Die Wehenschau (KW 25/2019)

Die Vorbereitung auf die neue Saison hat begonnen und mittlerweile hat der SV Wehen Wiesbaden den Kader wohl so ziemlich komplett. Hier die Zu- und Abgänge seit der letzten Wehenschau:

  • Nach dem Abgang von Markus Kolke wurden die Verträge mit den Torhütern Lukas Watkowiak (bis 2021) und Jan Albrecht (bis 2020) verlängert. Watkowiak wird das Zeug zum Zweitligatorhüter attestiert, aber er konkurriert um die Nummer 1 mit
  • Jan-Christoph Bartels, der für ein Jahr vom 1. FC Köln ausgeliehen wurde. Der 20-jährige ist aktueller U20-Nationalspieler und gebürtiger Wiesbadener. Zusammen mit Arthur Lyska hat der SVWW nun also vier Torhüter im Kader, die zusammengerechnet 83 Jahre alt sind.
  • Was bei Niklas Schmidt leider nicht funktioniert hat, klappte bei Gökhan Gül: die Leihe wurde um ein Jahr verlängert.
  • Fest verpflichtet wurde hingegen Stürmer Phillip Tietz. Der 21-jährige kommt vom SC Paderborn, war letzte Saison aber an Carl Zeiss Jena ausgeliehen (und hat in Hin- und Rückspiel gegen den SVWW getroffen). Er erhält einen Zweijahresvertrag.
  • Giuliano Modica, der auf weniger Einsätze kam als erhofft, verlässt den SVWW nach einem Jahr wieder und folgt Simon Brandstetter zur zweiten Mannschaft von Mainz 05.

Außerdem pausiert Torwarttrainer Steffen Vogler für ein Jahr, um die DFB/UEFA-Torwarttrainer-A-Lizenz zu erwerben. Als Ersatz wurde Marjan Petkovic verpflichtet.

Zum vertraglichen Status von Marcel Titsch Rivero, Jeremias Lorch und Agyemang Diawusie gab es keine ausdrücklichen Meldungen, aber da Titsch Rivero und Lorch gestern beim Testspiel gegen Großaspach zum Einsatz kamen, ist deren automatische Vertragsverlängerung wohl implizit bestätigt. Diawusie hingegen wurde in Ingolstadt beim Training gesichtet, sodass auch diese Personalie geklärt ist.

Stichwort Testspiel: Dafür, dass erst zwei Tage zuvor das Training wieder begonnen hat, war das Spiel gegen Großaspach gar nicht mal so schlecht. 4:2 ging es am Ende aus, fast alle Spieler kamen zum Einsatz, alles weitere im Spielbericht.


Was, wann, wo: Hessenpokal, Finale, Dienstag, 25. Juni, 19 Uhr, gegen KSV Baunatal im Stadion Wetzlar

Hier gibt es “Hessen-Fußball”, das Monatsmagazin des HFV, inklusive Stadionheft fürs Finale. (In der Mai-Ausgabe allerdings noch mit altem Spieltermin und -ort, im Juni dann mit Aktualisierung.)

[Update 24.06.] Die Partie wird im Live-Stream auf hessenschau.de übertragen.

Der Gegner: Der KSV Baunatal wurde in der abgelaufenen Saison 7. der Hessenliga. Im Pokal hat man sich über die Stationen SG Calden/Meimbressen (4:0), SV Steinbach (4:0), TSV Steinbach Haiger (2:1), SV Rot-Weiß Hadamar (2:1) und FC Gießen (6:4 n. E.) für das Finale qualifiziert. Für den DFB-Pokal war man ja bereits unabhängig vom Ausgang des Hessenpokalfinales qualifiziert und bekam den VfL Bochum zugelost.
Gegen die erste Mannschaft des SVWW hat Baunatal noch nie gespielt, wohl aber sechs Mal gegen die Zwote – fünf Mal gewann der KSV.
[Update 24.06.] Korrektur: Zwischen 1989 und 1991 hat auch Wehen Erste in der Oberliga insgesamt vier Mal gegen Baunatal gespielt, Bilanz: 1 Sieg, 1 Unentschieden, 2 Niederlagen, 5:7 Tore.

Personelles: Jules Schwadorf kann in etwa zwei Wochen wieder mit dem Training beginnen. Max Dittgen war gestern nicht auf dem Halberg, weil die Geburt seines Kindes bevorsteht, vermutlich ist er auch am Dienstag nicht mit dabei. Niklas Dams trainiert noch individuell und lief im Testspiel ebenfalls nicht auf. Da die Neuverpflichtungen noch nicht spielberechtigt sind, ergibt sich die Aufstellung fast von alleine.

Aufstellungstipp: Watkowiak – Kuhn, Mockenhaupt, Mrowca, Wachs – Shipnoski, Schönfeld, Gül, Leibold – Schäffler, Kyereh / auf der Bank sind noch Albrecht, Lorch, Titsch Rivero und Vogel

Nach dem Spiel wird der SVWW hoffentlich wieder den Silberpokal überreicht bekommen, aber selbst in diesem Fall vermutlich nicht ganz so euphorisch feiern wie vor zwei Jahren.


Außerdem: Am vergangenen Samstag wurde die erste Runde im DFB-Pokal ausgelost. Der SVWW empfängt am zweiten August-Wochenende den 1. FC Köln.

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