NEL021 - Von Schrammen und Jubiläen

Es ist mal wieder alles mit dabei: Angefangen von einem kurzen Schwenk zur NFL über die zweite niederländische Liga bis hin ehemaligen SVWWler in Polen und im Nachwuchsbereich von Eintracht-Frankfurt. Das aktuelle Geschehen beim SV Wehen Wiesbaden kommt natürlich nicht zu kurz und obendrein gibt es ein kleines Interview zum Trainingslager.

Links:

  • Der WK über ein Jahr Rüdiger Rehm beim SVWW
  • Liga3 Online über Stephan Andrist
  • FuPa.net über U19-Neuzugang Linus Schulte-Wissermann
  • Presse-Konferenz zur Brita-Arena auf YouTube
  • Twitter-Feedback von Martin zum Thema Hintertornetze

3. Liga, 24. Spieltag: SVWW – SV Werder Bremen II 2:2

Tore: Andrist (88.), Schäffler (90.)

Das Spiel in maximal fünf Worten: Ein Punkt gewonnen, zwei verloren.

Das Spiel in etwas mehr als fünf Worten:
“Von Anfang an Vollgas” war angekündigt, aber die Ansage entpuppte sich schnell als heiße Luft. In den ersten 25 Minuten passierte schlichtweg gar nichts, bis endlich Schäffler per Kopfball die erste Chance für den SVWW hatte. Quasi im direkten Gegenzug fiel die Führung für die Gäste, als sich die Wehener Defensive von den Bremern ausspielen ließ. Es war zwar auch die erste Chance für Werder, aber trotzdem nicht ganz unverdient. Nach dem Gegentreffer wachten die Gastgeber endlich auf und spielten engagierter nach vorne, hatten dabei aber nicht nur elf Bremer, sondern auch den Schiedsrichter gegen sich, der nach einem Ellbogenschlag gegen Dams im gegnerischen Strafraum auf Stürmerfoul anstatt auf Elfmeter entschied. In den letzten Minuten vor der Pause schnürte der SVWW die Gäste in deren Strafraum ein und kam zu guten Gelegenheiten, aber der Bremer Torwart parierte herausragend. In der zweiten Halbzeit ging die Belagerung des Werder-Strafraums weiter, die Chancen häuften sich, aber letztlich war der Abschluss immer zu ungenau, sodass noch ein Bremer klären konnte. Es folgte der Höhepunkt einer skandalös schlechten Schiedsrichter-Leistung: ein Pass in die Spitze erreichte den deutlich im Abseits stehenden Bremer Stürmer, der Assistent hatte sofort die Fahne oben, aber Schiedsrichter Börner ließ weiterspielen und gab den Treffer, den Manneh frei vor Kolke erzielte. Reddemann hatte beim Pass den Ball mit dem Kopf berührt, aber das kann unmöglich als absichtliches Spielen des Balles beurteilt werden, was ein Weiterspielen gerechtfertigt hätte. Der SVWW rannte weiterhin an, vergab weitere Torchancen und bekam einen weiteren möglichen Strafstoß nach Foul an Schäffler nicht zugesprochen. Zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit erlief Diawusie einen Ball, den der Bremer Torwart nach einem Distanzschuss zur Seite abgewehrt hatte, passte quer und Andrist konnte zum 1:2 einschieben. Zwei Minuten später dann das Unvorstellbare: der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß für den SVWW. Das Handspiel des Bremer Verteidigers war dann wohl doch zu offensichtlich. Schäffler nahm Andrist den Ball weg, um vom Elfmeterpunkt seine Torflaute zu beenden. Leichtes Unwohlsein bei den Zuschauern, ob das gut gehen könne, aber Schäffler traf platziert zum Ausgleich. Die restliche Nachspielzeit drängten die Gastgeber noch auf den Siegtreffer, aber dazu kam es dann nicht mehr.

Liebling des Spiels: Kevin Pezzoni. Wurde in der Schlussphase eingewechselt und kam somit zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz in dieser Saison.

Szene des Spiels: 52. Minute, Flanke in den Bremer Strafraum, Stephan Andrist setzt zu einem formvollendeten Fallrückzieher an, aber der Ball geht leider knapp übers Tor.

Vor dem Spiel: 

Nach dem Spiel: 

Das fiel auf:
– Die erste halbe Stunde war komplett für den A…
+ Ab dem 0:1 kann man der Mannschaft keinen Vorwurf machen, dass sie es nicht dauernd versucht hätte.
– Chancenverwertung aus der Hölle – hätte man früher ein oder zwei Gelegenheiten genutzt, hätte man sich das Drama am Ende sparen können.
– Werder hingegen hatte zwei Chancen und macht zwei Tore.
– Die grünweißen Jungs sind die ekelhafteste Zeitschindertruppe, die ich seit langem gesehen habe.

