Verfickte Scheiße

Für stehblog.de war Sonja in Kiel.

3. Liga, 32. Spieltag: Holstein Kiel – SV Wehen Wiesbaden 1:1 (Tor: Schnellbacher)

Das Spiel in maximal fünf Worten: Fußball ist ein Arschloch. Moment, fünf Worte? Okay: Fußball ist ein großes Arschloch.

Das Spiel in etwas mehr als fünf Worten: Fußball ist ein sehr großes Arschloch.

Liebling des Spiels: Hätte Luca Schnellbacher sein müssen.

Szene des Spiels: Hätte das Traumtor von Luca Schnellbacher sein müssen:

Vor dem Spiel: Schaut Geschäftsführer Thomas Pröckl im Gästeblock vorbei, begrüßt jeden und hält Smalltalk.

Nach dem Spiel: Einen Typen mit “Was würden Sie Gott fragen?” darauf angesprochen, warum beim SVWW die Nachspielzeit regelmäßig einer biblischen Heimsuchung gleicht. Keine zufriedenstellende Antwort bekommen.

Das fiel auf:
+ Starkes Auswärtsspiel des SVWW mit guten Chancen auf weitere Tore, dazu hinten kaum etwas zugelassen
+ Luca Schnellbacher mit einer aussichtsreichen Bewerbung zum Tor des Monats
– Latte, Pfosten, Schuss am leeren Tor vorbei – der SVWW hätte den Sack viel früher zumachen müssen
– Ein Auswärtssieg hätte der entscheidende Kick im Abstiegskampf sein können – jetzt war es wohl der entscheidende Knacks

Zuschauer: 4.646, davon rund 15 Gästefans.

Tabelle: Der SVWW weiterhin auf Platz 19, der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt inzwischen vier Punkte.

Serien und Rekorde: Das inzwischen neunte Spiel in Folge ohne Sieg für den SVWW. Dazu der gefühlt 73. Punktverlust durch einen Gegentreffer in der Nachspielzeit.

Nächstes Spiel: Am kommenden Freitag um 19 Uhr gegen den 1. FC Magdeburg in der Brita-Arena.

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