3. Liga, 38. Spieltag: SVWW – TSG Hoffenheim II 2:0

Tore: 1:0 Kaya (45.), 2:0 Gözüsirin (52.)

Das Spiel in maximal fünf Worten: Die große Mocki-Show

Das Spiel in etwas mehr als fünf Worten:
Sportlich gesehen war das Spiel für beide Teams völlig unbedeutend, aber dennoch hatte der SVWW gleich mehrere gute Gründe, mit einer guten Leistung und einem Sieg die Drittligasaison zu beenden: um die Sieglos-Serie zu beenden, um mit einem guten Gefühl ins Hessenpokalfinale zu gehen, um sich wenigstens halbwegs versöhnlich vom Heimpublikum zu verabschieden und nicht zuletzt, um seinen Rekordspieler Sascha Mockenhaupt einigermaßen würdig zu verabschieden. Dieser führte die Mannschaft als Kapitän aufs Feld und zählte auf seiner rechten Seite auch zu den Aktivposten. Hoffenheim war ein dankbarer Gegner und machte es den Rotschwarzen nicht allzu schwer, aber es dauerte dann bis kurz vor der Halbzeitpause, bis Kaya das 1:0 erzielte. Nach dem Seitenwechsel schloss Gözüsirin eine von Mockenhaupt eingeleitete Szene mit dem 2:0 ab. Dabei sollte es auch bleiben, emotional wurde es dann nochmal bei Mockenhaupts Auswechslung.

Liebling des Spiels: Selbstverständlich Sascha Mockenhaupt.

Szene des Spiels: Kurz nach dem 2:0 stürmte Mocke wieder nach vorne, stand nach einem Doppelpass sogar frei vor dem Torwart und schob souverän den Ball ins Netz. Leider war schon zuvor Abseits angezeigt – da hatte das Schiedsrichtergespann wohl nicht das Drehbuch gelesen.

Vor dem Spiel: Wurde außer den zuvor schon bekannten Spielern mit auslaufenden Verträgen auch Milad Nejad verabschiedet, mit dem man sich auf eine Auflösung des Kontrakts geeinigt hat. Viel knapper und einfallsloser als unser Stadionsprecher konnte man die Verabschiedungen aber auch wirklich nicht moderieren.

Nach dem Spiel: Kam Mocke in den Block und wurde von den Fans angemessen gefeiert. Danach ging es hinter der Nordtribüne mit Freibier weiter.

Das fiel auf:
+ Gute Leistung gegen einen harmlosen Gegner.
– Wenn man etwas kritisieren möchte, dann mal wieder Lukas Schleimers Abschlussschwäche vor dem leeren Tor. Heieiei.

Das schreiben die anderen: WK, kicker, hessenschau

Zum Nachschauen: Magenta Sport (YouTube, Highlight-Video)

Zuschauende: 3.648, davon keine sichtbaren Gästefans (vermutlich saßen ein paar in W1).

Tabelle: Der SVWW schließt wie im Vorjahr die Saison auf Platz 9 ab, die 53 Punkte sind zwei weniger als in der letzten Spielzeit. Mit dem Sieg gegen Hoffenheim hat man genauso viele Siege wie Niederlagen in der Bilanz (jeweils 15) und die Tordifferenz ist gerade so positiv (54:52).

Vergleich zur Hinrunde: -3, wobei man in der Rückrundentabelle sogar einen Platz besser abgeschnitten hat als in der Hinrunde (10. statt 11.).

Serien und Rekorde: Nach neun Spielen ohne Sieg gelingt wieder ein dreifacher Punktgewinn. Zum elften Mal in dieser Saison bleibt man ohne Gegentor.

Nächstes Spiel: Am kommenden Samstag (16:30 Uhr) im Hessenpokalfinale in Offenbach gegen die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz. In der 3. Liga geht es am 8. oder 9. August wieder los.


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