Das schreiben die anderen: WK, kickerTelekom (Video)

Zuschauer: 1.347, davon 20 Gästefans.

Tabelle: Weiterhin Platz 3, aber nach unten wird es ziemlich eng. Hansa Rostock hat nur noch einen Punkt Rückstand und dabei ein Spiel weniger. Auch Karlsruhe kann mit einem Sieg im Nachholspiel bis auf einen Punkt an den SVWW heranrücken.

Serien und Rekorde: Das fünfte Spiel ohne Steven Ruprecht in dieser Saison und bis auf das 1:0 gegen Jena am allerersten Spieltag konnte keins gewonnen werden.

Nächstes Spiel: Am kommenden Samstag bei Fortuna Köln. Die Kölner haben sich in der Hinrunde lange auf den Aufstiegsplätzen getummelt, sind aber nach nur einem Sieg in den letzten zehn Spielen etwas abgerutscht. Zuletzt verlor man 0:1 beim KSC. Im Hinspiel trennten sich der SVWW und Fortuna 1:1.

3. Liga, 23. Spieltag: SVWW – Karlsruher SC 1:1

Tor: Andrist (80.)

Das Spiel in maximal fünf Worten: In Unterzahl Punkt erkämpft.

Das Spiel in etwas mehr als fünf Worten:
Rüdiger Rehm brachte erwartungsgemäß dieselbe Elf wie im letzten Spiel an den Start, aber die Partie lief für den SVWW lange Zeit denkbar ungünstig. Schon nach wenigen Minuten gingen die Gäste in Führung, nachdem (natürlich) Marc Lorenz einen sehr guten Steilpass spielte und Schleusener direkt abzog, keine Chance für Kolke. Die Rotschwarzen waren sichtlich geschockt und spielten in den nächsten Minuten munter Fehlpässe, aber die Karlsruher konnten die durch die Ballgewinne entstandenen Lücken nicht zum 2:0 nutzen. Beide Mannschaften wollten häufig mit langen Bällen hinter die gegnerische Abwehr kommen, aber beiden Seiten fehlte meistens die Präzision dabei. Kurz vor der Halbzeitpause kam ein langer Schlag tief aus der Karlsruher Hälfte perfekt in den Lauf von Schleusener, der von Mockenhaupt verfolgt Richtung Tor zog und diesen mit einem Haken aussteigen lassen wollte. Der Wiesbadener Verteidiger benutzte beim Stoppen auch die Hände und brachte so den Gegenspieler zu Fall – der Schiedsrichter entschied auf Notbremse und somit Platzverweis. Den Freistoß führte Lorenz aus und zielte in den Winkel, aber Kolke parierte und hielt sein Team dadurch im Spiel. In der zweiten Halbzeit konnte man wieder mal das Phänomen beobachten, dass die in Unterzahl spielende Mannschaft plötzlich besser wird. Die beste Chance hatte schon wenige Minuten nach Wiederanpfiff Diawusie nach schönem Pass von Andrist, aber leider missglückte der Torschuss. Kolke hatte dann Megadusel, dass seine Grätsche gegen Schleusener nicht als Foul erkannt wurde, denn sonst wäre er wohl auch vom Platz geflogen. Stattdessen erzielte Andrist nach einem Freistoß den Ausgleich, glücklicherweise wurde sein Schuss unhaltbar für den Torwart abgefälscht. In den letzten Minuten lag sogar noch der Siegtreffer in der Luft, aber auch das Unentschieden fühlte sich nach dem Spielverlauf schon fast wie ein Sieg an.

LieblingPechvogel des Spiels: Sascha Mockenhaupt. Sah beim Gegentreffer schon nicht gut aus, bekam eine rote Karte und verletzte sich zudem bei der Szene, die zum Platzverweis führte (Verdacht auf Bänderriss).

Szene des Spiels: 62. Minute, von der Westtribüne läuft ein kostümierter Flitzer aufs Spielfeld, dreht eine Runde vor dem Gästeblock und darf von Ordnern unbehelligt wieder auf die Tribüne klettern.

Vor dem Spiel: War noch reichlich Zeit, denn wegen verspäteter KSC-Sonderzüge wurde erst eine Viertelstunde später angepfiffen.

Nach dem Spiel: War man sich überwiegend einig, dass das Unentschieden ein gewonnener Punkt für den SVWW war.

Das fiel auf:
– Viele unnötige Ballverluste in der Vorwärtsbewegung, die immer wieder für eine entblößte Abwehr sorgten.
+ Großer Kampfgeist in Unterzahl. Für die Moral ist es natürlich äußerst wertvoll, dass der Ausgleich noch gelang.
+ Trotz eines umkämpften Spiels blieb Robert Andrich ohne gelbe Karte.

