3. Liga, 36. Spieltag: SF Lotte – SVWW 0:1

Tor: Titsch Rivero (73.)

Das Spiel in maximal fünf Worten:

Das Spiel in etwas mehr als fünf Worten:
Wie erwartet ersetzte Kyereh den gesperrten Schäffler und für Mrowca spielte Modica in der Innenverteidigung. Wehen wirkte zwar von Anfang an überlegen, kam aber kaum zu gefährlichen Szenen. Schüsse von Dittgen und Mintzel jeweils übers Tor waren in der ersten halben Stunde die einzigen nennenswerten Abschlüsse. Beinahe hätte Lindner dann die Führung für die Gastgeber erzielt, aber sein Schuss aus kurzer Distanz war zu harmlos und Kolke konnte den Ball sicher fangen. Kurz vor der Pause bediente Dittgen Shipnoski am ersten Pfosten, aber dessen Versuch landete am Außennetz. Auch in der zweiten Halbzeit blieben die großen Chancen aus, Schüsse von Dittgen und Gül wurden abgeblockt. Schmidt wurde nach 70 Minuten für Schönfeld eingewechselt und leitete kurz darauf das 1:0 ein (siehe Szene des Spiels). Kyereh, der als einzige Spitze bis dahin nicht viel vom Spiel hatte, hätte beinahe das 2:0 erzielt, aber sein Schuss wurde vom Torwart noch zur Ecke abgefälscht. Es blieb beim zwar nicht schönen, aber eminent wichtigen 1:0 und somit drei Punkten für den SVWW.

Liebling des Spiels: Marcel Titsch Rivero, alleine schon für sein schönes (und entscheidendes) Tor.

Szene des Spiels: 73. Minute, Schmidt kommt im Mittelkreis an den Ball, lässt gekonnt einen Gegner aussteigen, geht mit dem Ball bis fast an den Strafraum und gibt rechts raus auf Shipnoski. Dessen Flanke findet Titsch Rivero, der mit Wucht herangeprescht kommt und per Flugkopfball das 1:0 erzielt. Der einzige Treffer der Partie entstand aus dem schönsten Spielzug, ist ja auch mal was.

Vor dem Spiel:

Nach dem Spiel: 

Das fiel auf:
+/- Der SVWW war zwar die bessere Mannschaft, aber gegen eine ordentliche Defensive kamen wieder wenig zündende Ideen.
+ Immerhin: eine der wenigen guten Chancen wurde dann eben genutzt.
+/- Hinten musste man sich nur selten Sorgen machen, wobei Lotte auch gezeigt hat, warum sie die wenigsten Tore der Liga erzielt haben.

Das schreiben die anderen: WK, kicker, hessenschau (mit Video), Magenta Sport (Video)

Zuschauer: 1.670, davon etwa 100 Gästefans.

Tabelle: Der SVWW bleibt mit nun 64 Punkten auf Platz 3. Der Abstand zum KSC (2:1 gegen Großaspach) auf Platz 2 beträgt weiterhin vier Punkte, und der Vorsprung auf den 4. Platz ist auf jetzt ebenfalls vier Punkte angewachsen, weil Halle zuhause 1:2 gegen Münster verloren hat.

Serien und Rekorde: Für Rüdiger Rehm war es der 50. Sieg im 90. Spiel als Trainer des SV Wehen Wiesbaden.

Ansonsten: Ob das letzte Saisonspiel beim KFC Uerdingen tatsächlich wie vorgesehen in Duisburg stattfinden wird, erscheint momentan zumindest ein klein bisschen zweifelhaft.

Nächstes Spiel: Am nächsten Samstag um 13:30 Uhr zuhause gegen den VfL Osnabrück.

Die Wehenschau (KW 18/2019)

Letzte Woche wurde kurz nach Veröffentlichung der Wehenschau die Vertragsverlängerung von Jules Schwadorf bekanntgegeben. Freut mich sehr, dass Jules uns mindestens ein weiteres Jahr erhalten bleibt, hat er doch insbesondere in der laufenden Saison regelmäßig starke Leistungen gezeigt.
Im Saisonendspurt kann er wegen Verletzung dem SVWW leider nicht mehr helfen, aber auch ohne ihn muss die Mannschaft jetzt durchziehen. Seit dem vergangenen Spieltag hat man den Relegationsplatz bekanntlich wieder in eigener Hand, aber dazu sind vermutlich auch drei Siege in den letzten drei Spielen nötig.


