Hessenpokal, Achtelfinale: SV 07 Eschwege – SVWW 0:2

Tore: Titsch-Rivero (42.), Brandstetter (77.)

Das Spiel in maximal fünf Worten: Ungefährdeter, aber auch schmuckloser Sieg.

Das Spiel in etwas mehr als fünf Worten:
Die Unsicherheit, die zuletzt in der Liga im Team zu spüren war, setzte sich selbst beim Verbandsligisten SV Eschwege fort. Am Anfang fiel dem SVWW wenig ein, Torchancen waren Mangelware. Nach einer guten halben Stunde stand auf einmal der Gastgeber nach einer verunglückten Rückgabe von Niklas Dams frei vor dem Tor, Markus Kolke konnte retten. Ein Eckball brachte schließlich die Führung, Torschütze war Neuzugang Titsch-Rivero per Kopf. In der zweiten Halbzeit war der Sieg im Prinzip nie gefährdet, ein Tor gelang aber nur noch Simon Brandstetter, ebenfalls per Kopf. Pflichtaufgabe erfüllt, mehr nicht.

Liebling des Spiels: Marcel Titsch-Rivero – für sein Tor beim Debüt im SVWW-Dress.

Szene des Spiels: Kurz vor der Pause will Daniel-Kofi Kyereh beim Stand von 1:0 einen Ball im Strafraum kunstvoll ins Tor bringen, anstatt einfach zu schießen – und scheitert. Daraufhin staucht ihn Torwart Markus Kolke über das ganze Feld lautstark zusammen.

Vor dem Spiel: Fiel die extrem Ni(c)klas-lastige Aufstellung des SVWW ins Auge.

Nach dem Spiel: Waren am Bratwurststand die Brötchen aus und die Wurst wurde liebevoll zwischen zwei lapprige Toastscheiben gepresst.

Das fiel auf:
+ Endlich mal ein Spiel ohne Gegentor beendet.
– Alf Mintzel musste schon nach einer Viertelstunde verletzt vom Platz.
– Selbst gegen einen Verbandsligisten stand die Abwehr nicht immer sicher und nach vorne fehlten häufig die wirklich guten Ideen.
– Manuel Schäffler saß erneut nur auf der Bank, obwohl Rüdiger Rehm angekündigt hatte, mit der ersten Elf spielen zu wollen. Da scheint noch immer eine Verletzung im Spiel zu sein.

Das schreiben die anderen: Liga3-Online, FuPa

Zuschauer: 1.200, davon rund ein Dutzend Gästefans.

Serien und Rekorde: Das erste Mal in dieser Saison beendet der SVWW ein Pflichtspiel ohne Gegentreffer.

Ansonsten bringt einen der Hessenpokal wirklich manchmal an sehr hübsche Orte:

Hessenpokal Eschwege

Nächstes Spiel: Im Viertelfinale trifft der SVWW voraussichtlich Mitte Oktober auf den Gewinner der Partie zwischen der SpVgg 03 Neu-Isenburg und dem KSV Hessen Kassel. In der Liga geht es am kommenden Samstag  (14 Uhr) in der Brita-Arena gegen den SV Meppen. Die Emsländer haben wie der SVWW auch erst einmal gewonnen (ebenfalls gegen Aalen) und stehen mit einem Punkt Vorsprung auf dem 17. Platz. In der letzten Saison verlor der SVWW das Heimspiel gegen Meppen mit 0:1 und gewann 3:1 auswärts.

Hessenpokal, Halbfinale: TSV Steinbach – SVWW 2:0

Tore:

Das Spiel in maximal fünf Worten: B-Elf verliert sang- und klanglos.

Das Spiel in etwas mehr als fünf Worten: Mit einer komplett veränderten Mannschaft (im Vergleich zum 0:2 gegen Würzburg gab es gleich neun Änderungen in der Startelf) arbeitet sich der SVWW ins Spiel und lässt zu Beginn kaum etwas zu. Nach vorne geht aber auch vergleichsweise wenig, abgesehen von einem Distanzschuss von Reddemann und einer Chance von Diawusie. Ein Doppelschlag nach einer halben Stunde entscheidet dann das Spiel: Zunächst will Akoto zu Torhüter Watkowiak köpfen, der aber bereits auf dem Weg nach draußen ist, um den Ball abzufangen. Der trudelt schließlich quälend langsam ins Tor. Nur Augenblicke später pennt das Team kollektiv, als Steinbach einen Freistoß im Mittelfeld schnell ausführt und mit einer präzisen Hereingabe das 2:0 erzielt. In der Folge ist der SVWW bemüht, kann sich aber nicht entscheidend durchsetzen – Steinbach ist defensiv immer zur Stelle und gewinnt am Ende verdient.

