NEL026 - DIN A4 in der Hosentasche

Ohne den im Urlaub weilenden Micha besprechen Sonja und Gunnar die Testspiele und den Kader inklusive der letzten Neuverpflichtungen, analysieren die Saisonprognose von Liga3-Online und regen uns mal wieder über den Ordnungsdienst in der Brita-Arena auf.

Weitere Links:

 

NEL025 - Ein SR mehr am Tisch

Wir werfen einen Blick auf die neue Saison und besprechen, was wir jetzt schon wissen: ein paar Neuzugänge, ein paar Montagsspiele und im DFB-Pokal geht’s gegen St. Pauli. Alles wie gewohnt knapp, präzise, auf den Punkt in gerade mal zwei Stunden abgehandelt – wir wünschen viel Vergnügen!

Was erwartet Ihr von der neuen Saison? Hat der SVWW Aufstiegschancen? Welchen Verein wird Peter Vollmann mit einer legendären Unentschiedenserie vor dem Abstieg retten? Schreibt uns oder schickt uns eine Sprachnachricht, jedes Feedback ist höchst willkommen.

Hier noch das Interview mit Max Nicu.

Sonjas Musik-Podcast heißt Popmillionäre.

NEL024 - Isse immer verletzt

Es hat mal wieder etwas gedauert, bis wir drei einen gemeinsamen Termin gefunden haben, aber für die große Saisonabschlussfolge wollten wir dann doch alle dabei haben.

Wir besprechen die letzten Spiele und ziehen ein Fazit unter die Saison und zu jedem Spieler.

Außerdem natürlich wie immer Sonjas Erlebnisse vom Groundhopping (aufgrund der Menge an Spielen jedoch etwas eingedampft), kurzer Bericht zur U19 und U17 sowie ein paar bunte Themen.

Eine Vorschau auf die neue Saison gibt es in der nächsten Folge, die hoffentlich in ca. zwei Wochen aufgenommen wird.

Unsere Saisonspende in Höhe von 93 Euro ging an die Aktion der Wochenendrebellen zugunsten der Neven-Subotic-Stiftung.

3. Liga, 38. Spieltag: SVWW – VfR Aalen 2:0

Tore: Brandstetter (27.), Andrich (29.)

Das Spiel in maximal fünf Worten: Souveräner Sieg zum Saisonabschluss.

Das Spiel in etwas mehr als fünf Worten:
Da dieses letzte Ligaspiel der Saison 2017/18 sportlich keine Bedeutung mehr hatte, war es auch ziemlich egal, dass Mintzel und Mrowca wegen Gelbsperre und Kolke und Schäffler wegen Verletzung fehlten. Stattdessen durften Reddemann, Martinovic und Watkowiak beginnen. Für Martinovic war es das Startelfdebüt, für Watkowiak sogar der erste Ligaeinsatz für den SVWW überhaupt. Die Partie begann recht behäbig, beide Mannschaften spielten zunächst viele Querpässe in der eigenen Hälfte. Die erste große Chance hatte Andrist mit einem Kopfball nach einer Ecke, der aber knapp nebens Tor ging. Mit einem Doppelschlag nach einer knappen halben Stunde war die Partie früh entschieden. Zunächst wurde Brandstetter von Andrist bedient, nur zwei Minuten später Andrich von Dittgen. Ironischerweise wurden beide Tore über links vorbereitet, obwohl die meisten gefährlichen Szenen von der rechten Seite durch Kuhn und Diawusie initiiert wurden. Aalen hatte übers ganze Spiel keine einzige wirklich nennenswerte Chance, während Wehen noch hätte erhöhen können. Vor allem in der Viertelstunde nach der Pause gab es eine ganze Reihe hochkarätiger Gelegenheiten, aber es blieb beim 2:0.

Liebling des Spiels: Moritz Kuhn. Immer, wenn er mit Ball in die gegnerische Hälfte startete, kam Tempo und meistens auch Torgefahr ins Spiel.

Vor dem Spiel wurden gleich neun Spieler verabschiedet, also bis auf Jules Schwadorf alle, deren Vertrag ausläuft.

Nach dem Spiel hielt die Mannschaft eher routiniert-gelangweilt das mittlerweile übliche “Danke, Fans”-Transparent hoch.

Netter wurde es dann hinter der Nordtribüne, wo man bei Freibier mit Spielern, Trainern und Funktionären locker plaudern konnte.

Das fiel auf:
+ Man merkte, dass sich das Team nach der großen Enttäuschung vor einer Woche mit einer ordentlichen Leistung von den eigenen Fans verabschieden wollte.
+/- Aalen war allerdings auch sehr schwach – die wollten wohl auch nur noch irgendwie in den Sommerurlaub.

