3. Liga, 5. Spieltag: SVWW – SpVgg Unterhaching 1:2

Tore: Kyereh (7.) – Schimmer (75.), Hain (86.)

Das Spiel als Tautogramm: Lasche Leistung, Ligafrust.

Das Spiel in etwas mehr als fünf Worten:
Die Partie begann mal wieder recht flott, Wehen machte gleich etwas Druck. Daniel-Kofi Kyereh, der erstmals von Beginn an ran durfte, traf schon nach sieben Minuten zur Führung, als er vom rechten Strafraumeck recht unbedrängt abziehen durfte. Danach wurde Unterhaching aber stärker und hatte einige gute Gelegenheiten, die Kolke aber allesamt vereitelte. In der Schlussphase der ersten Halbzeit hatte man Glück, dass ein Handspiel von Kuhn nicht zu einem Strafstoß führte. In der zweiten Halbzeit kam überhaupt kein Spielfluss mehr zustande, bis Kyereh nach 69. Minuten mit Gelb-Rot vom Platz musste. Fortan stand der SVWW nur noch hinten drin, während die Gäste auf den Ausgleich drängten. Der gelang auch wenige Minuten später. Die Wehener Konterversuche scheiterten jeweils schon im Ansatz und kurz vor Ende drehte Unterhaching die Partie noch völlig und ging als verdienter Sieger vom Platz.

Liebling des Spiels: Markus Kolke. Verhinderte mit einigen starken Paraden lange den Ausgleich, war aber letztlich auch machtlos.

Szene des Spiels: 69. Minute, der bereits verwarnte Kyereh trifft im Mittelfeld beim Kampf um den Ball seinen Gegenspieler. Klares Foul, keine Frage, aber dafür die zweite gelbe, also somit gelb-rote Karte zu zeigen, war schon recht hart. In Unterzahl schaffte der SVWW keinerlei Entlastung mehr und fing sich letztlich die Gegentore.

Vor dem Spiel: Schafft der SVWW, den Schwung und die Leidenschaft aus dem Pokalspiel gegen St. Pauli in die Liga mitzunehmen?

Nach dem Spiel: Tristesse. Das Pokalspiel scheint schon wieder ewig weit weg, der Ligaalltag macht gerade überhaupt keinen Spaß.

Das fiel auf:
+ Kolke, der in den ersten Saisonspielen teilweise auch etwas wackelte, ist wieder zurück in guter Form.
– Das kann man von den meisten Feldspielern leider nicht behaupten. Das Spiel wirkte größtenteils reichlich uninspiriert.

Das schreiben die anderen: WK, kicker, Telekom (Video)

Zuschauer: 1.830, davon ca. 50 Gästefans.

Tabelle: Mit weiterhin nur vier Punkten fällt der SVWW auf Platz 17 zurück, der seit dieser Saison der erste Abstiegsplatz ist.

Serien und Rekorde: In der Liga vier Spiele ohne Sieg, saisonübergreifend gab es in den letzten zwölf Spielen gerade mal drei Siege. Auf der positiven Seite: Kyereh schon mit seinem dritten Treffer, setzt sich damit an die Spitze der internen Torjägerliste und ist der treffsicherste Neuzugang seit langem.

Ansonsten: In beiden Pokalwettbewerben fanden die Auslosungen der jeweils nächsten Runde statt. Im Hessenpokal-Achtelfinale darf der SVWW nach Osthessen reisen und trifft am 11. September (19 Uhr) auf die SpVgg 07 Eschwege. Im DFB-Pokal kommt zur 2. Runde am 30. oder 31. Oktober der Hamburger SV erstmals in die Brita-Arena.

Nächstes Spiel: Am kommenden Samstag (14 Uhr) geht es nach Würzburg. Die Kickers haben nach drei Niederlagen zum Start zuletzt gegen Cottbus (3:1) und in Rostock (4:0) gewonnen und stehen aktuell auf Tabellenplatz 11. In der letzten Saison gewann der SVWW in Würzburg mit 5:0, zuhause unterlag man 0:2. Diese Heimniederlage am 32. Spieltag war übrigens der Auftakt zur Niederlagenserie, die die Aufstiegshoffnungen zunichte machte – vielleicht gelingt im Gegenzug jetzt in Würzburg die Wende zum Guten?

