3. Liga, 19. Spieltag: VfR Aalen – SVWW 1:0

Tore:

Das Spiel in maximal fünf Worten: Verdiente Niederlage.

Das Spiel in etwas mehr als fünf Worten:
Zum ersten Mal seit Wochen änderte Rüdiger Rehm seine Startaufstellung, Reddemann ersetzte den gesperrten Ruprecht. Auf schneebedecktem Boden kam nicht viel Sehenswertes zustande, keine der beiden Mannschaften konnte in der ersten Halbzeit durch gute Torchancen glänzen. Die beste hatte Breitkreuz per Kopf nach einer Mintzel-Flanke, aber der Aalener Torhüter lenkte den Ball über die Latte. Wehen kam etwas schwungvoller in die zweite Halbzeit, ohne jedoch wirklich gefährlich zu werden. Nach einer knappen Stunde machte es der Gastgeber besser: Luca Schnellbacher konnte ein hohes Anspiel an der Strafraumgrenze verarbeiten und zum Mitspieler ablegen, dessen Schuss von Mockenhaupt unhaltbar für Kolke abgefälscht wurde. Der SVWW bemühte sich, kam aber weiterhin nicht zu Torgelegenheiten und hätte sich durch den einen oder anderen Konter sogar das 0:2 fangen können. Ein Freistoß von Andrich aus 35 Metern, ein Kopfball von Reddemann und als letzte Aktion des Spiels ein Freistoß von Kuhn ans Außennetz waren die einzigen halbwegs nennenswerten Chancen. Nach der Galavorstellung von letzter Woche ein ziemlich ernüchternder Auftritt.

Liebling des Spiels: Am ehesten noch Markus Kolke, der einige Male Schlimmeres verhinderte.

Szene des Spiels: 18 Minute, Schäffler springt in einen Befreiungsschlag des Aalener Torwarts, der Ball prallt in hohem Bogen Richtung Tor, aber der Torwart kann ihn dann doch problemlos wieder fangen.

Vor dem Spiel war angesichts der Platzverhältnisse schon klar, dass man nicht viel guten Fußball zu sehen bekommen würde.

Nach dem Spiel: Enttäuscht und frustriert, natürlich über das Ergebnis, aber auch darüber, dass die Mannschaft nicht 100% geben konnte oder wollte.

Das fiel auf:
– Das war insgesamt einfach zu wenig. Keine Ahnung, ob man sich nach dem Highlight gegen Paderborn nicht überwinden konnte, wieder alles “rauszuhauen”, oder ob der Untergrund die Laune verhagelte oder was auch immer.
– Auch taktisch war kein Impuls zu erkennen, das Spiel nochmal anders anzugehen. Wie gegen Rostock wurden in erster Linie lange Bälle Richtung gegnerischer Strafraum geschlagen, viel bessere Ideen waren nicht zu sehen.

Das schreiben die anderen: WK, kicker, Telekom (Video)

Zuschauer: 2.758, davon 30-40 Gästefans.

Tabelle: Der SVWW beendet die Hinrunde mit 36 Punkten auf Platz 3. Die beiden Führenden, Paderborn und Magdeburg, haben jeweils 43 Punkte und werden das Kalenderjahr auf den beiden direkten Aufstiegsplätzen abschließen. Rostock ist bis auf zwei Punkte an den SVWW herangerückt.

Serien und Rekorde: Im neunten Drittliga-Duell mit Aalen setzt es die siebte Niederlage. Der einzige Sieg gelang dem SVWW im April 2011 – und stand wie heute danach auf dem 3. Tabellenplatz.

Ansonsten: Drüben bei Facebook verschenken wir zwei Karten für das Weihnachtssingen in der Brita-Arena.

Nächstes Spiel: Vor der Winterpause gibt es noch den ersten Spieltag der Rückrunde. Am kommenden Samstag tritt der SVWW bei Carl Zeiss Jena an – Achtung, Anpfiff ist bereits um 13 Uhr. Der Aufsteiger liegt mit 21 Punkten im Tabellenmittelfeld und hat die meisten seiner Punkte zuhause geholt (erst eine Niederlage, gleich im ersten Heimspiel). Zuletzt gab es ein 0:0 gegen Karlsruhe. In der Hinrunde gewann der SVWW mit 1:0.

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