3. Liga, 1. Spieltag: SVWW – Preußen Münster 1:3
Tore: 0:1 Ndikom (27.), 1:1 Flotho (37., Foulelfmeter), 1:2 Ndikom (77., Foulelfmeter), 1:3 Schulz (90.+2)
Das Spiel in maximal fünf Worten: Bis auf die Gegentore okay 🤪
Das Spiel in etwas mehr als fünf Worten:
Beide Mannschaften begannen intensiv und schon nach wenigen Minuten hatte auf beiden Seiten jeweils ein Spieler die gelbe Karte gesehen. Die erste große Chance hat Münsters Mees, der nur den Pfosten traf und sich dabei auch verletzte. Für ihn kam Ndikom, der nach der Trinkpause einen groben Patzer von Stritzel zum 0:1 ausnutzte. Nach einer Ecke wurde Janitzek im Strafraum umgestoßen, Flotho verwandelte den Elfmeter zum Ausgleich. Zu Beginn der zweiten Halbzeit kam Ati Allah nach einem schönen Haken in eine gute Schussposition, aber sein Abschluss landete in den Armen des Torhüters. Es passierte lange Zeit nicht viel, bis der Schiedsrichter den Gästen einen ziemlich haarsträubenden Elfmeter zugestand. Wirklich nah an einen erneuten Ausgleich kam der SVWW nicht, stattdessen setzte es in der Nachspielzeit noch das 1:3.
Gut: Ati Allah, Gillekens, das Wetter
Nicht gut: Stritzel, Hercher, die Einwechselspieler, der Schiedsrichter
Das schreiben die anderen: WK, kicker, hessenschau
Zum Nachschauen: Magenta Sport (YouTube, Highlight-Video)
Zuschauende: 4.535, davon etwa 1.500 Gästefans.
Tabelle: Mit einer Niederlage zum Start sortiert man sich natürlich erst mal unten ein, in diesem Fall Platz 18 (vor den beiden letzten Partien des Spieltags).
Serien und Rekorde: Zum ersten Mal seit 2019 beginnt der SVWW die Saison mit einer Niederlage.
Ansonsten: Gleich der erste Pass nach dem Anstoß flog ins Seitenaus. Da der SVWW nicht im Verdacht steht, das wie Paris Saint-Germain oder die französische Nationalmannschaft mit Absicht zu machen, fühlten sich die Älteren unter uns direkt an Stepi erinnert.
Nächstes Spiel: Am nächsten Freitag (19 Uhr) auswärts bei den Würzburger Kickers.
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Foto: Screenshot Magenta Sport
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Also bei den guten und nicht so guten Dingen haben wir schon Unterschiede in der Wahrnehmung. Ich zähle mal meine auf:
Nicht Gut:
– Flo Stritzel (leider)
– Schiedsrichter (nicht nur beim 2. Elfmeter für mich keine konsistente Linie)
– Handlungsschnelligkeit im SVWW Aufbauspiel (man kam zu selten ins Tempo und wenn ergaben sich gleich Möglichkeiten, wenn nicht Abseits gepfiffen wurde)
Gut:
– Max Brandt (wirklich ein guter Auftritt, weiß nur nicht, ob die Kombination mit Tarik so das Optimale für den SVWW ist)
– Simon Stehle (nach Einwechselung gut, weil er konsequent das 1:1 gesucht hat und zur Grundlinie durchkam. Bei Flanken gibt es noch Verbesserungspotenziale, aber trotzdem bitte mehr davon)
– Änderungen beim Familienbereich (hat sich zwar noch nicht so bemerkbar gemacht, aber grundsätzlich gut, dass es keine zwei so weit getrennten Fanlager mehr gibt. Mit ein paar guten Ergebnissen der Mannschaft kann sich da was entwickeln.)
Auf der Gegenseite muss man auch zugeben, dass Münster effizient und abseits des Verhaltens bei (vermeintlichen) Fouls reif gespielt hat.
Besonders weit liegen wir da gar nicht auseinander. Stritzel und Schiri habe ich ja genauso aufgezählt. Die mangelnde Handlungsschnelligkeit und/oder fehlende Idee, wie man zum Torerfolg kommen will, ist ein Dauerthema und könnte ich wahrscheinlich in jedem Spiel aufführen.
Brandt hatte ich tatsächlich auch erst bei „gut“ aufgelistet, aber die Aktion vor dem Elfmeter war halt leider nicht gut. Nicht wegen dem vermeintlichen Trikothalten, aber er hätte es einfach schon vorher klären können und dann hätten wir diese Elfmeterdiskussion gar nicht gehabt.
Dass Stehle mehr als einmal zur Grundlinie durchkam, habe ich tatsächlich nicht wahrgenommen. Generell hatten die Einwechslungen aus meiner Sicht keinen Impact, was ich vor allem deshalb erwähnt habe, weil das in letzter Zeit ja immer mal wieder von Scherning hervorgehoben wurde.
Dass der Familienblock nicht mehr hinten in O14 „versauert“, finde ich auch gut. Auch das kostenlose Trinkwasser ist zu loben, aber wir wollen es hier ja kompakt halten. 🙂