NEL028 - Fünf Tore Minimum

Diesmal gibt es viele Tore, sowohl bei den Partien des SV Wehen Wiesbaden, als auch bei Sonjas letzter Groundhopping-Tour.

Wir besprechen die Spiele in Rostock, gegen Braunschweig und gegen St. Pauli und befürchten, dass wir Steven Ruprecht nicht mehr im SVWW-Trikot sehen werden.

Liebe Hörer, habt Ihr Fragen an unseren Ex-Spieler Daniel Brosinski? Immer her damit! Und was ist Euer Wunschgegner im Pokal und warum? Schreibt uns oder schickt uns eine Audio-Datei!

Die “Vor dem Spiel”- und “Nach dem Spiel”-Gespräche des Millerntons findet Ihr hier.

DFB-Pokal, 1. Runde: SVWW – FC St. Pauli 3:2 n. V.

Tore: Reddemann (35.), Schäffler (103.), Schmidt (105.) – Neudecker (51.), Avevor (109.)

Das Spiel als Tautogramm: Keeperkrake Kolke klärt, Kiezkicker klagen.

Das Spiel in etwas mehr als fünf Worten:
Rüdiger Rehm vertraute auf dieselbe Startformation, die auch am ersten Spieltag gegen Aalen begann, wo der bisher einzige Saisonsieg gelang. Nach einem mutigen Beginn des SVWW mit einer ersten Torannäherung durch Andrist war die Partie bald recht ausgeglichen. Die Gäste kamen zu einigen Ecken, nach denen es ein-, zweimal gefährlich wurde, aber es waren die Gastgeber, die ihrerseits nach der ersten Ecke in Führung gingen. Im Getümmel fiel der Ball Sören Reddemann vor die Füße, der aus kurzer Distanz traf. Kurz vor dem Pausenpfiff wurde es im Wehener Strafraum nochmal brenzlig, als Kolke einen Moment zögerte, bevor er aus seinem Kasten stürmte und den heranfliegenden Ball abwehrte, dabei aber auch St. Paulis Stürmer Allagui traf. Mit 1:0 ging es in die Pause und die Hoffnung war natürlich, dass die Hamburger mit zunehmender Spielzeit mehr Risiko gehen müssten und sich somit Kontergelegenheiten für den SVWW ergeben würden. Allerdings fiel schon wenige Minuten nach Wiederanpfiff der Ausgleich, ebenfalls nach einer Ecke. Kurz darauf hätte Brandstetter Wehen erneut in Führung bringen können, aber sein Schuss war zu zentral und wurde vom Torwart pariert, Schäffler stand beim Nachschuss dann im Abseits. Das Spiel war weiterhin von beiden Teams intensiv, aber richtig dramatisch wurde es dann in der Schlussphase der regulären Spielzeit. Auf beiden Seiten gab es hochkarätige Chancen durch freistehende Stürmer, aber beide Torhüter parierten jeweils glänzend. In der Verlängerung wurde Alf Mintzel eingewechselt und war kurz darauf an der Entstehung des 2:1 beteiligt. Dabei hatte er Glück, dass sein Zweikampf nicht als Foul bewertet wurde, aber der Ballgewinn führte dazu, dass Andrist frei in den Strafraum eindringen konnte und dort gefoult wurde. Schäffler behielt beim folgenden Strafstoß die Ruhe und verwandelte sicher zur erneuten Führung. Nur zwei Minuten später eroberte Kyereh auf rechts den Ball, seine Hereingabe legte Brandstetter auf Schmidt ab, der auf 3:1 erhöhte. In der zweiten Hälfte der Verlängerung kam St. Pauli nochmal auf 3:2 heran und drängte die verbleibenden zehn Minuten vehement auf den Ausgleich. Wehen stand nur noch hinten drin und hielt mit allen verbliebenen Kräften dagegen. Es gab noch Konterchancen für den SVWW, die ungenutzt blieben, aber letztlich rettete man den Sieg ins Ziel.