Was, wann, wo: 3. Liga, 36. Spieltag, Samstag, 4. Mai, 14:00 Uhr, auswärts beim VfL Sportfreunde Lotte

Hinrundenergebnis: Ein souveräner 2:0-Heimsieg.

Der Gegner: Für SF Lotte geht es auch in dritten Saison in der 3. Liga um den Klassenerhalt. Aktuell steht man mit 40 Punkten knapp über dem Strich, hat aber nur einen Punkt Vorsprung auf die Abstiegsplätze. Wie zuletzt in Zwickau und Jena muss Wehen also erneut auswärts bei einem Gegner ran, der ums Überleben kämpft, um es mal wie der Boulevard etwas drastischer auszudrücken. In den letzten neun Spielen hat Lotte nur einmal gewonnen (gegen Schlusslicht Aalen) und zweimal Unentschieden gespielt, auch am vergangenen Wochenende in Rostock. Gemeinsam mit Großaspach hat Lotte die wenigsten Tore erzielt (beide 30). Mit Adam Straith und Jaroslaw Lindner stehen zwei Ex- sowie mit Paterson Chato ein zukünftiger Wehener im Kader.

Direktvergleich beim kicker. In mittlerweile fünf Begegnungen hat der SVWW eine positive Bilanz gegen Lotte: nach einem Unentschieden und einer Niederlage wurden die letzten drei Partien gegen die Sportfreunde gewonnen.

Personelles: Schwadorf und Dams verletzt, Schäffler und Mrowca gesperrt – gleich vier fehlende Leistungsträger ist schon herb. Dazu ist Brandstetter nach Verletzung zwar wieder im Training, aber noch nicht zurück im Kader. Es wird spannend, wen Rehm neben Mockenhaupt in der Innenverteidigung aufstellt, denn Lorch und Reddemann konnten nicht überzeugen und Mrowca darf ja nicht. Modica ist zwar Innenverteidiger, scheint aber außen vor zu sein, sonst hätte er auch schon letzte Woche spielen können. Bleibt noch Gül, der bisher zwar auf der Sechs eingesetzt wurde, aber auch in der Abwehr spielen kann. Dann ist noch die Frage, wer die zweite zentrale Offensivposition neben Rückkehrer Kyereh ausfüllen wird, sei es als “echter” Stürmer oder als hängende Spitze. Schmidt wäre normalerweise die erste Wahl, hing in den letzten Wochen aber durch und kam höchstens von der Bank, Diawusie ist körperlich ebenfalls nicht in bester Verfassung und Hansch nur Ergänzungsspieler. Vielleicht gibt es auch wieder ein 4-5-1 wie zuletzt gegen Kaiserslautern.

Aufstellungstipp: Kolke – Kuhn, Mockenhaupt, Gül, Mintzel – Shipnoski, Lorch, Titsch-Rivero, Schönfeld, Dittgen – Kyereh

Die Konkurrenz: Zeitgleich mit dem SVWW spielt Karlsruhe gegen Großaspach und Halle gegen Münster.

Nach dem Spiel wird der SVWW auf Platz 3 oder 4 stehen.


Außerdem: Voraussichtlich am kommenden Dienstag nehmen wir die nächste Folge Niemals Erste Liga auf – habt Ihr Fragen, Wünsche, Kommentare?

3. Liga, 35. Spieltag: SVWW – 1. FC Kaiserslautern 2:0

Tore: Schönfeld (20.), Shipnoski (23.)

Das Spiel als Tautogramm: Schönfeld, Shippi, Schuss – schön!