Liebling des Spiels: Michael Akoto. Unglücklich beim Eigentor, aber später mit einigen spektakulären Rettungstaten und insgesamt einer der Lichtblicke. Trotzdem nach Spielende untröstlich. Kopf hoch, Junge!

Szene des Spiels: 29. Minute – Michael Akoto und Lukas Watkowiak mit einer Slapstick-Einlage, die zum 0:1 führt.

Vor dem Spiel: Die erwartete Aufstellung – von der Stammelf wurde ein Großteil für den Endspurt im Aufstiegskampf der 3. Liga geschont.

Nach dem Spiel: 

Das fiel auf:
+ Die meisten Stammspieler wurden für den Aufstiegskampf geschont und erhielten damit etwas Erholung nach den vielen englischen Wochen – einige (z. B. Mintzel, Mockenhaupt, Andrist und Andrich) waren nicht einmal im Kader.
– Von den Reservisten und Langzeitverletzten konnte sich niemand in den Vordergrund spielen. Bei Kandidaten wie Breitkreuz oder Blacha sehr enttäuschend, von Lorch oder Schwadorf, für die es nach jeweils über einem halben Jahr das erste Spiel war, kann man aber natürlich noch keine Top-Leistung erwarten.
+/- Winter-Neuzugang Dominik Martinovic wurde im Laufe der zweiten Halbzeit eingewechselt und kam damit zu seinem Pflichtspiel-Debüt für den SVWW.
+/- Die Einwechslungen von Schwadorf und Martinovic, während Schäffler und Brandstetter auf der Bank blieben, zeigten recht deutlich, dass man das Spiel dann doch nicht mit aller Macht gewinnen wollte. Man setzt beim SVWW offensichtlich darauf, über die Liga mindestens Platz 4 und damit den Einzug in den DFB-Pokal zu schaffen.
+ Immerhin vermeidet man so eine mögliche Terminkollision des Pokalfinales (geplant für den 21. Mai) mit eventuellen Relegationsspielen (Rückspiel wahrscheinlich am 22. Mai).

Das schreiben die anderen: WK, Hessenschau

Zuschauer: 1.598, davon rund 150 Gästefans.

Serien und Rekorde: Genau wie in der Liga endet auch im Hessenpokal die Serie nach sechs Siegen mit einem 0:2.

Ansonsten: 

Nächstes Spiel: Am kommenden Samstag (14 Uhr) geht es in der 3. Liga mit einem Auswärtsspiel in Münster weiter. Die Preußen hatten sich ihre Saison sicher anders vorgestellt, hingen lange unten drin, sind aber mittlerweile aus dem Gröbsten raus. Zuletzt gab es ein 0:3 in Karlsruhe. Das Hinspiel gewann der SVWW spektakulär mit 6:2.

3. Liga, 29. Spieltag: Sonnenhof Großaspach – SVWW 1:3

Tore: Pezzoni (36.), Andrist (83., 86.)

Das Spiel in maximal fünf Worten: Dreckiger und wichtiger Auswärtssieg.

Das Spiel in etwas mehr als fünf Worten:
Die in der Rückrunde noch sieglosen Großaspacher gingen in der ersten Halbzeit in Führung, dem SVWW fiel lange nichts ein, das Fehlen des gesperrten Robert Andrich und der noch immer verletzten Steven Ruprecht und Sebastian Mrowca machte sich deutlich bemerkbar. Glücklicherweise gelang vor der Pause noch der Ausgleich, als Kevin Pezzoni nach einem Freistoß aus kurzer Distanz abstaubte. Auch in der zweiten Halbzeit tat man sich lange schwer, auch Markus Kolke musste sich noch mal auszeichnen, bevor das 2:1 schließlich doch noch fiel. Wie in den vergangenen Spielen folgte schnell ein Konter zum entscheidenden 3:1.