Das schreiben die anderen: WK, kicker, Telekom (Video)

Zuschauer: 4.860, davon etwa die Hälfte Gästefans. Die gut gefüllte Südtribüne sah schon gut aus, aber erstaunlicherweise wurde es nur phasenweise richtig laut.

Tabelle: Der SVWW weiterhin auf Platz 3, jetzt mit 43 Punkten. Der Abstand zu den gerade etwas schwächelnden Magdeburgern auf Platz 2 beträgt nur noch vier Punkte, aber von hinten ist Rostock bis auf drei Punkte herangerückt und hat noch ein Spiel weniger.

Serien und Rekorde: Das 1:1 gegen Karlsruhe war das 100. Unentschieden des SVWW in der Dritten Liga.

Ansonsten: Erfreulicherweise war es abends gar nicht so kalt, wie tagsüber zu befürchten war.

Nächstes Spiel: Am kommenden Sonntag um 14 Uhr (parallel zum Wiesbadener Faschingsumzug) in der Brita-Arena gegen Werder Bremen II. Die momentan einzige Zweitvertretung war mit zehn Punkten aus vier Spielen stark in die Saison gestartet, hat aber seitdem, angefangen mit dem 0:0 gegen den SVWW, kein einziges Spiel mehr gewonnen und steht auf dem vorletzten Tabellenplatz. Zuletzt gab es ein 2:4 gegen Preußen Münster.

3. Liga, 22. Spieltag: SpVgg Unterhaching – SVWW 0:1

Tor: Brandstetter (45.)

Das Spiel in maximal fünf Worten: Big points.

Das Spiel in etwas mehr als fünf Worten:
Der SVWW begann in der erwarteten Aufstellung, also mit dem von seiner Gelbsperre zurückgekehrten Andrich statt Dams, ansonsten identisch zum letzten Spiel gegen Osnabrück. Die Gäste begannen engagiert und dominierten in der ersten Viertelstunde das Geschehen, ohne jedoch allzu torgefährlich zu werden. Ab Mitte der ersten Halbzeit wurde Unterhaching stärker, die beste Chance hatte jedoch Andrich nach Doppelpass mit Andrist. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte gab es noch eine Ecke für den SVWW, der Ball wurde ein paar Mal hin und her durch den Strafraum geköpft und halbherzig geklärt, Kuhn flankte nochmal und Brandstetter beförderte den Ball per Hinterkopf ins Tor. Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit hätte Wehen durch Andrist und Schäffler die Führung ausbauen können, aber das sollten für längere Zeit die letzten Chancen für die Rotschwarzen (im neongelben Auswärtsdress) bleiben. Unterhaching bemühte sich und kam auch zu der einen oder anderen Chance, wobei Kolke kaum gefordert wurde, da die Schüsse allesamt am Kasten vorbeigingen. Fünf Minuten vor dem Ende hätte der eingewechselte Breitkreuz alles klar machen können, aber stattdessen musste bis zum Abpfiff gezittert werden. Ein hart erarbeiteter, etwas glücklicher, extrem wertvoller Sieg gegen einen direkten Verfolger.

Liebling des Spiels: Zweites Spiel, zweites Tor – Simon Brandstetter ist offenbar angekommen.

Szene des Spiels: 63. Minute, Robert Andrich pflügt mal wieder durchs Mittelfeld und macht da weiter, wo er vor der Winterpause aufgehört hat: mit einer gelben Karte.

Das fiel auf:
+ Die spielstarken Hachinger wurden überwiegend früh und konsequent bearbeitet und kamen somit nur selten zum Kombinieren.
+/- Schön war das Spiel dadurch eher nicht, aber der Erfolg geht natürlich vor.

Das schreiben die anderen: WK, kicker, Telekom (Video)

Zuschauer: 1.600, davon etwa zwei Dutzend Gästefans.

Tabelle: Der SVWW hat nun 42 Punkte und braucht sich jetzt auch in der Theorie nicht mehr mit dem Abstieg beschäftigen. Stattdessen kann man sich auf die Verteidigung von Platz 3 konzentrieren und schauen, ob man sich weiter einem direkten Aufstiegsplatz annähern kann. Aktuell beträgt der Abstand zum Zweitplatzierten Magdeburg fünf Punkte.

Serien und Rekorde: Zwei Tore in den beiden ersten Spielen für den SVWW – ähnlich gut wie Brandstetter ist nur Steffen Wohlfahrt 2011 gestartet, dem in seiner ersten Partie ein Doppelpack gelang.