Das Spiel in etwas mehr als fünf Worten:
Rüdiger Rehm überraschte mit seiner Aufstellung: Nachdem Lorch und Reddemann als Dams-Ersatz nicht überzeugen konnten, durfte diesmal Mrowca in der Innenverteidigung ran. Außerdem kehrte Schönfeld nach langer Verletzungspause zurück, Schäffler war die einzige Spitze. In der ersten Viertelstunde gab es außer einigen Eckbällen noch keine Chancen, aber dann wurde es aufregend. Titsch-Riveros Schuss nach Dittgen-Hereingabe konnte FCK-Torwart Grill gerade noch so an den Pfosten lenken. Nach einer Kopfballabwehr eines Gästeverteidigers in die Mitte des Strafraums legte Schäffler auf Schönfeld ab, der den Ball ins Tor hämmerte – genau in dem Moment, in dem der 19:26-minütige Schweigeprotest der SVWW-Fans gegen die Montagsspiele endete. Nur drei Minuten später folgte das 2:0: nach einer Balleroberung im Mittelfeld stürmte Schäffler aufs Tor zu, legte auf Dittgen ab, der direkt mit rechts (!) Shipnoski bediente. Dieser traf aus kurzer Distanz und entschuldigte sich fast für den Treffer gegen den Verein, bei dem er groß geworden ist. Es folgten weitere Großchancen durch einen Kuhn-Freistoß und Dittgen, der alleine auf den Torwart zulief – beide Male verhinderte Grill das 3:0. Zur zweiten Halbzeit nahmen auch die zahlreichen Lauterer Fans den Support auf und auch ihre Mannschaft spielte deutlich engagierter als in der ersten Hälfte. Teilweise wurde es ziemlich giftig und es gab einige Fouls, teils auch mit gelben Karten geahndet. Während Mrowcas Trikothalten leider notwendig war, um eine Torchance zu verhindern, hätte Schäffler sich seine Schubserei nach einem Foul an ihm sparen können – beide werden im nächsten Spiel fehlen. Die zweite Halbzeit war insgesamt ausgeglichener, aber zu halbwegs gefährlichen Abschlüssen kam nur Wehen, u. a. durch die eingewechselten Diawusie und Schmidt. Am Ende blieb es beim aufgrund einer überlegenen ersten Halbzeit verdienten 2:0.

Liebling des Spiels: Patrick Schönfeld. Ganz starkes Comeback nach fast fünf Monaten Verletzungspause mit vielen Balleroberungen, guten Pässen und seinem ersten Tor im SVWW-Trikot.

Szene des Spiels: 35. Minute, Dittgen wird steil geschickt und rennt dem Verteidiger davon, läuft alleine aufs Tor zu – und trifft den Torwart. Er macht ja viele gute Dinge, aber der Abschluss zählt leider nicht zu seinen Stärken.

Vor dem Spiel: Hatte ich kein gutes Gefühl und die Aufstellung stimmte mich auch nicht optimistischer.

Nach dem Spiel: Freute ich mich, dass ich mal wieder völlig daneben lag.

Das fiel auf:
+ Ganz starke erste Halbzeit des SVWW, allerdings auch begünstigt durch einen schwachen FCK, der sich viele leichte Ballverluste erlaubte.
+ Mrowca machte seine Sache auf ungewohnter Position sehr gut. Schade, dass er im nächsten Spiel gesperrt ist.
– In der zweiten Halbzeit stand man recht häufig ziemlich offen, u. a. der für Mintzel eingewechselte Wachs verließ einige Male vogelwild seine Position – völlig unnötig bei einer 2:0-Führung, aber glücklicherweise war Kaiserslautern auch nicht in der Lage, das auszunutzen.

Das schreiben die anderen: WK, kicker, Magenta Sport (Video), hessenschau (mit sehr kurzem Video), ARD (Video)

Zuschauer: 7.544, davon etwa die Hälfte Gästefans, auch viele in zivil auf der Nordtribüne.

Tabelle: Dank des Unentschiedens von Halle in Großaspach springt der SVWW wieder auf Platz 3 und hat einen Punkt Vorsprung auf den HFC – die Relegation kann Wehen also wieder aus eigener Kraft erreichen. Karlsruhe auf Platz 2 hat weiterhin vier Punkte Vorsprung. Osnabrück hat unterdessen die Meisterschaft klargemacht, während der VfR Aalen als erster Absteiger feststeht.

Serien und Rekorde: Der erste Sieg für den SVWW in einem Montagsspiel.