Das schreiben die anderen: WK, kicker, Telekom (Video)

Zuschauer: 2.109, davon ca. 80 Gästefans.

Tabelle: Der SVWW schließt die Saison mit 68 Punkten auf Platz 4 ab. Meister ist Magdeburg vor Paderborn, Karlsruhe darf in der Relegation gegen Erzgebirge Aue antreten.

Serien und Rekorde: Der SVWW ist nun Erster der ewigen Drittligatabelle. Mit Manuel Schäffler stellt der SVWW dabei erstmals den Torschützenkönig (22 Tore).

Ansonsten: Gegen Ende der Woche erscheint die Saisonabschlussfolge unseres Niemals Erste Liga-Podcasts, wo wir natürlich die Saison Revue passieren lassen, über alte und möglicherweise neue Spieler und vieles mehr sprechen werden.

Nächstes Spiel: Die Saison 2018/19 beginnt am letzten Juli-Wochenende. Vorher wird es sicherlich wieder einige Testspiele geben, über die wir ggf. hier auch informieren werden.

3. Liga, 37. Spieltag: SC Paderborn – SVWW 3:1

Tor: Mintzel (65.)

Das Spiel in maximal fünf Worten: Aus der Traum.

Das Spiel in etwas mehr als fünf Worten:
Es war von vorneherein klar, dass der SV Wehen Wiesbaden beim bereits feststehenden Aufsteiger Paderborn, der in den letzten acht Spielen kein Gegentor bekommen hat, nicht allzu viele Torchancen bekommen würde. Die einzige wirklich gute Chance der ersten Halbzeit hatte Schäffler nach Hereingabe von Kuhn, aber der SCP-Keeper konnte parieren, Dittgen vergab zudem den Nachschuss. Nach einer Viertelstunde in der zweiten Halbzeit war die Partie mit einem Doppelschlag zugunsten der Gastgeber entschieden. Mintzel konnte zwar per abgefälschtem Freistoß nochmal verkürzen, aber auf Rehms Wechsel zu mehr Offensive reagierte Paderborns Trainer Baumgart mit verstärkter Defensive und behielt somit weiterhin alles im Griff. In der Schlussphase fing man sich noch einen Konter zum Endstand. Da parallel der Karlsruher SC die Partie in Aalen gewann, ist bereits einen Spieltag vor Saisonende klar, dass es für den SVWW nur zum vierten Platz reichen wird.

Szene des Spiels: 28. Minute, Doppelchance für Schäffler und Dittgen. Mit einer Führung im Rücken wäre vielleicht was zu holen gewesen.

Vor dem Spiel hoffte ich tatsächlich auf einen Punktgewinn des SVWW und einen gleichzeitigen Ausrutscher des KSC bei den heimstarken Aalenern.

Nach dem Spiel: 

Das fiel auf:
– Dafür, dass man seine letzte kleine Restchance erhalten wollte, war es einfach zu wenig, auch wenn der Gegner natürlich stark war.
– Der Schiedsrichter war auch nicht gerade hilfreich. Das überharte und völlig unnötige Einsteigen von Krauße gegen Kolke hätte durchaus Rot statt Gelb sein können, eine peinliche Schwalbe im Strafraum von Ritter gab keine Verwarnung (wäre Gelb-Rot gewesen), ein eher regulärer Zweikampf von Schäffler (mit anschließendem Tor durch Mrowca) wurde als Foul gewertet und sogar mit Gelb geahndet und ein Foul an Andrich auf der Strafraumlinie gab statt Strafstoß nur Freistoß (den aber Mintzel verwandelte). Auf der anderen Seite wurde ein Tor für Paderborn aberkannt, was wohl eher kein Abseits war.

Das schreiben die anderen: WK, kicker, Paderball, Telekom (Video)

Zuschauer: 12.588, davon etwa 200 Gästefans.

Tabelle: Der SVWW wird die Saison auf Platz 4 beenden.

Serien und Rekorde: Alf Mintzels zweiter Saisontreffer ist letztlich nutzlos, genau wie der erste in der Hinrunde beim 1:2 gegen Karlsruhe.

Ansonsten: Die U19 des SVWW steigt maximal unglücklich aus der A-Junioren-Bundesliga ab. Wegen eines verdammten Tores.

Nächstes Spiel: Am kommenden Samstag um 13:30 Uhr schließt der SVWW die Saison mit einem nun leider sportlich bedeutungslosen Heimspiel gegen Aalen ab. In der Hinrunde unterlag der SVWW mit 0:1.