Liebling des Spiels: Stephan Andrist, der das Spiel mit seinem späten Doppelpack entschieden hat.

Szene des Spiels: 83. Minute: Kuhn flankt auf Andrist, der einen Kopfball zum erlösenden 2:1 im Tor unterbringt.

Vor dem Spiel: Lief im Stadion unter anderem ein Song von Andreas Gabalier. Musik ist natürlich Geschmackssache, aber das geht gar nicht (und zwar deshalb).

Nach dem Spiel: Erleichterung und (zumindest für eine Nacht) wieder Tabellenplatz 3.

Das fiel auf:
+ Mal wieder ein Spiel durch späte Tore gewonnen und sogar einen Rückstand gedreht.
– Spielerisch war es doch eher mau gegen einen tief stehenden, aber doch sehr verunsicherten Gegner.
– Sören Reddemann erwischte leider wieder einmal keinen guten Tag und wurde zur Halbzeit ausgewechselt.
+ Moritz Kuhn bringt seit Wochen starke Leistungen als Rechtsverteidiger und glänzt immer wieder als Vorbereiter – so langsam hätte er auch mal ein selbst geschossenes Tor verdient.
+ Bei einer absolut enttäuschenden Kulisse konnten sich die SVWW-Fans endlich mal im fremden Stadion lautstark bemerkbar machen.

Das schreiben die anderen: WK, kicker, Telekom (Video)

Zuschauer: 1300, davon rund 150 Gästefans.

Tabelle: Die ersten fünf Teams haben allesamt gewonnen, nur der Sechste Rostock verlor drei Punkte (gegen Paderborn) und somit etwas den Anschluss. Der SVWW bleibt also auf dem vierten Platz, einen Punkt hinter Karlsruhe, aber auch mit einem Spiel weniger.

Serien und Rekorde: Das dritte 3:1 hintereinander – drei Spiele am Stück mit dem exakt selben Ergebnis gab es für den SVWW zuletzt 2009, als man dreimal hintereinander 0:1 verlor.

Ansonsten: Seit dem letzten Spieltag hat Wehen die beste Tordifferenz der Liga – das gab es zu einem so späten Zeitpunkt in der Saison zuletzt in der Regionalliga.

Nächstes Spiel: Am kommenden Freitag (16.03.) geht es daheim in der Brita-Arena unter Flutlicht (19 Uhr) gegen Rot-Weiß Erfurt. Das Liga-Urgestein ist Tabellenletzter und akut vom Abstieg bedroht, erst vier Siege, aber schon siebzehn Niederlagen stehen zu Buche. Heute unterlagen die Thüringer dem KSC mit 1:3. In der Hinrunde gewann der SVWW ebenfalls mit 3:1.

Liebesgrüße aus Degerloch

05.04.2011 VfB Stuttgart II – SV Wehen Wiesbaden 3:3
02.08.2011 VfB Stuttgart II – SV Wehen Wiesbaden 0:0
14.12.2013 Stuttgarter Kickers – SV Wehen Wiesbaden 2:0
21.03.2014 VfB Stuttgart II – SV Wehen Wiesbaden 1:2

Es gibt Stadien, da fährt man gerne hin. Und es gibt das Gazi-Stadion auf der Waldau in Stuttgart-Degerloch.

Mein erstes Mal ist im April 2011, eine englische Woche, ein Dienstagabend. Es findet sich kein Mitfahrer, aber ein neuer Ground und die spannende Tabellensituation wecken mein Interesse. „Na, was macht die Auswärtsfahrt?“, bekomme ich per SMS von einem daheimgebliebenen Kumpel auf mein Handy. „Liebesgrüße aus Degerloch!“, antwortet ich in einem Überschwang, den ich mir selbst nicht erklären kann.

Das Spiel ist einigermaßen aufregend, vermutlich jedenfalls, denn aus dem Gästeblock im Gazi-Stadion sieht man dank der Zaunkonstruktion einen recht großen Teil des Rasens überhaupt nicht. 3:3 geht es aus, gegen eine Mannschaft, in der unter anderem Bernd Leno, Benedikt Röcker, Daniel Didavi und Sven Schipplock spielen. Das Gegentor in der vorletzten Minute bricht uns das Genick im Kampf um den Relegationsplatz, wie einige Wochen später klar sein wird. Somit haben sich viele Gründe angehäuft, sich dem Gazi-Stadion in Zukunft fernzuhalten. Aber als Fußballfan ist man ja meistens doof und kommt wieder.