Ansonsten: Der SVWW ist auch nächste Saison für den DFB-Pokal qualifiziert, da man mindestens Vierter in der Liga wird. Das freut auch den KSV Baunatal, der somit ebenfalls qualifiziert ist, selbst wenn man das Hessenpokalfinale gegen Wehen verlieren sollte.

Nächstes Spiel: Am kommenden Samstag um 14 Uhr auswärts bei den Sportfreunden Lotte.

Die Wehenschau (KW 17/2019)

Der SV Wehen Wiesbaden bekommt auch für die kommende Spielzeit die nötige Lizenz, für welche Liga das auch sein mag. Sowohl für die 3. Liga als auch für die 2. Bundesliga werden die Bedingungen erfüllt – für Letzteres fehlt somit “nur” noch die sportliche Qualifikation. Wahrscheinlich werden vier Siege aus den letzten vier Spielen benötigt, denn auf allzu viele Patzer von Halle und Karlsruhe kann man nicht mehr hoffen.
Genauso wenig braucht man übrigens darauf hoffen, dass der KSC keine Zweitligalizenz bekommen und der SVWW entsprechend profitieren könnte – das Thema “Überdachung der provisorischen Tribüne” ist lediglich eine Auflage und keine Bedingung, kann (und wird) also noch bis September geklärt werden.


Was, wann, wo: 3. Liga, 35. Spieltag, Montag (!), 29. April, 19 Uhr, zuhause in der (nahezu) ausverkauften Brita-Arena gegen den 1. FC Kaiserslautern

Hinrundenergebnis: 0:0 – Manuel Gräfe verweigerte dabei dem SVWW einen klaren Strafstoß.

Der Gegner: Der FCK hatte nach dem erstmaligen Abstieg in die Drittklassigkeit natürlich auf den direkten Wiederaufstieg gehofft, muss nach einer durchwachsenen Saison aber noch mindestens ein weiteres Jahr in der 3. Liga aushalten – eventuell sogar länger. In der aktuellen Saison ist für die Pfälzer in der Liga nichts mehr zu gewinnen außer, dass man noch ein paar Plätze gutmachen könnte (aktuell: 9. mit 45 Punkten), aber über den Verbandspokal könnte man sich mit einem Finalsieg gegen Wormatia Worms für den DFB-Pokal qualifizieren. In der Liga holte man – fast wie der SVWW – aus den letzten drei Spielen nur einen Punkt.

Direktvergleich beim kicker. Die Liga-Bilanz ist ausgeglichen: außer dem Unentschieden im Hinspiel gab es damals in der 2. Liga je zwei Siege für beide Teams.

Personelles: Alf Mintzel ist nach Gelbsperre wieder spielberechtigt, dafür muss Kofi Kyereh diesmal aussetzen. Dams und Schwadorf fallen weiterhin aus, der Rest dürfte einsatzfähig sein. Für Mockenhaupt, Dittgen, Shipnoski und Modica ist es ein Wiedersehen mit dem Ex-Club.

Aufstellungstipp: Kolke – Kuhn, Mockenhaupt, Reddemann, Wachs – Shipnoski, Mrowca, Titsch-Rivero, Dittgen – Schäffler, Schmidt

Nach dem Spiel wird der SVWW auf Platz 3 oder 4 stehen. Den KSC (spielt am Samstag bei 1860 München) kann der SVWW an diesem Spieltag nicht einholen, aber falls Halle am Freitagabend nicht in Großaspach gewinnt, wäre zumindest Platz 3 wieder möglich.


Außerdem: Drüben bei Instagram kann man Eintrittskarten samt Busfahrt zum letzten Saisonspiel des SVWW beim KFC Uerdingen (in Duisburg) gewinnen.

3. Liga, 34. Spieltag: Carl Zeiss Jena – SVWW 3:1

Tore: Eckardt (17.), Tietz (28.), Brügmann (92.) – Schäffler (73.)

Das Spiel in maximal fünf sechs Worten: Am Torwart und sich selbst gescheitert.