Liebling des Spiels: Nach dieser großartigen Mannschaftsleistung wäre es ungerecht, einen alleine herauszuheben. Kolke wurde nicht unverdient zum “Man of the Match” gekürt, aber auch Reddemann und Mockenhaupt waren bärenstark, Mrowca und Schönfeld waren unfassbar fleißig, der eingewechselte Kyereh brachte wieder mal richtig Fahrt ins Offensivspiel – Schäfflers Ankündigung nach dem Spiel, dass sich heute alle gegenseitig einen ausgeben sollten, war durchaus angemessen.

Szene des Spiels: Auch hier fällt es schwer, eine einzelne Szene herauszupicken. Das 1:0 zeigte, dass an diesem Abend etwas möglich war, Kolke verhinderte mehrmals mit tollen Paraden den Rückstand, Andrist hatte mehrmals die Entscheidung auf dem Fuß, Schäffler verwandelte vor der ausverkauften Gästetribüne sicher den Elfmeter, Kyereh leitete spektakulär das 3:1 ein – es war wirklich eine Menge drin, an das man sich zurückerinnern wird.

Vor dem Spiel: 

Nach dem Spiel: 

Das fiel auf:
+ Höchste Konzentration, keine Aussetzer. Anders als in der Liga leistete sich die Defensive keine groben Fehler (der einzige gefährliche Fehlpass wurde zum Glück nicht bestraft).
+ Reddemann und Mockenhaupt grätschten und köpften so ziemlich alles weg, was da kam – und für den Rest war Kolke zuständig.
– Andrist vor dem Tor leider zu ungenau, er alleine hatte mehrere hochkarätige Chancen.
+ Das Quäntchen Glück bei einigen knappen Entscheidungen war auf Seiten des SVWW.

Das schreiben die anderen: WK, kicker, hessenschau (Video)

Zuschauer: 10.007, davon gut 3.000 Gästefans.

Serien und Rekorde:

  • Wie schon in der Liga erzielte Sören Reddemann auch im Pokalwettbewerb das erste SVWW-Saisontor.
  • Rüdiger Rehm ist der erste Trainer, der mit dem SVWW zweimal die 2. DFB-Pokalrunde erreicht.
  • Überhaupt ist es das erste Mal, dass der SVWW in zwei Saisons hintereinander die erste Pokalrunde übersteht.

Ansonsten: Fünf- oder sechsmal flog der Ball übers Tribünendach – dürfte auch rekordverdächtig sein.

Nächstes Spiel: Die zweite Pokalrunde findet Ende Oktober statt, die Auslosung dazu am kommenden Sonntag. Vorher geht es in der 3. Liga weiter und zwar mit einem Heimspiel gegen die Spielvereinigung Unterhaching am Samstag (14 Uhr). Die Bayern sind mit zwei Siegen und zwei Unentschieden stark in die Saison gestartet. In der letzten Saison gewann der SVWW sowohl Hin- als auch Rückspiel mit 1:0.

3. Liga, 4. Spieltag: SVWW – Eintracht Braunschweig 3:3

Tore: Schäffler (63.), Andrist (86.), Kyereh (94.) – Hofmann (32.), Bulut (48.), Amundsen (74.)