Und so stehe ich nur wenige Monate später an der gleichen Stelle, nur um wieder nichts zu sehen. Bevor ich das Stadion betrete, gibt es die Kontrollen, wie immer mit der überschaubaren Anzahl an SVWW-Fans sind sie besonders gründlich. Die Ordner-Frau schaut auf meine Karte, schaut grimmig zu mir hoch, schaut wieder auf die Karte, nimmt sie beherzt in beide Hände und reißt sie in der Mitte durch. „Ups“, murmelt sie äußerlich ungerührt und gibt mir die beiden Papierstücke gelangweilt zurück. Als sie mich abtastet ist volle Körperkontrolle gefragt – jeder Verlust von Spannung könnte tödlich sein. Das Spiel endet 0:0 und den härtesten Zweikampf des Tages habe trotz zweier Platzverweise für den SVWW vermutlich ich geführt.

Da an gleicher Stelle nicht nur jahrelang die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart, sondern auch die Stuttgarter Kickers ihre Heimspiele der dritten Liga austragen, führt mich der Weg im Dezember 2013 wieder nach Degerloch. Überhaupt: Degerloch? Warum heißt ein Stadtteil „Degerloch“, wenn man, um ihn zu erreichen, sein Auto in die höchsten Höhen von Feinstaubcity schrauben muss?

Der Fernsehturm, der direkt neben dem Stadion liegt, ist dieses Mal leider geschlossen. Denn ich hatte ernsthaft in Erwägung gezogen, das Spiel einfach von dort oben aus zu gucken, um auch mal das ganze Feld sehen zu können. So endet alles wieder im Gästeblock ohne Sicht. Da das Spiel gerüchteweise 0:2 verlorengeht, werde ich anschließend Zeuge des wohl traurigsten Gesprächs, das jemals geführt wurde. Ein aufgebrachter Fan am Zaun nach dem Spiel zu Joe Vunguidica: „Joe, was ist denn mit euch, warum kämpft ihr nicht?“ Joe: „Tja, weiß ich auch nicht.“ Immer, wenn ich Spieler mit Fans am Zaun nach Niederlagen diskutieren sehe, muss ich an diesen Nulldialog denken.

Mir gelingt an diesem Tag noch ein kleiner persönlicher Triumph: Ich bringe einen Schwaben aus der Ruhe. Denn in meiner ganzen Geschicklichkeit hatte ich mir Tage vor dem Spiel ein Küchenmesser recht fies in den Finger gesäbelt und nur ein Pflaster verhinderte, dass die Verletzung im Alltag immer wieder aufbrach. Jetzt ist mein Pflaster nach dem Spiel aber kaum noch brauchbar und ich habe vergessen, mir Ersatz mitzunehmen. Also führt mich der Weg aus dem Gästeblock Richtung Haupttribüne, wo ich Sanitäter vermute. „Hier könne Sie nich rein, Spiel isch vorbei“, knurrt der Ordner. „Ich müsste aber mal zu den Sanitätern“, antworte ich und lüfte mein Pflaster. Er wird blass: „Oha, gehe sie durch!“, ruft er eilig. Denn meine Wunde sieht noch immer täuschend frisch aus. Den Sanitäter, der mich anschließend mit einem neuen Pflaster versorgt, lässt das alles übrigens deutlich kälter: „Joa. Bitteschön.“

Mein vierter und bisher letzter Besuch ist immerhin von Erfolg gekrönt. Zunächst von einem persönlichen, denn endlich bin ich auf die Idee gekommen, nicht in den Gästeblock zu gehen. Und siehe da, auch in diesem Stadion gibt es vier Eckfahnen. Und da bei zweiten Mannschaften ohnehin nie etwas los ist, habe ich die Haupttribüne fast für mich alleine, wenn man von Fredi Bobic und einigen Rentnern absieht. Marc Kienle wechselt Luca Schnellbacher ein, Luca Schnellbacher erzielt das Siegtor.

