupt nicht mehr.

Die Wehenschau (KW 25/2019)

Die Vorbereitung auf die neue Saison hat begonnen und mittlerweile hat der SV Wehen Wiesbaden den Kader wohl so ziemlich komplett. Hier die Zu- und Abgänge seit der letzten Wehenschau:

  • Nach dem Abgang von Markus Kolke wurden die Verträge mit den Torhütern Lukas Watkowiak (bis 2021) und Jan Albrecht (bis 2020) verlängert. Watkowiak wird das Zeug zum Zweitligatorhüter attestiert, aber er konkurriert um die Nummer 1 mit
  • Jan-Christoph Bartels, der für ein Jahr vom 1. FC Köln ausgeliehen wurde. Der 20-jährige ist aktueller U20-Nationalspieler und gebürtiger Wiesbadener. Zusammen mit Arthur Lyska hat der SVWW nun also vier Torhüter im Kader, die zusammengerechnet 83 Jahre alt sind.
  • Was bei Niklas Schmidt leider nicht funktioniert hat, klappte bei Gökhan Gül: die Leihe wurde um ein Jahr verlängert.
  • Fest verpflichtet wurde hingegen Stürmer Phillip Tietz. Der 21-jährige kommt vom SC Paderborn, war letzte Saison aber an Carl Zeiss Jena ausgeliehen (und hat in Hin- und Rückspiel gegen den SVWW getroffen). Er erhält einen Zweijahresvertrag.
  • Giuliano Modica, der auf weniger Einsätze kam als erhofft, verlässt den SVWW nach einem Jahr wieder und folgt Simon Brandstetter zur zweiten Mannschaft von Mainz 05.

Außerdem pausiert Torwarttrainer Steffen Vogler für ein Jahr, um die DFB/UEFA-Torwarttrainer-A-Lizenz zu erwerben. Als Ersatz wurde Marjan Petkovic verpflichtet.

Zum vertraglichen Status von Marcel Titsch Rivero, Jeremias Lorch und Agyemang Diawusie gab es keine ausdrücklichen Meldungen, aber da Titsch Rivero und Lorch gestern beim Testspiel gegen Großaspach zum Einsatz kamen, ist deren automatische Vertragsverlängerung wohl implizit bestätigt. Diawusie hingegen wurde in Ingolstadt beim Training gesichtet, sodass auch diese Personalie geklärt ist.

Stichwort Testspiel: Dafür, dass erst zwei Tage zuvor das Training wieder begonnen hat, war das Spiel gegen Großaspach gar nicht mal so schlecht. 4:2 ging es am Ende aus, fast alle Spieler kamen zum Einsatz, alles weitere im Spielbericht.


Was, wann, wo: Hessenpokal, Finale, Dienstag, 25. Juni, 19 Uhr, gegen KSV Baunatal im Stadion Wetzlar

Hier gibt es “Hessen-Fußball”, das Monatsmagazin des HFV, inklusive Stadionheft fürs Finale. (In der Mai-Ausgabe allerdings noch mit altem Spieltermin und -ort, im Juni dann mit Aktualisierung.)

[Update 24.06.] Die Partie wird im Live-Stream auf hessenschau.de übertragen.

Der Gegner: Der KSV Baunatal wurde in der abgelaufenen Saison 7. der Hessenliga. Im Pokal hat man sich über die Stationen SG Calden/Meimbressen (4:0), SV Steinbach (4:0), TSV Steinbach Haiger (2:1), SV Rot-Weiß Hadamar (2:1) und FC Gießen (6:4 n. E.) für das Finale qualifiziert. Für den DFB-Pokal war man ja bereits unabhängig vom Ausgang des Hessenpokalfinales qualifiziert und bekam den VfL Bochum zugelost.
Gegen die erste Mannschaft des SVWW hat Baunatal noch nie gespielt, wohl aber sechs Mal gegen die Zwote – fünf Mal gewann der KSV.
[Update 24.06.] Korrektur: Zwischen 1989 und 1991 hat auch Wehen Erste in der Oberliga insgesamt vier Mal gegen Baunatal gespielt, Bilanz: 1 Sieg, 1 Unentschieden, 2 Niederlagen, 5:7 Tore.

Personelles: Jules Schwadorf kann in etwa zwei Wochen wieder mit dem Training beginnen. Max Dittgen war gestern nicht auf dem Halberg, weil die Geburt seines Kindes bevorsteht, vermutlich ist er auch am Dienstag nicht mit dabei. Niklas Dams trainiert noch individuell und lief im Testspiel ebenfalls nicht auf. Da die Neuverpflichtungen noch nicht spielberechtigt sind, ergibt sich die Aufstellung fast von alleine.

Aufstellungstipp: Watkowiak – Kuhn, Mockenhaupt, Mrowca, Wachs – Shipnoski, Schönfeld, Gül, Leibold – Schäffler, Kyereh / auf der Bank sind noch Albrecht, Lorch, Titsch Rivero und Vogel

Nach dem Spiel wird der SVWW hoffentlich wieder den Silberpokal überreicht bekommen, aber selbst in diesem Fall vermutlich nicht ganz so euphorisch feiern wie vor zwei Jahren.