Das Spiel als Tautogramm: Kolke/Kuhn: Kopfschütteln – Kyereh: Knaller

Das Spiel in etwas mehr als fünf Worten:
In der Startelf gab es wieder einige Veränderungen, u. a. kam Schäffler nach Verletzungspause zurück und Giuliano Modica, der Mockenhaupt ersetzte , kam zu seinem Ligadebüt für den SVWW. Die Partie begann ziemlich rasant und auf beiden Seiten gab es Chancen. Nach einer halben Stunde spielte Modica den bereits vom Gegenspieler bedrängten Schmidt an, den Ballgewinn nutzte Braunschweig zu einem schnellen Angriff. Hofmann ließ Modica und Reddemann aussteigen und vollendete zur Führung für die Gäste. Wehen drängte umgehend auf den Ausgleich, war dabei aber viel zu hektisch und konnte froh sein, dass die Gäste bis zur Halbzeitpause keinen weiteren Fehler im Wiesbadener Aufbauspiel ausnutzten. Wie gewohnt kam der SVWW mit Schwung aus der Kabine, aber schon nach wenigen Minuten fing man sich den zweiten Gegentreffer. Bei einem Freistoß von der rechten Strafraumkante schickte Kolke Schwadorf noch aus der Mauer, weil er wohl nicht mit einem direkten Versuch rechnete. Genau durch die Lücke und drei Wehener Verteidiger hindurch traf Bulut jedoch zum 0:2. Neue Hoffnung gab es eine Viertelstunde später, als der Braunschweiger Torwart, bedrängt vom eigenen Mitspieler, einen Ball fallen ließ und Schäffler gedankenschnell zum 1:2 einnetzte. Eine Viertelstunde vor Ablauf der regulären Spielzeit schien das Spiel endgültig gelaufen. Kolke traf mit seinem Rettungsversuch Kuhn, von dem der Ball abprallte und Amundsen vor die Füße fiel und dieser zum 1:3 verwandelte. Aber bei allem, was man der Mannschaft von Rüdiger Rehm vorwerfen kann, eins sicher nicht: dass sie das Spiel vor Abpfiff aufgibt. In der 86. Minute spielte Schönfeld Schäffler an, der direkt mit der Hacke weiterleitete und Andrist zog trocken ins kurze Eck ab. In der Nachspielzeit wurde es dann richtig wild. Eintracht-Spieler Amundsen flog mit Gelb-Rot vom Platz, der daraus resultierende Freistoß würde die letzte Aktion im Spiel werden. Über Umwegen kam der Ball zu Kyereh, der den nicht mehr für möglich gehaltenen Ausgleich erzielte (s. Szene des Spiels).

Liebling des Spiels: Daniel-Kofi Kyereh. Brachte nochmal neuen Schwung in die verzweifelter werdenden Angriffsbemühungen und setzte den Schlusspunkt eines merkwürdigen Spektakels.

Szene des Spiels: Vierte Minute der Nachspielzeit, der Freistoß aus dem Mittelfeld landet bei Marc Wachs, dessen Schussversuch quer durch den Strafraum segelt. Kyereh angelt sich den Ball, legt ihn mit einem Lupfer über seinen Gegenspieler und trifft zum 3:3. Von der Nordtribüne war das ganze Spektakel gar nicht richtig zu erkennen, da alle 22 Spieler im und um den Strafraum vor der Südtribüne versammelt waren. Erst Kyerehs Salto aus dem Stand war der Startschuss zum Jubel.

Vor dem Spiel: Gab der Präsident einen aus (oder auch zwei).

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Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank!

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Nach dem Spiel: Schwankte ich zwischen Freude über den späten und nach zweimaligem Zwei-Tore-Rückstand unerwarteten Punktgewinn und Ärger über die erneut dämlichen Gegentore, die einen Heimsieg verhinderten.

Das fiel auf:
+ Kämpfen bis zum Schluss und niemals aufgeben, bevor der Schiri abpfeift – das hat Rehms Mannschaft offenbar tief verinnerlicht.
– Alle drei Gegentore im Prinzip wieder selbst verschuldet.

Das schreiben die anderen: WK, kicker, hessenschau (mit Video), Telekom (Video)

Zuschauer: 2.686, davon 700-800 Gästefans.

Tabelle: Mit vier Punkten steht der SVWW auf Platz 14.

Serien und Rekorde: Nach vier Spielen schon neun Gegentore – dieser Marke wurde letzte Saison erst am 14. Spieltag erreicht. Es ist wohl ziemlich offensichtlich, woran in den nächsten Wochen gearbeitet werden muss.

Nächstes Spiel: Am kommenden Freitag (20:45 Uhr) kommt der FC St. Pauli zur ersten Runde im DFB-Pokal in die Brita-Arena. Die Hamburger sind mit zwei Siegen gut in die neue Saison gestartet und grüßen von der Tabellenspitze der 2. Bundesliga. Bisher trafen der SVWW und St. Pauli viermal aufeinander (in den beiden Wehener Zweitliga-Saisons), dabei gewann der SVWW einmal, St. Pauli zweimal und einmal trennte man sich unentschieden. Der 3:1-Sieg im April 2009 war zugleich das Trainerdebüt von Sandro Schwarz.

3. Liga, 3. Spieltag: Hansa Rostock – SVWW 3:2

Tore: Breier (17.), Königs (28.), Soukou (94.) – Andrist (13.), Kuhn (88.)