Ich schleiche von dannen, endlich mal mit drei Punkten und guter Laune. Inzwischen sind beide Stuttgarter Teams abgestiegen, allzu schnell komme ich also nicht mehr in die Versuchung, das Gazi-Stadion zu besuchen. Aber dafür habe ich längst einen Titel für die Groundhopping-Biografie, die zwar aktuell nicht in Arbeit ist, aber immer mal wieder von Freunden von mir gefordert wird: Liebesgrüße aus Degerloch.

Holla, die Waldfee

3. Liga, 17. SpieltagSG Sonnenhof Großaspach – SV Wehen Wiesbaden 2:1 (Tor: Andrich)

Das Spiel in maximal fünf Worten: Kurz vor Schluss alles verloren.

Das Spiel in etwas mehr als fünf Worten:
Nach einem sehr frühen Rückstand kam der SVWW beim direkten Konkurrenten Großaspach schnell zurück. Die Mannschaften waren größtenteils ebenbürtig und konnten in der Folge einige Chancen nicht nutzen. Als sich alle schon mit dem Unentschieden abgefunden hatten, entschied ein Konter das Spiel zugunsten von Großaspach. Auch, weil der SVWW danach keine Schlussoffensive mehr zustande brachte.

Liebling des Spiels: SVWW-Torwart Max Reule, der bei seinem erst zweiten Drittliga-Spiel erneut eine gute Figur machte und bei den Gegentreffern machtlos war.

Szene des Spiels: In der 88. Minute fährt Großaspach einen Konter und trifft zum 2:1.

Vor dem Spiel: Wurde die Schwäbische Waldfee ausführlich interviewt und tippte ein 4:0 für Großaspach.

Nach dem Spiel: Enttäuschung. Ratlosigkeit. Und nur eine handvoll Spieler, die zum Abklatschen der Fans an den Gästeblock kommen.

Das fiel auf:
+ Der schnelle Rückstand wurde prompt ausgeglichen – Andrich, der zuvor den Ball im Mittelfeld verloren hatte, machte seinen Fehler damit sofort wieder gut.
– In einem Spiel, das eigentlich lange nach einem Unentschieden aussah, gab es mal wieder (ähnlich wie in Regensburg) kurz vor Schluss den entscheidenden Gegentreffer.
– Eigene Großchancen, die es in der zweiten Halbzeit gab, wurden nicht genutzt, beispielsweise durch Ruprecht alleine vor dem Torwart und Andrich, der bei leerem Tor zielstrebiger hätte abschließen müssen.
+/- Mit Manuel Gräfe war ein sehr erfahrener Schiedsrichter am Start, der das Spiel souverän leitete. Der SVWW, sonst in letzter Zeit häufig am Rande von Platzverweisen unterwegs, kam dadurch dieses Mal ohne eine einzige Karte davon.
+/- Interessant, mal in einem Drittliga-Stadion zu sein, in dem Zuschaueransturm und Stimmung noch trostloser sind als beim SVWW. Kennt man sonst so eigentlich nur von den zweiten Mannschaften.

Das schreiben die anderen: WK, kicker

Zuschauer: Im Stadion gab es keine Durchsage dazu. Der kicker spricht von 1.000, der Wiesbadener Kurier von 1.500. Auf alle Fälle waren rund 30 Gästefans dabei.

Tabelle: Der SVWW jetzt auf Platz 17, nur noch einen Punkt vor dem ersten Abstiegsplatz. Schlechter sind aktuell nur noch Paderborn, Zwickau und Mainz. Immerhin hat man von den Teams dort unten das deutlich beste Torverhältnis.

Serien und Rekorde: Es war das inzwischen siebte Spiel in Folge ohne Sieg für den SVWW.

Ansonsten: Hat sich Großaspach vor kurzem selbst zum “Dorfklub” ernannt. Das wird bei Heimspielen bei jeder Gelegenheit erwähnt – bei einem entsprechenden Trinkspiel wäre man schon in der Pause hackevoll gewesen.

Nächstes Spiel: Am nächsten Samstag (14 Uhr) zuhause gegen den Halleschen FC, letztes Heimspiel vor der Winterpause. Halle grüßt von einem Aufstiegsplatz, hat aber seit dem ersten Spieltag kein Auswärtsspiel mehr gewonnen. In der letzten Saison unterlag der SVWW in Halle mit 0:3, gewann aber sein Heimspiel mit 1:0 – es war der letzte Sieg mit Trainer Sven Demandt.