Die Wehenschau (KW 29/2026)

Die Mannschaft des SV Wehen Wiesbaden befindet sich weiterhin im Trainingslager im Zillertal. Ein erster Schwerpunkt wurde auf das Offensivspiel gelegt, danach kümmert man sich verstärkt um die defensiven Abläufe. David Suarez reiste am Sonntag nach, um die Geburt seines Kindes abzuwarten (herzlichen Glückwunsch auch von hier!), und wirkte dann am Dienstag im Testspiel gegen den japanischen Erstligisten Fogiana Okayama mit. Anscheinend konnte man das zuvor Erarbeitete schon gut umsetzen, denn das Spiel wurde 2:0 gewonnen. Am morgigen Samstag steht zum Abschluss noch ein weiterer Test gegen den FC Liefering an, bevor es dann am Sonntag wieder nach Hause geht. Ben Nink, der am vergangenen Samstag mit der U19-Nationalmannschaft im EM-Finale Spanien unterlag, bekam ein paar Tage frei und ist offenbar nicht mehr nach Österreich nachgereist. Er wird dann vermutlich nächste Woche wieder ins Training einsteigen.


Aus dem Mannschaftskreis wird somit auch niemand am Samstag beim Fanfest auf dem Halberg anwesend sein. Es werden allerlei Aktivitäten für Klein und Groß geboten, u. a. ein Fanclub-Turnier, bevor es dann abends mit Cocktails und DJ in den Partymodus übergeht.

Zu sehen und zu kaufen gibt es dort auch das neue Heimtrikot. Es ist im Wesentlichen rot mit ein paar schwarzen Akzenten. Von den Fotos her empfinde ich es eher als unspektakulär, aber das ist im Kontext Fußballtrikot ja nichts Schlechtes.


Die ersten beiden Spieltage wurden mit genauen Anstoßzeiten versehen: der Auftakt zuhause gegen Preußen Münster beginnt zur Standardzeit samstags um 14 Uhr, bevor es dann eine Woche später freitagabends nach Würzburg geht. Voraussichtlich in der kommenden Woche folgen dann die Terminierungen für die Partien bis zur ersten Länderspielpause Ende September.


Weitere Neuzugänge gab es in dieser Woche nicht, auch wenn weiterhin noch ein paar Planstellen offen sind. Bei der Suche nach passenden Verstärkungen wird ab sofort Philipp Klement helfen, der letztes Jahr seine aktive Karriere beendet hat. Der Name wird vielen vermutlich von seinen diversen Stationen im Profifußball geläufig sein (u. a. Mainz, Paderborn, Stuttgart, Kaiserslautern). Praktischerweise kennt er schon von seinen verschiedenen Clubs sowohl Daniel Scherning, Uwe Stöver als auch Tobias Keller.


Zum Abschluss wünschen wir Sascha Mockenhaupt viel Spaß und viel Erfolg bei seinem neuen Verein, für den er heute erstmals im Training auf dem Platz stehen wird. Es wurde weder ein Regionalligist, noch ein Hessenligist, sondern die SG Hüffelsheim aus der Verbandsliga Südwest. Mir ging es wie Mocke und ich musste erstmal Google Maps bemühen, um Hüffelsheim zu finden: es liegt (von uns aus gesehen) kurz hinter Bad Kreuznach. Für die Groundhopper unter Euch vielleicht mal eine schöne Gelegenheit, unserer Legende beim Kicken zuzuschauen und dabei einen neuen Ground zu machen.


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