Nächstes Spiel: Am Freitag (19 Uhr) empfängt der SVWW den Karlsruher SC, gegen den es in der Hinrunde die erste Saisonniederlage gab (1:2), während es für den KSC damals der erste Saisonsieg war. Unter neuem Trainer ist der Absteiger mittlerweile ins Rollen gekommen und hat in den letzten zehn Ligaspielen nicht verloren und nur zwei Gegentore kassiert. Zuletzt siegte man 1:0 gegen Werder II.

3. Liga, 21. Spieltag: SVWW – VfL Osnabrück 5:1

Tore: Mockenhaupt (3.), Ruprecht (20.), Brandstetter (37.), Diawusie (44.), Andrist (84.)

Das Spiel in maximal fünf Worten: Mit Kopf und Kontern.

Das Spiel in etwas mehr als fünf Worten:
Rüdiger Rehm startete mit der erwarteten Aufstellung, nämlich mit Dams für den gesperrten Andrich im Mittelfeld und Neuzugang Brandstetter statt Breitkreuz im Angriff. Schon nach wenigen Minuten fiel das 1:0: Ecke Kuhn, Kopfball Mockenhaupt, es kann so einfach sein. Dumm nur, dass dasselbe Schema auch auf der anderen Seite funktionierte und so stand es 1:1 nach nicht mal zehn gespielten Minuten. Die Gäste hätten in Führung gehen können, aber ein Freistoß ging knapp vorbei. Bis zum nächsten Treffer dauerte es trotzdem nur bis zur 20. Minute, Kuhns Ecke wurde zunächst abgewehrt, aber der Ball landete gleich wieder bei Kuhn, Flanke auf Ruprecht, der noch im Strafraum stand, Kopfball, 2:1. Osnabrück hatte dann eine gute Freistoßchance zum erneuten Ausgleich, aber Kolke fischte den Ball aus dem Winkel. Ein starker Ballgewinn von Mrowca leitete einen Konter über Andrist ein, der perfekt Brandstetter bediente. Dieser blieb frei vor dem Torwart cool, traf zum 3:1 und bescherte sich ein perfektes Debüt im rotschwarzen Trikot. Die Gäste blieben am Drücker und versuchten, noch vor der Pause zu verkürzen, aber im Anschluss an eine Ecke wurden sie mit dem nächsten perfekt ausgespielten Wehener Konter bestraft. Wieder nahm Andrist Tempo auf und spielte einen herausragenden Pass auf Diasuwie, der den Torwart umkurvte und zum 4:1-Halbzeitstand abschloss. In der zweiten Hälfte ging es dann nicht mehr ganz so spektakulär weiter. Der SVWW kontrollierte mit dem deutlichen Vorsprung im Rücken das Spiel und kam gegen Ende sogar noch zum 5:1. Andrist war im Strafraum gefoult worden und durfte selbst den fälligen Strafstoß verwandeln.

Liebling des Spiels: Da bieten sich mal wieder mehrere an, allen voran Stephan Andrist mit zwei tollen Vorlagen sowie einem “herausgeholtem” und selbst verwandelten Elfmeter, aber auch Moritz Kuhn mit zwei Torvorlagen und Debütant Simon Brandstetter mit seinem Premierentreffer sind zu nennen.

Szene des Spiels: Einer der perfekt gespielten Konter oder Kolkes Parade, die das 2:2 verhinderte? Das mag jeder selbst entscheiden.

Das fiel auf:
+ Die Chancenverwertung war mal wieder überragend.
+/- Das Ergebnis täuscht ein wenig darüber hinweg, dass das Spiel in der ersten Halbzeit auch ganz anders hätte laufen können, als die Gäste einige Male zuviel Platz und zwei große Chancen per Freistoß hatten.

Das schreiben die anderen: WK, kicker, NOZ, Telekom (Video)

Zuschauer: 1.975, davon etwa 300 Gästefans.

Tabelle: Der SVWW hat nun 39 Punkte und verteidigt den Relegationsplatz, zudem weist man die zweitmeisten Tore und die beste Tordifferenz auf.

Serien und Rekorde:
* Nach dem 4:0 im Hinspiel nun ein 5:1 – zwei so deutliche Siege gegen denselben Gegner in einer Saison hat es für den SVWW noch nie im Profifußball gegeben.
* Manuel Schäffler wurde erstmals in dieser Saison ausgewechselt, nachdem er alle 20 Partien zuvor komplett absolviert hatte.
* Simon Brandstetter ist bereits der 15. Spieler, der in dieser Saison für den SVWW getroffen hat.

Ansonsten: Was hat Co-Trainer Mike Krannich da auf der Stirn??

Mike Krannich, Screenshot telekomsport.de

Nächstes Spiel: Am kommenden Samstag auswärts bei der Spielvereinigung Unterhaching, die aktuell mit 34 Punkten auf Platz 6 liegt. Zuletzt unterlag der Aufsteiger beim KSC mit 1:3. Das Hinspiel gewann der SVWW 1:0.