Das Spiel in etwas mehr als fünf Worten:
Rüdiger Rehm ließ Dittgen trotz Mintzels Gelbsperre auf der linken Offensivposition, stattdessen kam Wachs als Linksverteidiger zu seinem ersten Einsatz in 2019. Reddemann startete wie erwartet in der Innenverteidigung. In der ersten Viertelstunde passierte nicht viel, aber ab dann war einiges los. Erst parierte Jenas Torwart Coppens einen Schäffler-Kopfball aus kurzer Distanz, dann köpfte ein Verteidiger Mockenhaupts Versuch von der Linie. Statt der Führung für Wehen fiel dann nach der ersten Ecke mit der ersten Chance für Jena das 1:0 für die Gastgeber. Damit nicht genug, knapp zehn Minuten später folgte auch noch das 2:0, als die Wehener Defensive sich ziemlich dämlich anstellte und Jenas Tietz alleine auf Kolke zuliefen ließ. Es gab noch die eine oder andere Chance auf den Anschlusstreffer vor der Pause, aber es blieb beim fast schon absurden 2:0-Halbzeitergebnis. Die Gastgeber machten es sich mit der Führung im Rücken gemütlich und verteidigten die Wiesbadener Angriffsversuche einigermaßen souverän weg. Knapp 20 Minuten vor Abpfiff keimte doch nochmal Hoffnung auf, als Schäffler Shipnoskis Kopfballablage ins Tor bugsierte, aber der Ausgleich wollte nicht fallen, unter anderen weil Coppens im Jenaer Tor einen Sahnetag erwischt hatte. Rehm hatte so offensiv gewechselt, wie er nur konnte, aber das resultierte nur noch im 3:1 in der Nachspielzeit gegen eine entblößte Gästeabwehr.

Liebling des Spiels: Nicklas Shipnoski. Gab die Vorlage zum 1:2 und hatte noch einige andere gute Szenen.

Szene des Spiels: 27. Minute, langer Ball aus der Jenaer Hälfte, Mockenhaupt turnt weit vorne rum und verliert den Zweikampf, auch Reddemann rückt unnötigerweise raus und prompt hat Tietz freie Bahn zum Tor. Sowas darf einfach nicht passieren.

Vor dem Spiel: Hatte ich nach Betrachten der Aufstellung schon eine dunkle Vorahnung.

Nach dem Spiel: Fühlte man sich ein bisschen an das Zwickau-Spiel erinnert. Diesmal scheiterte man zwar nicht an Pfosten und Latte, sondern am gegnerischen Keeper, aber so eine gewisse Ratlosigkeit war auch wieder zu erkennen.

Das fiel auf:
+ Die Mannschaft will ja, das kann man ihr nicht absprechen.
– Aber irgendwie ist es insgesamt doch zu wenig. Als Aufstiegsaspirant muss einem auch gegen eine engstehende Abwehr mal etwas Überraschendes einfallen.
+/- Vielleicht ist auch langsam der Akku leer?
– Sobald Mockenhaupt seines starken, gewohnten Nebenmanns beraubt ist, fängt er auch an zu patzen. War letzte Saison schon so, als Ruprecht fehlte und wiederholt sich jetzt in Abwesenheit von Dams.

Das schreiben die anderen: WK, kicker, Telekom (Video), hessenschau (mit Video)

Zuschauer: 5.577, davon etwa 100 Gästefans.

Tabelle: Halle gewann sein Heimspiel und liegt damit wieder einen Punkt vor dem SVWW. Karlsruhe holte ebenfalls einen Dreier und hat jetzt vier Punkte Vorsprung vor Wehen. Osnabrück hat den Aufstieg unterdessen mit einem Heimsieg perfekt gemacht – Glückwunsch dazu!

Serien und Rekorde: Es bleibt dabei, der SVWW kann in Jena einfach nicht gewinnen. Hoffentlich steigt Wehen auf oder Jena ab, damit uns das nächstes Jahr erspart bleibt.

Ansonsten: Der SVWW 2019: vier Siege, drei Niederlagen, vier Siege, drei – zwar nicht Niederlagen, aber schwache Spiele, denn der Sieg gegen Köln war auch nicht gerade überragend. Wenn jetzt nochmal vier Siege folgen, könnte es aber noch reichen.

Nächstes Spiel: Am nächsten Montag (19 Uhr) in der Brita-Arena gegen den 1. FC Kaiserslautern.