Außerdem: Am vergangenen Samstag wurde die erste Runde im DFB-Pokal ausgelost. Der SVWW empfängt am zweiten August-Wochenende den 1. FC Köln.

Die Wehenschau (KW 24/2019)

Der Kader für die kommende Saison nimmt weiter Form an:

  • Torjäger und Führungsspieler Manuel Schäffler hat einen neuen Zweijahresvertrag unterschrieben. Es wurde ja immer wieder vom Interesse seiner Ex-Vereine 1860 München und FC Ingolstadt berichtet, aber richtig plausibel wäre das für Schäffler nicht gewesen. Sein großes Ziel war ja schließlich, nochmal 2. Liga zu spielen, und beim Gehalt wird sich der SVWW sicherlich auch so weit wie eben möglich gestreckt haben. Jedenfalls schön, dass “Cheffe” uns erhalten bleibt.
  • Wie letzte Woche bereits vom kicker gemeldet, hat man mit Jakov Medić einen weiteren, offenbar sehr talentierten Nachwuchsspieler verpflichtet. Der Innenverteidiger kommt vom 1. FC Nürnberg und hat dort bisher in der 2. Mannschaft in der Regionalliga gespielt. Ganz hergeben will der Club Medić jedoch nicht und hat vor der Zustimmung zu einer zweijährigen Leihe den Vertrag verlängert. Zudem hat Nürnberg wohl eine wie auch immer geartete Rückholoption nach einem Jahr.
  • Ebenfalls Innenverteidiger, aber deutlich erfahrener ist Benedikt Röcker, der zuletzt drei Jahre in der ersten dänischen Liga bei Brøndby IF gespielt hat, davor zwei Jahre in der 2. Bundesliga bei Greuther Fürth und ganz zu Anfang seiner Karriere in Großaspach mit bzw. unter Rüdiger Rehm, der damals Spielertrainer war.
  • Der Vertrag mit Verteidiger Sören Reddemann, der sich durch den Aufstieg automatisch verlängert hatte, wurde dagegen aufgelöst. Reddemann wechselt zum Chemnitzer FC.

In der Abwehr dürfte der Kader somit komplett sein, eventuell sind noch weitere Abgänge zu erwarten. Es würde mich zumindest nicht wundern, sollte man Marc Wachs und Giuliano Modica noch ziehen lassen.

Sind wir gespannt, was sich ansonsten noch tut. Einen Stürmer wird man sicher noch holen (Gerücht: Philipp Tietz?), möglicherweise auch einen Torwart. Außerdem ist noch die Frage offen, ob man Schmidt und Gül länger behalten kann, sei es als erneute Leihe oder als feste Verpflichtung. Falls nicht, wäre im Mittelfeld auch noch Bedarf.

  • [Update 14.06.] Heute wurde noch die Verpflichtung von Offensivspieler Cedric Euschen bekanntgegeben. Er kommt wie Medić von der zweiten Mannschaft des 1. FC Nürnberg und passt ins Muster der meisten Neuzugänge beim SVWW in letzter Zeit: jung, schnell, entwicklungsfähig.
  • [2. Update 14.06.] Zwei Abgänge wurden ebenfalls noch vermeldet. Zum einen verlässt Markus Kolke den SVWW und wechselt zu Hansa Rostock. Kann eigentlich nur bedeuten, dass man seitens des Vereins Kolke nicht uneingeschränkt für zweitligatauglich hält und bereits eine neuen Stammtorwart in der Hinterhand hat. Jedenfalls verlässt uns nach Mintzel ein weiterer langjähriger Stammspieler und Sympathieträger.
    Außerdem wird Niklas Schmidt in der nächsten Saison nicht mehr beim SVWW spielen. Die Bemühungen, ihn zu verpflichten oder wenigstens die Leihe zu verlängern, haben offenbar nicht gefruchtet, denn Schmidt wechselt (erneut per Leihe) von Werder Bremen zum VfL Osnabrück.

Ab kommenden Dienstag gibt es die Dauerkarten für die neue Saison. Die Preise sind angehoben worden, wobei es für bisherige DK-Inhaber günstiger ist als für “Neukunden”. Ein Stehplatz (Neukunde, nicht ermäßigt) kostet dabei umgerechnet knapp 10€ pro Spiel, was ich immer noch völlig akzeptabel finde. Der günstigste Sitzplatz (ebenfalls Neukunde, nicht ermäßigt) schlägt schon mit über 20€ pro Spiel zu Buche. Allerdings sollte man sich wohl beeilen, wenn man eine Sitzplatz-Dauerkarte möchte und bisher noch keine hatte, denn davon wird es mangels Westtribüne nicht besonders viele geben.


Am Samstag findet die Auslosung der ersten DFB-Pokalrunde statt, live zu sehen ab 18 Uhr in der ARD Sportschau. Der SVWW befindet sich bekanntlich im “Amateur-Topf” und hat somit auf alle Fälle in der ersten Runde, die am zweiten August-Wochenende stattfindet, Heimrecht und wird gegen einen Erst- oder Zweitligisten antreten. Schauen wir mal, wen Losfee Nia Künzer uns beschert.