3. Liga, 29. Spieltag: Sonnenhof Großaspach – SVWW 1:3

Tore: Pezzoni (36.), Andrist (83., 86.)

Das Spiel in maximal fünf Worten: Dreckiger und wichtiger Auswärtssieg.

Das Spiel in etwas mehr als fünf Worten:
Die in der Rückrunde noch sieglosen Großaspacher gingen in der ersten Halbzeit in Führung, dem SVWW fiel lange nichts ein, das Fehlen des gesperrten Robert Andrich und der noch immer verletzten Steven Ruprecht und Sebastian Mrowca machte sich deutlich bemerkbar. Glücklicherweise gelang vor der Pause noch der Ausgleich, als Kevin Pezzoni nach einem Freistoß aus kurzer Distanz abstaubte. Auch in der zweiten Halbzeit tat man sich lange schwer, auch Markus Kolke musste sich noch mal auszeichnen, bevor das 2:1 schließlich doch noch fiel. Wie in den vergangenen Spielen folgte schnell ein Konter zum entscheidenden 3:1.

Liebling des Spiels: Stephan Andrist, der das Spiel mit seinem späten Doppelpack entschieden hat.

Szene des Spiels: 83. Minute: Kuhn flankt auf Andrist, der einen Kopfball zum erlösenden 2:1 im Tor unterbringt.

Vor dem Spiel: Lief im Stadion unter anderem ein Song von Andreas Gabalier. Musik ist natürlich Geschmackssache, aber das geht gar nicht (und zwar deshalb).

Nach dem Spiel: Erleichterung und (zumindest für eine Nacht) wieder Tabellenplatz 3.

Das fiel auf:
+ Mal wieder ein Spiel durch späte Tore gewonnen und sogar einen Rückstand gedreht.
– Spielerisch war es doch eher mau gegen einen tief stehenden, aber doch sehr verunsicherten Gegner.
– Sören Reddemann erwischte leider wieder einmal keinen guten Tag und wurde zur Halbzeit ausgewechselt.
+ Moritz Kuhn bringt seit Wochen starke Leistungen als Rechtsverteidiger und glänzt immer wieder als Vorbereiter – so langsam hätte er auch mal ein selbst geschossenes Tor verdient.
+ Bei einer absolut enttäuschenden Kulisse konnten sich die SVWW-Fans endlich mal im fremden Stadion lautstark bemerkbar machen.

Das schreiben die anderen: WK, kicker, Telekom (Video)

Zuschauer: 1300, davon rund 150 Gästefans.

Tabelle: Die ersten fünf Teams haben allesamt gewonnen, nur der Sechste Rostock verlor drei Punkte (gegen Paderborn) und somit etwas den Anschluss. Der SVWW bleibt also auf dem vierten Platz, einen Punkt hinter Karlsruhe, aber auch mit einem Spiel weniger.

Serien und Rekorde: Das dritte 3:1 hintereinander – drei Spiele am Stück mit dem exakt selben Ergebnis gab es für den SVWW zuletzt 2009, als man dreimal hintereinander 0:1 verlor.

Ansonsten: Seit dem letzten Spieltag hat Wehen die beste Tordifferenz der Liga – das gab es zu einem so späten Zeitpunkt in der Saison zuletzt in der Regionalliga.

Nächstes Spiel: Am kommenden Freitag (16.03.) geht es daheim in der Brita-Arena unter Flutlicht (19 Uhr) gegen Rot-Weiß Erfurt. Das Liga-Urgestein ist Tabellenletzter und akut vom Abstieg bedroht, erst vier Siege, aber schon siebzehn Niederlagen stehen zu Buche. Heute unterlagen die Thüringer dem KSC mit 1:3. In der Hinrunde gewann der SVWW ebenfalls mit 3:1.

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