3. Liga, 16. Spieltag: SVWW – Erzgebirge Aue 3:1
Tore: 0:1 Günther-Schmidt (17.), 1:1 Janitzek (53.), 2:1 Bogicevic (75.), 3:1 Agrafiotis (90.+5)
Das Spiel in maximal fünf Worten: Drei Tore? In einer Halbzeit?
Das Spiel in etwas mehr als fünf Worten:
Der SV Wehen Wiesbaden hatte direkt nach Anpfiff eine erste Torannäherung, aber dabei sollte es erst mal bleiben. Kurz nach Ende des zwölfminütigen stillen Protests gingen die Gäste in Führung, als sechs Wehener Verteidiger nicht die drei Auer Angreifer stoppen konnten und Günther-Schmidt letztlich ziemlich frei abschließen durfte. Kaya hatte mit einem Schuss nach einer Ecke die einzige halbwegs gefährliche Szene der ersten Halbzeit. Aue überließ dem SVWW größtenteils das Spiel, war bei den wenigen eigenen Vorstößen aber gefährlicher als die Gastgeber. Wie so oft wurde es dann in der zweiten Halbzeit besser und diesmal auch mit Torerfolgen. Nach einer May-Ecke stieg Janitzek am höchsten und traf per Kopf zum Ausgleich. Der eingewechselte Bogicevic besorgte nach einer guten Kombination das 2:1, s. u. In der Schlussphase musste man noch eine letzte Drangphase der Gäste überstehen, bevor Agrafiotis mit der letzten Aktion des Spiels durch einen Schuss aus dem Stand ins Toreck auch noch das 3:1 erzielte.
Liebling des Spiels: Auch wenn er an keinem Tor direkt beteiligt war, gefiel mir Lukas Schleimer besonders gut, weil er umgehend nach seiner Einwechslung frischen Wind reinbrachte und beinahe auch das 2:1 erzielt hätte.
Szene des Spiels: Agrafiotis‘ Schuss in den Winkel war natürlich spekatakulär, aber für mich noch schöner (und wichtiger) war das 2:1, das gut herausgespielt war: May schickt auf der linken Seite Johansson, der von der Grundlinie zurück in den Strafraum passt, wo Bogicevic plötzlich viel Platz hat und durch die Beine des Torwarts trifft.
Vor dem Spiel: Hatte außer Kollege J. niemand besondere Erwartungen oder ein gutes Gefühl.
Nach dem Spiel: War die Stimmung natürlich deutlich gelöster.
Das fiel auf:
+ Die zweite Halbzeit war sehr ordentlich und endlich, endlich hat man sich auch mal wieder mit Toren belohnt.
– Kaya läuft weiterhin seiner Form hinterher und hat kaum Einfluss aufs Spiel. Fast schon bezeichnend, dass zwei Minuten, nachdem Bogicevic für ihn eingewechselt wurde, dieser das 2:1 erzielt.
Das schreiben die anderen: WK, kicker, hessenschau
Zum Nachschauen: Magenta Sport (YouTube, Highlight-Video)
Zuschauende: 2.856, davon gut 200 Gästefans.
Tabelle: Mit nun 22 Punkten verbessert sich der SVWW vor den Sonntagsspielen auf Platz 11.
Serien und Rekorde: Der erste Heimsieg seit Anfang Oktober. Zum ersten Mal seit dem 4:2 gegen Dortmund im Mai erzielt der SVWW drei Tore in einer Halbzeit, zum ersten Mal seit dem 2:1 gegen Aachen (ebenfalls im Mai) gewinnt man nach Rückstand. Janitzek und Bogicevic jeweils mit ihrem ersten Tor im Wehener Trikot.
Nächstes Spiel: Am nächsten Samstag (14 Uhr) auswärts beim VfL Osnabrück.
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