Das Spiel als Alliteration: Viele Fehler verderben frühe Freude.

Das Spiel in etwas mehr als fünf Worten:
Das Spiel begann gut für die Gäste aus Hessen, es gab gleich einige sehenswerte Offensivaktionen. Die erste richtige Chance nutzte Andrist per Kopf nach einer Flanke von Lorch. Allerdings währte die Freude nur kurz, denn auch Hansa nutzte seinerseits die erste Gelegenheit nur wenige Minuten später. Bei einem Freistoß verlor Mintzel seinen Gegenspieler aus den Augen, Kolke blieb wie angewurzelt stehen, 1:1. Nach einem langen Ball auf den Ex-SVWWler Marco Königs offenbarte Mockenhaupt ein schlechtes Stellungsspiel und konnte Königs nicht entscheidend stören, sodass dieser im Fallen irgendwie das Spielgerät an Kolke vorbei ins Tor bugsierte. In der zweiten Halbzeit drückte der SVWW auf den Ausgleich, der schließlich in der 88. Minute fiel. Nach einem schmeichelhaften Freistoßpfiff für ein Foul an Schmidt verwandelte Kuhn direkt. In der Nachspielzeit folgte dann noch der Höhepunkt des Spiels, in jeglicher Hinsicht.  Schiedsrichter Heft gab einen höchst fragwürdigen Strafstoß, den Soukou zum Siegtreffer für Hansa verwandelte (siehe Szene des Spiels).

Liebling des Spiels: Jules Schwadorf. Vor allem in der ersten Halbzeit der Aktivposten auf Seiten des SVWW.

Szene des Spiels: 93. Minute, Kolke versucht, über Königs hinweg an den Ball zu kommen und rempelt dabei etwas, woraufhin dem schmächtigen Königs (1,89m, 89 kg) natürlich nichts anderes übrig bleibt als umgehend zusammenzubrechen.

Vor dem Spiel: Rätselraten: Warum ist Steven Ruprecht nicht mal im Kader, wenn er doch nach eigener Aussage wieder gesund ist? Steht SR18 auf dem Abstellgleis?

Nach dem Spiel: Gab es anscheinend noch einen tätlichen Angriff eines Ordners gegen einen Wehener Spieler, was Christian Hock entsprechend erzürnte.

Das fiel auf:
+ Spielerisch sah das insgesamt deutlich besser aus als in den beiden ersten Partien, auch wenn weiterhin sehr viele lange Bälle geschlagen werden.
– Zahlreiche Flanken in den Strafraum, vor allem durch Kuhn und Andrist, gingen ins Nichts.
– Die Gegentore wären allesamt leicht vermeidbar gewesen. Einmal pennt Mintzel, dann stellt sich Mockenhaupt blöd an und vor dem Elfmeter geht Kolke einfach ungeschickt hin (was zwar noch nicht den Pfiff rechtfertigt, aber dennoch vermeidbar war).
– Hansa war in der Defensive ziemlich wackelig, was der SVWW leider kaum ausnutzen konnte.

Das schreiben die anderen: WK, kicker, Telekom (Video)

Zuschauer: 16.000, davon vermutlich eine einstellige Zahl Gästefans.

Tabelle: Platz 15.

Serien und Rekorde: Im 37. Spiel und nach elf Vorlagen in der letzten Saison gelingt Moritz Kuhn endlich der erste Treffer für den SVWW.

Ansonsten: Stephan Andrist verzichtete nach seinem Treffer gegen seinen vorherigen Verein auf jeglichen Jubel, entschuldigte sich fast bei den Fans. Sowas nervt mich ja kolossal.

Nächstes Spiel: Schon am kommenden Samstag (14 Uhr) gibt es das nächste Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig. Der Zweitliga-Absteiger konnte bisher noch kein Spiel gewinnen, am Dienstag gab es ein 1:1 gegen Zwickau, davor eine Niederlage in Rostock. In bisher vier Aufeinandertreffen (3. Liga, Saisons 2009/10 und 2010/11) gab es aus Sicht des SVWW ein Sieg, ein Unentschieden und zwei Niederlagen.